Bücher | Medien nach Erscheinungsdatum

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Mark Gatiss / Steven Moffat, Sherlock - Der blinde Banker

„Das Buttermesser in der Küche. Die Butter ist auf der rechten Seite, weil er es in der linken Hand hielt. Ein Linkshänder würde sich nie rechts in den Kopf schießen. Jemand ist eingebrochen und hat ihn umgebracht. Das ist die einzige Erklärung für alle Fakten …“ (44)

Die Museumsmitarbeiterin Soo Lin Yao, Expertin für altes chinesisches Porzellan, entdeckt eines Abends nach Dienstschluss seltsame Schriftzeichen, die für Sherlock Holmes im Verlauf des neuen Falles eine bedeutende Rolle spielen werden. Aber zunächst muss sich John Watson mit den Niederungen des Alltags herumschlagen, als ihm aufgrund seiner gesperrten Bankomatkarte vom Kassenautomaten der Einkauf verweigert wird. Zur gleichen Zeit wird Holmes in seiner Wohnung von einem maskierten Schwertkämpfer angegriffen.

Lenz Koppelstätter, Die Stille der Lärchen

Die unbarmherzig zupackende Krimiwelle zwingt die Autoren dazu, den letzten Tropfen Sinn aus dem literarisch anvisierten Land zu quetschen. Denn wenn irgendwo wirklich alles schon mehrmals gesagt worden ist, dann im Reich der Krimis.

Lenz Koppelstätter wehrt sich gegen das „Alles schon Erzählte“ mit seinem intelligenten Commissario Grauner, der wie im Krimi nicht unüblich intelligenter ist als sein Publikum. Er ist eigentlich mit Hingabe Viehbauer und macht die Kriminalfälle nur, weil er beim Staat angestellt ist. Weitum bekannt ist er für seine Mahler-Symphonien, die er während der Stallarbeit zur Erbauung der Kühe abspielt. Ihm zur Seite steht der Neapolitaner Saltapepe, der sich schon nach einem einzigen Fall perfekt in Südtirol eingelebt hat und innig nach einem weiteren Fall giert.

Sang-Keun Kim Wenn du eine Sternschnuppe siehst, wünsch dir was

„Der erste Schnee ist gefallen. Niemand weit und breit, nur der Maulwurf allein auf seinem Weg nach Hause. Da entdeckt er einen kleinen Schneeball. »Hallo«, begrüßt ihn der Maulwurf und stapft freudig auf ihn zu.“

Der kleine Maulwurf ist allein auf seinem Weg nach Hause und froh als er auf einen kleinen Schneeball trifft. Er unterhält sich mit ihm und der Schneeball hört ihm schweigend zu. Als ihn der Maulwurf mit zur Bushaltestelle rollt, ist der Schneeball zu einer beachtlichen Schneekugel angewachsen. Kein Wunder, dass ihn der Busfahrer nicht mitnehmen will.

Bora Cosic, Konsul in Belgrad

Um von etwas Wichtigem authentisch berichten zu können, braucht es eine entsprechende Akkreditierung als Journalist, Wissenschaftler oder Diplomat.

Bora Cosic steht vor dem schier unlösbaren Problem, sein erzählendes Ich schon als Kind glaubwürdig akkreditieren zu müssen. Er wählt den Weg der Auto-Vereidigung und lässt sein Alter Ego vor sich selbst antanzen und den Posten einnehmen, das erzählende Ich ruft sich als Konsul in Belgrad aus.

Anne Brouillard, Der große Wald - Im Land der Chintier

„Aber Killiok macht sich Sorgen. Es ist schon längst Sommer, und sein Freund Vari von Drunter, der rote Zauberer, ist noch immer nicht zurück. Seit dem Frühling hat er nichts mehr von ihm gehört. Nachdenklich lauscht Killiok dem Regen, der in der Heide rauscht. Oft glaubte er Stimmen zu hören. Aber da ist keiner. Niemand.“ (9)

Killiok sucht seine Freundin Veronika auf, die gerade einen Kuchen gebacken hat, um nach dem Verbleib von Vari zu fragen. Auch sie macht sich bereits Sorgen. Als zwei Raben von einem mysteriösen Wohnwagen auf dem Hügel der trockenen Gräser erzählen, beschließen Killiok und Veronika sich im Großen Wald auf die Suche nach Vari zu machen.

Varujan Vosganian, Spiel der hundert Blätter

So ein Blatt begleitet die Menschen durch alle Lebenslagen, es dient dem Kind zum Spielen, ist nützlich beim Aufschreiben von Geschichten, lässt den Spieler auftrumpfen und fällt schließlich im Herbst sachte am liebsten auf ein Grab.

Varujan Vosganian beschreibt anhand des Spiels der hundert Blätter vier verschiedene Schicksale, die auch als Epochen eines Staatsgebildes gelesen werden können. Vier Buben werden im Herbst immer euphorisch, da sind die Alleen voller Blätter und man kann dieses Einmal-Berühren-Spiel machen, wobei man nur einmal auf ein Blatt hüpfen darf, ehe man auf das nächste springt. Am Ende der Allee sind dann alle Sieger.

Jimmy Liao, Die Sternennacht

„Bevor ich sechs wurde, lebte ich mit meinen Großeltern in den Bergen fern der Stadt. Nachts sind die Sterne dort sehr groß und hell. Damals vermisste ich meine Eltern in der Stadt. Jetzt vermisse ich meinen Opa in den Bergen und meine Oma im Himmel.“

„Die Sternennacht“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das in einer großen Stadt lebt und seit ihrer Kindheit unter großer Einsamkeit leidet. Als ihre Eltern aus beruflichen Gründen vom Land in die Stadt gezogen sind, bleibt sie bei ihren Großeltern zurück. Später zieht sie ihren Eltern nach und vermisst ihre Großeltern.

Christian Teissl, Stadtauswärts

Es gibt vage Richtungsangaben, die von vorne herein hell und optimistisch wirken wie „stadtauswärts“. Dazu stellt man sich das Tagwerk vor, das man gerade erledigt hat, und jetzt geht es hinaus ins Freie, heim aufs Land, oder einfach stadtauswärts.

Christian Teissl gibt seinen Gedichten lockere Oberbegriffe, mit denen er ihnen einen geordneten Drall verpasst, „Jahrauf jahrab“, „Fundstücke“ und „Abschiede“ sind so etwas wie die Dreifaltigkeit der Melancholie.

Cornelia Funke, Gespensterjäger in großer Gefahr

„Noch etwas: Ich bitte alle Leser, die dem vierten Abenteuer von Kümmelsaft & Co. nun furchtlos folgen wollen, dieses Buch bei Anbruch der Dunkelheit vorsorglich zur Seite zu legen. Außerdem empfehle ich, es nicht an einsamen, nebelverhangenen Orten zu lesen. Aber nun genug der Vorrede.“ (12)

Tom Tomsky ist mit elf Jahren der jüngste der drei erfolgreichen Gespensterjäger. Gemeinsam mit der erfahrenen Hedwig Krümelsaft und Hugo, einem MUG, einem Mittelmäßig Unheimlichen Gespenst konnte er bereits zahlreiche Gespenster zur Strecke bringen. Er ahnt nicht, dass die Prüfungsaufgabe für sein drittes Gespensterjäger-Diplom alle bisherigen Abenteuer in den Schatten stellen wird.

Jeremy Reed, Beach Café

Jeder Mensch erlebt einmal zwischen Jugend und Erwachsenwerden jeden ultimativen Sommer, der sich aus den puren Elementen Wasser und Luft vor der Sonne ausstreckt, während rundum die Seelen in die Erwachsenenwelt transformiert werden.

In Jeremy Reeds Roman vom „Beach Café“ bereiten sich vier Jungs auf die dunkle Welt der Erwachsenen vor, indem sie noch alles auf Kante ausprobieren, Musik, Drogen, Körperkult und Sex. Das Quartett hat sich beinahe zufällig am Strand gebildet, als die Vier in die Extremzone rund um den Leuchtturm vorgedrungen sind. Zu Hause warten Arbeit, Ekel, Muse oder Sinnlosigkeit auf sie, am Strand jedoch gehen sie mit ihren zarten unschuldigen Existenzen ans Limit. Dione, Nicholas, Paul und der Ich-Erzähler werden von diesem Warten zusammengeführt, dass etwas passiert.

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