Bücher | Medien nach Erscheinungsdatum

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Friedemann Meyer, Mein Alpenzoo

Fast alle größeren Städte zeichnen sich durch einen Zoo aus, in dem die Kinder die bekannte wie unbekannte Tierwelt hautnah erleben können. In Europa einmalig, nicht nur seinem Namen nach ist der Innsbrucker „Alpenzoo“, der sich vor allem auf die Tierwelt des Alpenraumes spezialisiert hat.

Ein Wimmelbuch bietet bereits den kleinsten Kindern die Möglichkeit, sich auf einen Zoobesuch vorzubereiten und zu vergleichen welche Stationen sich auf den einzelnen Bildern wiederentdecken lassen. Dabei passen Zoo und Wimmelbuch natürlich in perfekter Weise zusammen, gibt es doch bei beiden einiges zu finden und zu bestaunen.

Selma Mahlknecht, Luba und andere Kleinigkeiten

So frech und selbstbewusst kann ein Leben gar nicht ablaufen, dass nicht eine unerwartete Schwangerschaft die beteiligten Personen zumindest kurzfristig aus der Ruhe brächte.

Selma Mahlknecht zeigt in einem Karriereroman, wie die Heldin einen Knick erfährt, aber nicht die Richtung ändert. Luba ist eine lebensfrohe Redakteurin, die tausend Sachen im Kopf hat und mit ihrer Sendung Luba Today jedem Tag die passende Sendung verpasst. Luba klingt wie ein Spielzeug, als solches war es ursprünglich auch gedacht, die Mutter hatte sich einst einen starken Jungen mit dem Namen Wolf gewünscht. Als ein Mädchen geboren wird, nennt sie es aus Trotz und Fröhlichkeit Luba, eine spielerische Form von Lupus.

Claude K. Dubois / Sarah V. Dubois, Stromer

„Der Tag bricht an. Aufstehen! Zeit, zur Schule zu gehen! Auch für Stromer ist es Zeit zum Aufstehen. Die Decke ist klatschnass. Die Nacht war eisig. Stromer friert. Er hätte so gern einen Kaffee.“

Ein neuer Tag beginnt. Für ein kleines Mädchen und ihre Mutter ebenso wie für Stromer, den Obdachlosen, der seine Nächte im freien auf der Straße verbringen muss. Durchfroren und eingewickelt in eine feuchte Decke startet Stromer seinen Tag.

Stefan Winterstein, Früher war mehr Rechtschreibung

Menschen, die sich um Rechtschreibung kümmern, werden zwischendurch scheel angeschaut, weil sie entweder kleinkarierte Pipis oder heimliche Machtmenschen sind. Exzessives Rechtschreiben wird oft aus Gründen einer psychischen Störung bei sich selbst oder aus Disziplinierungsgründen bei anderen eingesetzt.

Stefan Winterstein stellt mit seinem Essay solchen landläufigen Meinungen Einiges an Ordnung und Aufklärung entgegen. Obwohl der Essay völlig freien Formen huldigen darf, teilt ihn der Autor klug in drei Kapitel ein und formuliert die Thesen mit der Präzision eines Wittgensteinschen Zählwerks. A erzählt alles Notwendige über die Rechtschreibung, in B werden psychologische Schrullen der Anwender bedacht, C berichtet von der schier unlösbaren Aufgabe eines Lektors, die Rechtschreibung in den Griff zu kriegen.

Lucy und Stephen Hawking, Der geheime Schlüssel zum Universum

Buch-Cover

Die Astrophysik ist für die meisten von uns wie ein Buch mit sieben Siegeln. Wie sich dieses Buch öffnen lässt und selbst für Kinder begreifbar machen lässt, beweisen Stephen und Lucy Hawkins mit ihrem "Wissenschaftsroman' "Der geheime Schlüssel zum Universum".

Im Mittelpunkt der Handlung steht George, dessen Eltern nichts von modernen Erfindungen halten und die ein möglichst ursprüngliches und einfaches Leben führen wollen. Da haben seine Wünsche nach einem eigenen Computer, Computerspielen oder einfach einer Fahrt mit der Achterbahn keinen Platz.

Georg Jäger (Hrsg.), Melachgeflüster

Kluge Täler geben dem Hauptfluss immer einen anderen Namen als dem Tal selbst, so können Feinde abgewehrt werden, indem man sie verschickt. Wenn jemand nämlich fragt, wo die Sellrain fließt, kann man ihn verschicken, im Sellraintal nämlich fließt die Melach.

Georg Jäger hat das Raunen und Ächzen, das Rumpeln und Schottern der Melach ausgegraben, wie es zwischen 1800 und der Zwischenkriegszeit in Sagen transportiert, mündlich überliefert oder in Lokalzeitungen zum Vorschein gekommen ist.

Ursula Poznanski, Aquila

„Mit dem flauen Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung war, kehrte sie ins Bad zurück. Starrte auf den Spiegel, auf diese beiden Worte. LETZTE CHANCE.“ (9)

Die junge deutsche Studentin Nika Ruland studiert seit kurzem in Siena, wo sie in einer Wohngemeinschaft mit der gleichaltrigen Jenny Kern lebt. Eines Morgens wacht sie mit vollkommen verdreckter Kleidung und mit einer Kopfverletzung in ihrem Bett auf. Ihr ist übel und sie kann sich an nichts mehr erinnern.

Peter Handke, Die Obstdiebin

Kaum Handlung, kaum Thesen, kaum Genre, alles richtig, kaum etwas falsch. Peter Handke kommt wie die meisten Schriftsteller, die denkend gealtert sind, ohne den Schnickschnack der Schreibschulen und Germanistik aus. Zum 75sten Geburtstag hat er sich die Kärntner Verfassung umschreiben lassen, damit er Anspruch auf das goldene Keks hat. Sich selbst hat er die Obstdiebin vom Leib und auf den Leib geschrieben, und nur, wer alle bisherigen Lesetipps hinter sich lässt, kommt an die Obstdiebin heran.

Die Obstdiebin kann man nicht falsch lesen, weil alles, was man auf diesen fünfhundert Seiten entdeckt, einfach schön, ungewöhnlich und handkisch ist. Im Eisenbahnwesen gibt es diese Langsam-Fahrstellen, wenn die Gleise schwach sind, bei Handke gibt es die Langsam-Lesestellen, wenn der Text stark ist. Die Obstdiebin ist eine einzige Langsamfahrstrecke für die Augen.

Michael Ende, Das kleine Lumpenkasperle

„Es war einmal ein kleines … … das war aus lauter bunten Stofflappen zusammengenäht. Es gehörte einem Büblein, da ging es ihm gut! Das kleine Lumpenkasperle war auch immer lustig.“

Das Lumpenkasperle nimmt nur eines im Leben wirklich ernst, nämlich seinen Beruf als Spaßmacher für das Büblein. Als der Junge aber eines Tages in einem Schaufenster viel schönere und größere Kasperlfiguren entdeckt, die allerlei Fähigkeiten beherrschen und tolle Zubehörs haben, verliert er sein Interesse an seinem alten kleinen Lumpenkasperle.

Christian Futscher, Grüße an alle

Gute Schriftsteller überlegen ein Leben lang, was sie als den berühmten letzten Satz beim Sterben sagen könnten. Dabei entstehen oft ganze Gedichtbände.

Christian Futscher macht sich als Experte für außergewöhnliche Lebenssituationen naturgemäß auf die Suche nach einem passenden Gedicht, mit dem man sein Leben beenden könnte. Sein Top-Vorschlag für letzte Worte lautet: „Grüße an alle“. Mit dieser Grußformel beendet er den Gedichtband, wie auch ein paar Seiten früher in einem Herbstgedicht mit dieser Fügung die keimende Vegetation beendet worden ist.

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