Bücher | Medien nach Erscheinungsdatum

Zita Köck, Alois Gassner, sKochbiachl

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Essen verhält sich zum Kochen wie Lesen zum Schreiben.

Ein Buch, wo es scheinbar mit dem kleinen Kochlöffel gelungen ist, beides und noch mehr in einem Topf zu verrühren und schön garniert zu servieren, ist das Kochbuch der Bewohner und Mitarbeiter des Hauses für Senioren in Absam.

Bernhard Aichner, Das Nötigste über das Glück

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Der Romantitel verheißt schräg attraktiv jenes Glück, das oft Ratgeber anbieten.

Immerhin suggeriert er so etwas wie schnelle Hilfe, Reduktion auf das Nötigste und jede Menge Glück. Dahinter steckt freilich die aufregende Überlegung: Was braucht man wirklich zum Glück und wie könnte dieses ausschauen?

Selma Mahlknecht, rosa leben

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Diese unheimliche Farbe rosa! In den Romanen "Fasching" (1967) und "Katzenmusik" (Nachlass, 1974) des österreichischen Autor-Bibliothekars Gerhard Fritsch werden Sexualität, Politik und irreale Aufklärung in rosarotes Krepp-Papier gewickelt, während die Protagonisten rosa Punschkrapfen essen. Seither ist rosa eine literarische Farbe für das Klebrige, Zähe, Österreichische.

Robert Gordon, Muddy Waters

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Die Tiroler Schützen staunten in den Sechziger Jahren nicht schlecht, als sich plötzlich eine Band so nannte wie ihre Lieblingsbeschäftigung: Rolling Stones.

Bis dahin war das Hinunterrollen von Steinen auf Feinde eine historische Spezialbeschäftigung Tiroler Patrioten, die zwischen Pontlatz und Sachsenklemme wahlweise Franzosen und Bayern niederrollten.

Ludwig Roman Fleischer, Weihnachten im Entzug

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Zu keiner Zeit ist die gesellschaftliche Haut so dünn wie zu Weihnachten. Die einen reißen sich zusammen, bis die Nerven reißen, die anderen verfressen und betrinken sich, bis sie platzen, und die dritten strömen so ausgiebig Illusionen nach, bis diese unerträgliche Erlösungsrealität geworden sind.

Sind schon die Familien zu Weihnachten überfordert, so tun sich in öffentlichen Einrichtungen und geschlossenen Anstalten geradezu Abgründe des Weihnachtswahnsinns auf.

Norbert Gstrein, Wem gehört eine Geschichte?

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Es gibt momentan zwei österreichische Weltdichter, die jenseits des unsäglichen Austrokoffers auf den Literaturbetrieb "gaggen", wie man so nett zu sagen pflegt.

Der eine ist Peter Handke, der soeben mit seinem Don Juan als germanistischem Genericum schwindelerregend kühn die Geschichte vom nachgebauten Liebhaber erzählt hat, und der andere ist Norbert Gstrein.

Buch-Cover Hanna Jansen, Über tausend Hügel wandere ich mit dir

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Das Buch "Über tausend Hügel wandere ich mit dir" erzählt die Geschichte der Jeanne d´Arc Umubyeyi aus Ruanda, einem kleinen Land im Herzen Afrikas, für die 1994 die Welt zusammen brach.

Als der ruandesische Präsident Habyarimana in seinem Flugzeug abgeschossen wurde, war sie gerade acht Jahre alt.

Celia Rees, Das goldene Labyrinth

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Was macht ein Junge, dem gerade seine Sommerferien verleidet werden, weil er, frustriert und genervt, seine Mutter zu deren todkranker Mutter begleiten muss. Richtig.

Er erlebt während dieses Sommers sein größtes Abenteuer.

Werner Raith, Falsche Beute

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Laura, die fünfzehnjährige Tochter eines Baustofffabrikanten, wird eines Abends auf dem Heimweg in Florenz entführt.

Nachdem sie von ihren Entführern zunächst in den Kofferraum gesperrt wird, findet sie sich in einer dunklen Höhle im Süden Italiens wieder.

Sepp Mall, Wundränder

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Gibt es eine ideale Zeit, um Zeitgeschichte zu erzählen? - Ideal ist vermutlich jene Distanz, die zwischen Kindheit und reifem Alter liegt, eine Distanz, mit der Adalbert Stifter meist seine Figuren abgeklärt und erkenntnisreich hat auftreten lassen.

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