Abenteuer

Christine Henkel, Mein erstes Wimmelbuch – Jahreszeiten

„April – Die Vögel bauen ihre Nester und beginnen zu brüten. Auch die Zugvögel sind jetzt alle wieder da. Schmetterlinge und Bienen erwachen und der Löwenzahn blüht.“

Die Natur bietet im Laufe der Jahreszeiten ein buntes Spektakel in der Tier und Pflanzenwelt. Während ein Teil der Vögel in den Süden zieht und ein anderer Teil der Tiere sich in den Winterschlaft oder zur Winterruhe begeben, versuchen die restlichen Tiere die kalte Jahreszeit durch ihr angepasstes Verhalten zu überdauern. Aber die Jahreszeiten schreiten voran und werden zunehmend wärmer.

Anne Fine, Die Rückkehr der Killerkatze

„Es ist uns Katzen einfach nicht bestimmt, wie Hunde herumzusitzen und aufs Wort zu gehorchen. Wir starren euch nicht in die Augen und fragen uns dabei, ob vielleicht irgendwo ein Hausschuh liegt, den wir für euch holen können. Wir Katzen leben unser eigenes Leben.“ (9f)

Kuschels Familie fährt in den Urlaub und lässt die Katze für eine Woche lang zurück. Kuschel freut sich schon die ganze Woche allein zu sein und endlich alles machen zu dürfen, was sonst verboten ist und nicht ständig von Ellie und ihrer nervigen Freundin Melanie geherzt und gestreichelt zu werden. Dass sie jedoch die Woche beim Pfarrer wohnen soll, damit sie nun wirklich nicht gerechnet.

Marcin Szczygielski, Hinter der blauen Tür

„Immer wieder muss an diesen Tag denken, obwohl er schon über ein Jahr zurückliegt. Aber irgendwie ist es auch klar – schließlich ist damals mein ganzes Leben über den Haufen geworfen worden. Ich war gerade mal elf Jahre alt und konnte viele Dinge noch nicht so gut verstehen.“ (7)

Lukasz Borski und seine Mutter leben allein in Warschau. Seinen Vater hat er nie kennengelernt und seine Mutter wehrt alle seine Fragen nach ihm vehement ab. Auf ihrer Fahrt in den Urlaub kommt es zu einem folgenschweren Unfall, als ein entgegenkommendes Auto auf ihre Fahrbahn kommt. Lukasz wird schwer am Bein verletzt, während seine Mutter im Koma liegt und mit ihrem Leben kämpft. Die Wohnung muss verkauft werden und Lukasz von einem Tag auf den anderen bei seiner Tante Agata wohnen, von der er bis zu diesem Augenblick noch nie etwas gehört hat.

Steve Smallman Ein Zebra als Ehrengast

„»Schau mal, Elefant!«, ruft Zebra. »Ich habe eine Einladung vom König bekommen!« An das klügste und wunderschönste Tier der Savanne. Bitte sei heute Abend der Ehrengast bei meinem Festmahl. Von seiner Königlichen Hoheit Löwe.“ (4)

Zebra fühlt sich geschmeichelt und ist unglaublich stolz darauf, vom König persönlich als Ehrengast eingeladen worden zu sein. Elefant erschrickt und rät Zebra dringen davon ab zum Löwen zu gehen. Aber Zebra weist den Rat, der nur von Neid geleitet sein kann, energisch zurück.

Erhard Dietl, Gustav Gorky besucht den blauen Planeten

„Ich wohne auf dem Planeten Gorky am hinteren Ende der Milchstraße. Mein gorkyanischer Name ist Y3. Du als Erdling darfst mich Gustav Gorky nennen.“ (5)

Gustav Gorky ist Reporter der Planetenzeitung „Der Urknall“ auf dem Planeten Gorky, weit entfernt von der Erde im hinteren Ende unserer Galaxie. Der technische Fortschritt auf Gorky ist dem der Erde weit überlegen und so gehören Reisen bis in die hintersten Bereiche der Milchstraße für Gustav Gorky zum Arbeitsalltag.

Erwin Moser, Der karierte Uhu

„Wer hat schon einmal etwas vom rosaroten Zebra, vom violetten Koalabär und vom Leopardenhasen gehört? Diese drei lebten auf einer abgelegenen Insel, die noch nie ein Mensch betreten hatte.“ (8)

Wie sollen sich Mäusefeuerwehrleute verhalten, wenn das Haus von Kater Rasputin brennt? Oder was hat es zu bedeuten, dass der Eisbar Ulysses von Palmen träumt? Und wie ist der Uhu, gegen seinen Willen, zu seinem karierten Federkleid gekommen? Antworten darauf gibt Erwin Moser in seinen zweiundzwanzig „Gute-Nacht-Geschichten“, in denen er von außergewöhnlichen Abenteuern außergewöhnlicher Tiere erzählt.

Mechthild Gläser, Die Buchspringer

„»Diese Steine bilden die Porta Litterae«, erklärte Glenn. »Sie sind der Eingang in die Welt der Geschichten.« »Aber …« Es wollte noch immer nicht in meinen Kopf, dass Will sich anscheinend von einer Sekunde zur nächsten in Luft aufgelöst hatte. »Er ist jetzt in seinem Buch«, sagte Betsy überheblich. (45)

Die Mitglieder der schottischen Familien Lennox und Macalister besitzen in ihrer Jugend die außergewöhnliche Gabe, in Bücher zu springen und Geschichten hautnah mitzuerleben. Als vor hunderten von Jahren ein Streit zwischen den beiden Familienclans zur Zerstörung eines unersetzbaren und einmaligen Dokumentes mit Märchen geführt hat, haben die beiden Familien geschworen, ihren Streit zu begraben und sich ganz in den Dienst der Bücher zu stellen.

Brigitte Weninger, Das große Buch von Pauli

„An einem hellen Sommertag kam Pauli zu Mama Kaninchen und jammerte: »Mir ist sooo schlecht!« »Oje«, sagte Mama besorgt. »Hast du etwas Verdorbenes gegessen?« Pauli dachte nach. Nein, bestimmt nicht! Er hatte bloß alle Brombeeren weggenascht, bevor jemand anderes die Hecke entdeckte.“ (36)

Fünf Pauli Geschichten der bekannten Tiroler Kinderbuchautorin Brigitte Weninger in einem Buch lassen die jungen Leserinnen und Leser am Alltag des liebenswerten kleinen Hasen teilnehmen und viele größere und kleinere Probleme miterleben, die sie selbst vielleicht schon auf die eine oder andere Weise betroffen haben.

Heather Petty, My Dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint

„Sherlock hatte meinen Vater daran gehindert, mich zu töten. Das tat ihm ganz offensichtlich kein bisschen leid. Doch er hatte die Polizei gerufen, obwohl er gar nicht gewusst hatte, ob ich wirklich Hilfe brauchte. Das hatte er getan, weil er kein Vertrauen zu mir hatte.“ (14)

Die siebzehnjährige Jamie „Mori“ Moriarty ist knapp einem Mordversuch ihres gewalttätigen Vaters, Seargent Moriarty, entgangen, der unter Verdacht steht ein Serienmörder zu sein. Im Gefängnis benutzt er seine Stellung als ehemaliger Polizist, um mit Hilfe seiner alten Kollegen Mori unter Druck zu setzen. Als schließlich bei Hausdurchsuchung ein Arm im Müllcontainer gefunden wird und Mori mysteriöse Drohbriefe erhält, spitzt sich die Lage zunehmend zu. Mit Hilfe ihres Freundes Sherlock „Lock“ Holmes versucht sie aus den zahlreichen verwirrenden Puzzleteilen ein Gesamtbild zusammen zu stellen.

Judith Allert, Wunschelberg - Das Lächeln des Mittelgroßen Konfusio

„Niemand wäre mehr darauf gekommen, dass der Wunschelberg jahrelang im Winterschlaf gelegen war. Bunte Buden standen rings um die Zauberwiese. In den Bäumen hingen gemusterte Lampions und überall grünte und blühte es.“ (116)

Durch Zufall treffen Moritz, Emma und Jule in den Sommerferien auf dem magischen Wunschelberg aufeinander, wo sich merkwürdige Dinge ereignen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den Dreien eine innige schöne Freundschaft und gemeinsam versuchen sie, der Geheimniskrämerei ihrer Eltern auf die Spur zu kommen.

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