Spannung

S. J. Kincaid, Diabolic

„Alle glaubten sie, Diabolics seien furchtlose Kreaturen, doch in meinen ersten Jahren kannte ich nichts als Angst. Die Angst hatte mich auch an jenem Morgen fest im Griff, als die Impyreaner mich in den Gehegen besichtigten.“ (9)

In einer entfernten Zukunft, in der interstellare Raumreisen zum Alltag gehören, besteht in zwischen den Gesellschaften eine strenge Hierarchie. Die Grandyloquay, die Aristokratie und Mächtigen, lassen sich eigene menschenähnliche Wesen züchten, die ihnen im Alltag zu Diensten sind. Nemesis ist eine siebzehnjährige Diabolic, die als tödliche Kampfmaschine gezüchtet wurde, die allein ihrer Herrin dienen soll, auf die sie mit Hilfe elektrischer Stimulation geprägt wird.

Katja Brandis, Woodwalkers - Carags Verwandlung

„Zwei Jahre später, mit elf, entschied ich mich. Aber nicht so, wie meine Familie das gerne gehabt hätte. Ich will zu den Menschen und so leben wie sie, verkündete ich eines Morgens, nachdem wir uns den Tau aus dem Fell geschleckt hatten. Carag hat es in den Kopf geregnet, zog Mia mich auf und verpasste mir einen Hieb mit eingezogenen Krallen.“ (16)

Carag lebt als Puma mit seinen Eltern und seiner Schwester in den Wäldern der Rocky Mountains. Sie sind Woodwalker, Gestaltwandler, die sich in eine menschliche Gestalt verwandeln können. Während Carags Eltern die Menschen fürchten und ihren Umgang meiden, fühlt sich Carag von einem Leben als Mensch magisch angezogen. Als er beschließt sein weiteres Leben in Menschengestalt zu verbringen, wendet sich seine Familie von ihm ab.

Andrew Lane, Young Sherlock Holmes - Tödliche Geheimnisse

„Sherlock blickte auf das Haus zurück, als das Boot sie in langsamer, aber stetiger Fahrt an dem unheilvollen Gebäude vorbeitrug. Fast schien es, als würde das Gebäude sich bewegen, als würde es seine Frontseite und die schwarzen Fenster stetig auf sie gerichtet halten.“ (39)

Nach Sherlock Rückkehr aus Irland teilt ihm sein älterer Bruder Mycroft während eines Violinkonzerts mit, dass dieser für ihn einen Bildungsaufenthalt in Oxford geplant hat. Sherlock soll von Mycrofts ehemaligem Studienfreund Charles Lutwidge Dodgson, einem Dozenten für Logik, der unter dem Pseudonym „Lewis Caroll“ die Fantasieabenteuer „Alice im Wunderland“ verfasst hat, unterrichtet und auf das spätere Studium vorbereitet werden. Rein zufällig erfährt Sherlock auch, dass sich sein Bruder mit einem „Mortimer Maberley-Problem“ in Oxford beschäftigt.

Henriette Wich, Der Kampf um das Licht

„Vielleicht gibt es eine Möglichkeit Glora zu retten: Jemand muss mit dem Raumschiff zum Planeten Kauturn fliegen. Ich habe gehört, dass sie dort in Stollen unter der Erde eine neue Energiequelle gefunden haben: reines Licht, das sich in Kapseln füllen und transportieren lässt!“ (10f)

Taros Planets Glora ist in großer Gefahr, weil seine Sonne immer mehr an Energie verliert und Kälter wird, sodass seine Bewohner zu erfrieren drohen. Auf einem entfernten Planeten soll es eine große Energiequelle geben, die das Leben auf Glora retten könnte. Doch es gibt ein Problem: Königin Zoe von Kauturn will mit fremden Besuchern nichts zu tun haben.

James Frey, Endgame. Die Entscheidung

„Aucapoma Huayana hat gesagt, dass die Cahokianer damals gemerkt haben, dass die Schöpfer sterblich sind. Sie hatten einfach nur mehr Wissen und Technologie als die Menschen. Sie hat gesagt, dass euer Geschlecht mit einer alten Schöpfer-Waffe gegen die Außerirdischen gekämpft hat.“ (66)

Zwölf auserwählte Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren werden als Vertreter ihres Geschlechts von einem Außerirdischen Namens kepler 22b zu einem Spiel auf Leben und Tod gerufen. Nur wem es gelingt, in den Besitz des Erdschlüssels, Himmelsschlüssels und Sonnenschlüssels zu kommen, kann sein eigenes Geschlecht vor dem drohenden Weltuntergang durch den Abbadon genannten Meteoriten retten.

Marcin Szczygielski, Hinter der blauen Tür

„Immer wieder muss an diesen Tag denken, obwohl er schon über ein Jahr zurückliegt. Aber irgendwie ist es auch klar – schließlich ist damals mein ganzes Leben über den Haufen geworfen worden. Ich war gerade mal elf Jahre alt und konnte viele Dinge noch nicht so gut verstehen.“ (7)

Lukasz Borski und seine Mutter leben allein in Warschau. Seinen Vater hat er nie kennengelernt und seine Mutter wehrt alle seine Fragen nach ihm vehement ab. Auf ihrer Fahrt in den Urlaub kommt es zu einem folgenschweren Unfall, als ein entgegenkommendes Auto auf ihre Fahrbahn kommt. Lukasz wird schwer am Bein verletzt, während seine Mutter im Koma liegt und mit ihrem Leben kämpft. Die Wohnung muss verkauft werden und Lukasz von einem Tag auf den anderen bei seiner Tante Agata wohnen, von der er bis zu diesem Augenblick noch nie etwas gehört hat.

Victoria Aveyard, Gläsernes Schwert

„Ich bin die kleine Blitzwerferin. Die Leute kennen meinen Namen, mein Gesicht und sie wissen, wozu ich im Stande bin. Ich bin wertvoll, ich bin stark, und Maven wird alles tun, um mich von einem Gegenschlag abzuhalten.“ (12)

Nachdem es Mare Barow gelungen ist mit Prinz Cal ihrer geplanten Hinrichtung durch den verräterischen neuen König von Norta, Cals Bruder Maven, zu entkommen, befinden sie sich mit den Mitgliedern der Scharlachroten Garde auf der Flucht. Während Mare ihren totgeglaubten Bruder Shade wiedertrifft, der wie sie zu den „Neublütern“ mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gehört, wird Cal als potentieller Feind von den Aufständischen gefangen gehalten. Mare weiß, dass sie die „Neublüter“ warnen muss, bevor es König Maven gelingt, sie ausfindig zu machen.

Mechthild Gläser, Die Buchspringer

„»Diese Steine bilden die Porta Litterae«, erklärte Glenn. »Sie sind der Eingang in die Welt der Geschichten.« »Aber …« Es wollte noch immer nicht in meinen Kopf, dass Will sich anscheinend von einer Sekunde zur nächsten in Luft aufgelöst hatte. »Er ist jetzt in seinem Buch«, sagte Betsy überheblich. (45)

Die Mitglieder der schottischen Familien Lennox und Macalister besitzen in ihrer Jugend die außergewöhnliche Gabe, in Bücher zu springen und Geschichten hautnah mitzuerleben. Als vor hunderten von Jahren ein Streit zwischen den beiden Familienclans zur Zerstörung eines unersetzbaren und einmaligen Dokumentes mit Märchen geführt hat, haben die beiden Familien geschworen, ihren Streit zu begraben und sich ganz in den Dienst der Bücher zu stellen.

Heather Petty, My Dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint

„Sherlock hatte meinen Vater daran gehindert, mich zu töten. Das tat ihm ganz offensichtlich kein bisschen leid. Doch er hatte die Polizei gerufen, obwohl er gar nicht gewusst hatte, ob ich wirklich Hilfe brauchte. Das hatte er getan, weil er kein Vertrauen zu mir hatte.“ (14)

Die siebzehnjährige Jamie „Mori“ Moriarty ist knapp einem Mordversuch ihres gewalttätigen Vaters, Seargent Moriarty, entgangen, der unter Verdacht steht ein Serienmörder zu sein. Im Gefängnis benutzt er seine Stellung als ehemaliger Polizist, um mit Hilfe seiner alten Kollegen Mori unter Druck zu setzen. Als schließlich bei Hausdurchsuchung ein Arm im Müllcontainer gefunden wird und Mori mysteriöse Drohbriefe erhält, spitzt sich die Lage zunehmend zu. Mit Hilfe ihres Freundes Sherlock „Lock“ Holmes versucht sie aus den zahlreichen verwirrenden Puzzleteilen ein Gesamtbild zusammen zu stellen.

Victoria Aveyard, Die rote Königin

„In der Schule haben wir einiges über die Welt vor unserer Zeit gelernt, über die Engel und Götter, die im Himmel lebten und mit gütiger, liebender Hand über die Welt herrschten. Manche behaupten, das seien nur Geschichten, aber das glaube ich nicht. Die Götter herrschen noch immer über uns. Sie sind von den Sternen herabgestiegen. Aber sie sind nicht mehr gütig.“ (21)

Der siebzehnjährigen Mare Barrow, die noch keine Lehrstelle gefunden hat, droht die Einberufung zum Krieg, wo bereits ihre drei größeren Brüder Shade, Tramy und Bree im Todesstreifen zwischen den Königreichen Norta und den Lakelands einem sinnlosen Kampf als Kanonenfutter ausgeliefert sind. Mare gehört zur Klasse der Roten, der Menschen mit rotem Blut, die von den Silbernen mit ihren außergewöhnlichen Kräften und Fähigkeiten beherrscht werden und denen sie wie Sklaven zu dienen haben. Fast unbemerkt, beginnt sich Widerstand gegen die Unterdrückung zu regen.

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