Unterhaltung

Anne Fine, Die Rückkehr der Killerkatze

„Es ist uns Katzen einfach nicht bestimmt, wie Hunde herumzusitzen und aufs Wort zu gehorchen. Wir starren euch nicht in die Augen und fragen uns dabei, ob vielleicht irgendwo ein Hausschuh liegt, den wir für euch holen können. Wir Katzen leben unser eigenes Leben.“ (9f)

Kuschels Familie fährt in den Urlaub und lässt die Katze für eine Woche lang zurück. Kuschel freut sich schon die ganze Woche allein zu sein und endlich alles machen zu dürfen, was sonst verboten ist und nicht ständig von Ellie und ihrer nervigen Freundin Melanie geherzt und gestreichelt zu werden. Dass sie jedoch die Woche beim Pfarrer wohnen soll, damit sie nun wirklich nicht gerechnet.

Steve Smallman Ein Zebra als Ehrengast

„»Schau mal, Elefant!«, ruft Zebra. »Ich habe eine Einladung vom König bekommen!« An das klügste und wunderschönste Tier der Savanne. Bitte sei heute Abend der Ehrengast bei meinem Festmahl. Von seiner Königlichen Hoheit Löwe.“ (4)

Zebra fühlt sich geschmeichelt und ist unglaublich stolz darauf, vom König persönlich als Ehrengast eingeladen worden zu sein. Elefant erschrickt und rät Zebra dringen davon ab zum Löwen zu gehen. Aber Zebra weist den Rat, der nur von Neid geleitet sein kann, energisch zurück.

Erhard Dietl, Gustav Gorky besucht den blauen Planeten

„Ich wohne auf dem Planeten Gorky am hinteren Ende der Milchstraße. Mein gorkyanischer Name ist Y3. Du als Erdling darfst mich Gustav Gorky nennen.“ (5)

Gustav Gorky ist Reporter der Planetenzeitung „Der Urknall“ auf dem Planeten Gorky, weit entfernt von der Erde im hinteren Ende unserer Galaxie. Der technische Fortschritt auf Gorky ist dem der Erde weit überlegen und so gehören Reisen bis in die hintersten Bereiche der Milchstraße für Gustav Gorky zum Arbeitsalltag.

Erwin Moser, Der karierte Uhu

„Wer hat schon einmal etwas vom rosaroten Zebra, vom violetten Koalabär und vom Leopardenhasen gehört? Diese drei lebten auf einer abgelegenen Insel, die noch nie ein Mensch betreten hatte.“ (8)

Wie sollen sich Mäusefeuerwehrleute verhalten, wenn das Haus von Kater Rasputin brennt? Oder was hat es zu bedeuten, dass der Eisbar Ulysses von Palmen träumt? Und wie ist der Uhu, gegen seinen Willen, zu seinem karierten Federkleid gekommen? Antworten darauf gibt Erwin Moser in seinen zweiundzwanzig „Gute-Nacht-Geschichten“, in denen er von außergewöhnlichen Abenteuern außergewöhnlicher Tiere erzählt.

Brigitte Weninger, Das große Buch von Pauli

„An einem hellen Sommertag kam Pauli zu Mama Kaninchen und jammerte: »Mir ist sooo schlecht!« »Oje«, sagte Mama besorgt. »Hast du etwas Verdorbenes gegessen?« Pauli dachte nach. Nein, bestimmt nicht! Er hatte bloß alle Brombeeren weggenascht, bevor jemand anderes die Hecke entdeckte.“ (36)

Fünf Pauli Geschichten der bekannten Tiroler Kinderbuchautorin Brigitte Weninger in einem Buch lassen die jungen Leserinnen und Leser am Alltag des liebenswerten kleinen Hasen teilnehmen und viele größere und kleinere Probleme miterleben, die sie selbst vielleicht schon auf die eine oder andere Weise betroffen haben.

Judith Allert, Wunschelberg - Das Lächeln des Mittelgroßen Konfusio

„Niemand wäre mehr darauf gekommen, dass der Wunschelberg jahrelang im Winterschlaf gelegen war. Bunte Buden standen rings um die Zauberwiese. In den Bäumen hingen gemusterte Lampions und überall grünte und blühte es.“ (116)

Durch Zufall treffen Moritz, Emma und Jule in den Sommerferien auf dem magischen Wunschelberg aufeinander, wo sich merkwürdige Dinge ereignen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den Dreien eine innige schöne Freundschaft und gemeinsam versuchen sie, der Geheimniskrämerei ihrer Eltern auf die Spur zu kommen.

Michael Bond, Hier kommt Olga da Polga

„Von Anfang an gab es nicht den geringsten Zweifel daran, dass Olga da Polga ein Meerschweinchen war, das es einmal weit bringen würde.“ (7)

Olga da Polga ist ein ganz besonderes Meerschweinchen. Sie ist charmant, trägt ihr Barthaar auf eine ganz besondere Weise, aber auch ihr Fell und ihre Augen heben sie von den anderen Meerschweinchen hervor. Ihr hervorstechendstes Merkmal ist aber ihre Lust und Begabung für außergewöhnliche und fantasievolle Geschichten.

Scott Peterson, Batman und der Joker-Virus

„Der Supergangster wurde auf einmal ganz still. Dann machte sich langsam ein Lächeln auf seinem Gesicht breit. „Oh“, sagte er schließlich mit sanfter Stimme. „Wenn Kinder ihre tollen kleinen Videospiele so lieben, dann werde ich ihnen eben das größte Spiel von allen geben.“ HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA!“

Der Joker ist aus dem Gefängnis von Gotham City, dem Arkham Asylum, geflohen und stattet dem Kunstmuseum der Stadt einen Besuch ab. Aus Furcht vor dem gefährlichen Verbrecher, wagt keiner der Museumsbesucher dem Joker in die Augen zu blicken. Als dieser zwei Kinder bemerkt, die ihn wegen eines Videospiels völlig zu ignorieren scheinen, wird er zunächst wütend, fasst dann aber den Plan, mit Hilfe eines Videospiels ganz Gotham City in Furcht und Schrecken zu versetzen.

Alexander Steffensmeier, Lieselotte macht Urlaub

„»Der Postbote macht es richtig«, dachte Lieselotte. Auch sie hatte keine Lust, ihre freien Tage immer nur auf dem Bauernhof zu verbringen. Also packte Lieselotte ihre Tasche und machte sich auf den Weg zur Bushaltestelle.“

Immer wenn der Postbote Urlaub macht, braucht die Kuh Lieselotte keine Briefe auszutragen. Als eines Tages aber eine Urlaubskarte vom Postboten selbst ankommt, ergreift auch Lieselotte das Fernweh. Sie packt ihre Tasche und macht sie auf den Weg zur Bushaltestelle, um auf einen Bus zu warten, der sie in die Ferne bringt.

Stefanie Taschinski, Caspar und der Meister des Vergessens

„»Was geschieht hier?«, flüsterte sie. »Wo ist Till?« Er konnte die Angst in ihrer Stimme hören. »Ich weiß nicht. Hast du sein Zimmer gesehen?«, fragte er. Greta nickte. »Es … ist, als hätte ihn jemand ausradiert.« Ja, dachte Caspar. Ausradiert aus ihrem Haus, den Fotos und was am allerschlimmsten war: sogar aus der Erinnerung ihrer Eltern.“ (66)

Der elfjährige Caspar, seine dreizehnjährige Schwester Greta und sein kleiner Bruder Till gehören zu einer berühmten Puppenspielerfamilie in Kopenhagen. Seine Eltern feiern, wie schon ihre Vorfahren, große Erfolge mit ihrem unvergleichlichen Marionettentheater. Doch niemand in der Familie ahnt, dass dieser Erfolg einen hohen Preis hat. Nur Anatol, der sich in der Werkstatt um die Reparatur der Puppen und des Theaters kümmert, scheint mehr zu wissen, als er zugeben will.

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