Leseprojekt

Innsbruck liest 2017

Bereits zum vierzehnten Mal wird im Lesemonat April das traditionelle Literaturprojekt der Stadt Innsbruck „Innsbruck liest“ durchgeführt. Ab 27. April wird das diesjährige „Innsbruck-liest-Buch“ „Traurige Freiheit“, der Tiroler Autorin Friederike Gösweiner an verschiedenen Plätzen in Innsbruck als Gratis-Buch aufliegen.

Ziel des Literaturprojekts „Innsbruck liest“, das seit 2004 alljährlich durchgeführt wird, ist es, Literatur ins Gespräch zu bringen und Menschen aus unterschiedlichen Bildungsschichten und Altersstufen zum Lesen zu bringen. Dazu werden auch dieses Jahr wieder 10.000 „Innsbruck-liest-Bücher – finanziert durch Sponsoren – an die Innsbruckerinnen und Innsbrucker verschenkt.

„Innsbrucker Bibliotheken kennenlernen und entdecken“

2017 präsentieren sich die dreizehn städtischen Bibliotheken wieder unter dem Motto „Innsbrucker Bibliotheken kennenlernen und entdecken“. Geboten wird eine buntes und sehenswertes Kultur- und Unterhaltungsangebot für alle Altersgruppen, das von der Literaturlesungen für Erwachsene mit hochkarätigen Autorinnen und Autoren bis zum lustigen Kasperltheater für die Jüngsten reicht.

Mit dieser jährlichen Aktion machen die Innsbrucker Bibliotheken auf ihren wichtigen Beitrag für die Bildung und soziale Integration in der Innsbrucker Gesellschaft aufmerksam. Büchereien sind aber auch ein Ort der Begegnung und Kulturzentren in denen Leseförderung und Kulturvermittlung im Mittelpunkt stehen. Das Medienangebot reicht von Büchern, Zeitschriften, Hörbüchern, Spielen, digitalen Medien bis hin zu Literaturverfilmungen auf DVD’s.

Der Österreichische Rahmenleseplan

Der Österreichische Rahmenleseplan, kurz ÖRLP, ist ein überinstitutioneller Vernetzungs- und Entwicklungsplan, welcher Ziele und Wege einer adäquaten Leseförderung sämtlicher Altersklassen und Bildungsschichten in Österreich aufzeigt. 

An der Erstellung des ÖRLP waren insgesamt 123 Expertinnen und Experten beteiligt, 52 davon in den thematisch strukturierten Arbeitsgruppen. Der Österreichische Rahmenleseplan will ein bedeutsamer Baustein für die Entwicklung der Leseförderung in Österreich sein. Unabhängig von den vielfältigen Zuständigkeiten richtet sich das Expert/innen-Papier erstmals an die Gesamtheit der österreichischen Vertreterinnen und Vertreter im Bildungsbereich Lesen, da ein gemeinsamer und verbindlicher „nationaler Plan“ allen Akteuren helfen soll, zu erkennen, wo anzusetzen und worauf abzuzielen ist. Die Erstellung dieses Leseplanes möchte den bisher nicht durchgehend strukturierten Umgang mit dem Thema Lesen zugunsten einer der Komplexität des Themas angemessenen Sichtweise überwinden.

Projekt "Neuland" - Literatur macht Schule

Angelika Trenkwalder, Direktorin der NMS Kitzbühel:  "Dieses Literaturprojekt ist eine praxisnahe Begabtenförderung und wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern diese außergewöhnlichen Erfahrungen bieten konnten!"

Vierzehn SchülerInnen der NMS und elf SchülerInnen der NMS Mittersill nahmen an dem Lese- und Schreibprojekt teil, wobei sie an eigenen Kurzgeschichten mit Bezug zu ihrer Heimatgemeinde arbeiteten.

Zuerst wurde zum Thema "Heimische Autoren und Stadtschreiber" recherchiert und gelesen. Anschließend wurden die Jugendlichen in Form eines Workshops an das Schreiben von Kurzgeschichten herangeführt, dabei wurden sie vom Kitzbüheler Autor Georg Haderer unterstützt.
 

Bücher zum Anfangen - Vorlesen und miteinander lesen

Zu Weihnachten spenden der Buchklub und Hofer 70 Bücher- und Medienboxen für soziale Einrichtungen, Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Volksschulen, die sich ganz besonders dem sozialen Engagement widmen und Kinder aus sozial schwachen Familien betreuen. Die Boxen sind gefüllt mit „Büchern zum Anfangen“, die speziell zum Vorlesen geeignet sind und Kinder möglichst früh zum Lesen und zu Büchern führen. Optimal geeignet sind die enthaltenen Bücher, CDs und Spiele für die Altersspanne von 0 bis 7 Jahren.

Hofer engagiert sich im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ für die Leseförderung schon in jungen Jahren. Schon nach der Geburt kann mit dem Vorlesen begonnen werden. Hierfür kann eine tägliche Routine eingerichtet werden, die besonders wertvoll für das Kind ist. Daher ist es Hofer ein großes Anliegen, Kinder zu unterstützen und besten Lesestoff zur Verfügung zu stellen.

„Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“

Die große Veranstaltungsreihe der österreichischen Bibliotheken „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ findet diesen Herbst bereits zum elften Mal statt. Die überaus erfolgreiche Werbekampagne der Öffentlichen Bibliotheken wirbt auch heuer wieder mit zahlreichen Literatur- und Büchereiveranstaltungen für das Lesen und stellt die umfangreichen Angebote moderner Büchereien vor.

Die Angebote an Veranstaltungen der vergangenen zehn Jahre können sich sehen lassen und haben eine große Anzahl an Besucherinnen und Besuchern von Alt bis Jung in die Öffentlichen Büchereien gebracht, darunter auch Viele, die selbst keine Mitglieder der örtlichen Öffentlichen Bibliotheken sind. Neben Lesungen und zahlreichen Veranstaltungen speziell für Kinder jeglichen Alters gab es auch Kriminächten, Märchennachmittagen, Poetry Slams, Literaturcafes und viele andere kulturelle Angebote zu genießen.

Ganz Ohr – Ausbildungsprojekt für Vorlese-PatInnen

Welche wichtige Rolle frühes Vorlesen und erste Kontakte zur Literatur bereits in frühester Kindheit für die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz bei Kindern spielt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Um allen Kindern aber auch Menschen, die selbst nicht mehr lesen können, das wertvolle Erlebnis des Vorlesens zu eröffnen, wurde das Amt der Lese-PatInnen entwickelt, die in öffentlichen Einrichtungen anderen Menschen vorlesen und gemeinsam lesen.

Die Aktion „Ganz Ohr“ bildet in drei Lehrgängen interessierte Frauen und Männer die Lust und Freude haben anderen vorzulesen zu Lese-PatInnen aus. Dabei können verschiedene Techniken und Methoden erlernt werden, um für unterschiedliche Gruppen erlebnisorientiert und unterhaltsam vorzulesen. Dazu gehört neben Grundkenntnissen für die richtige Auswahl der Literatur für unterschiedliche Zielgruppen und Altersstufen auch Übungen für einen sicheren Umgangs mit der eigenen Sprache und Stimme.

17 Tiroler Volksschulen mit „Gütesiegel Lesen“ ausgezeichnet

Bildungslandesrätin Beate Palfrader zeichnete kürzlich im Innsbrucker Landhaus 17 Tiroler Volksschulen mit dem „Gütesiegel Lesen“ aus. Zusätzlich erhielten die Schulen insgesamt 21.750 Euro an Landesgeldern für den Ankauf neuer Bücher, Zeitschriften, Möbel, Neuer Medien oder für notwendige Raumadaptierungen ihrer Bibliotheken.

Leichte Sprache – Eine erweiterte Tür in die Welt der Informationen, Teil 2

Nur wer Bescheid weiß, kann auch mitsprechen und mitbestimmen. Grundvoraussetzung dafür sind verständliche Informationen. Probleme entstehen, wenn Texte besonders komplex und schwer verständlich sind oder wenn Menschen Leseschwierigkeiten aufweisen.

Die immer stärker werdende Forderung nach barrierefreiem Zugang in allen öffentlichen Bereichen hat in den vergangenen Jahren zu einem allgemeinen gesellschaftlichen Umdenken geführt. Mit Hilfe von „Leichter Sprache“ werden Texte heute so gestaltet, dass sie auch von Menschen mit geringen Lesekompetenzen verstanden werden können.

Tyrolia Sommer-Leseclub 2016 ab 20. Juni!

Auf Reisen gehen in die Welt der Bücher – mit Lesepass, Lese-Urkunde und tollen Veranstaltungen in ganz Tirol. Bereits zum 4. Mal startet heuer in den Sommermonaten der Tiroler Sommer-Leseclub, den die Tyrolia Buchhandlungen in Kooperation mit verschiedenen Bibliothekseinrichtungen ins Leben gerufen haben.

Von 20. bis 25. Juni finden in den Bezirken die Auftaktveranstaltungen im Rahmen des „Horch zua“-Vorlesetages statt. Ab dann werden auch in den bis jetzt mehr als 40 angemeldeten Bibliotheken die begehrten Lesepässe ausgegeben. Damit ist das Entlehnen von Büchern während der Aktion kostenlos.

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