Die PISA-Studie – ein kurzer historischer Rückblick

Zwischen 20. April und 26. Mai findet in Österreich in diesem Jahr der Feldtest zu PISA 2018 statt, wo an ungefähr 45 Schulen ca. 2.000 SchülerInnen des Jahrgangs 2001 getestet werden. Beim Haupttest der PISA-Studie, der im Frühjahr 2018 stattfinden wird, stehen für die ca. 6.800 österreichischen Schülerinnen und Schüler Fragen im Mittelpunkt, mit deren Hilfe ihre Kompetenzen und die Qualität des österreichischen Bildungssystems gemessen werden sollen.

Grund genug sich einmal die Frage zu stellen: warum gibt es eigentlich die PISA Studie? Wie konnte sich eine international geförderte Schul-Studie etablieren, die alle drei Jahre in mittlerweile mehr als 70 Ländern, durchgeführt wird? Bei den Teilnehmerländer, darunter alle 35 OECD-Staaten, handelt es sich um die großen Wirtschaftsnationen, die gemeinsam fast 90 % der Weltwirtschaft abdecken.

Nicht weniger erstaunlich ist der maßgebliche Einfluss der Studie auf die Bildungssysteme dieser Länder in den letzten knapp zwei Jahrzehnten oder die Tatsache, dass diese weltweite Vergleichsmessung der Bildungssysteme ausgerechnet von der Wirtschaftsorganisation OECD koordiniert und ausgerichtet wird, deren vorrangige Ziele wirtschaftliche Zusammenarbeit und Wirtschaftswachstum sind?

Um diese Fragen zu klären, hat die Politikwissenschaftlerin Prof. Kerstin Martens in ihrem Beitrag "Die PISA-Story" in der Tageszeitung „Die Zeit“ einen interessanten Blick in die nähere Vergangenheit geworfen. Bereits im Jahr 1964 wurde demnach die OECD von ihren Mitgliedländern beauftragt, nationale Bildungsstatistiken zu sammeln, zu analysieren und zu vergleichen. Ziel war es, mit Hilfe mathematischer Modelle Indikatoren zu bestimmen, mit deren Hilfe die quantitative und qualitative Entwicklung von SchülerInnen und Studierenden für die Zukunft vorhersagbar gemacht werden können. Damit sollte die prognostizierte Zunahme an Kosten im Bereich der Bildung vorhersehbar und kontrollierbar gemacht werden. Aufgrund der mangelnden Vergleichbarkeit und Fehlerhaftigkeit der Daten musste das Projekt aber bald wieder eingestellt werden.


U.S. Präsident Ronald Reagan (li.) und der französische Bildungsminister Jean-Pierre Chevènement (re.) erhofften sich durch eine internationale Bildungsstudie mehr Einfluss auf Reformen im Schulwesen.
Foto: Ronald Reagan - Wikipedia; Foto: Jean-Pierre Chevènement - Guillaume Paumier - Wikipedia

 

In den 1980-iger Jahren wird die OECD neuerlich mit dem Thema Bildung konfrontiert, nachdem eine von der US-Regierung beauftragte Studie, dem amerikanischen Bildungswesen ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt hatte. US-Präsident Ronald Reagan erklärte daraufhin die Reform des Bildungswesens zur wichtigsten nationalen Aufgaben. Da die Zuständigkeit für die Bildungspolitik in den USA jedoch in den Händen der einzelnen Bundesstaaten lag, war der Einfluss des Präsidenten darauf begrenzt. Reagan versuchte nun sich über Umwege ins Spiel zu bringen, indem er die OECD drängte, international vergleichbare Bildungsstatistiken zu erstellen, mit denen das Bildungsniveau in der industrialisierten Welt verglichen werden kann. Mit diesem strategischen Kniff sollte der Einfluss der Zentralregierung auf die Bildungspolitik der einzelnen US-Bundesstaaten gestärkt werden, da diese nun auch als Angelegenheit der Außenpolitik betrachtet werden konnte.

Die OECD war von diesem Auftrag zunächst alles andere als begeistert, weil sie Bildungspolitik nicht wirklich als ihr Kernaufgabengebiet betrachtete. Sie fügte sich aber schließlich dem Druck der USA und einem ähnlich gerichteten Wunsch des französischen Bildungsministers. Dieser benötigte für seine geplanten Schulreformen Vergleichsstatistiken zum Schulwesen verschiedener Staaten, um damit den Zusammenhang zwischen Bildungsarmut und dem elitären französischen Bildungssystem nachweisen zu können. So führte die eher außergewöhnliche Koalition zwischen einer neoliberalen republikanischen amerikanischen Regierung und einer ideologisch gegensätzlichen sozialistischen französischen Regierung zum Startschuss für die neue Bildungserhebung der OECD.

 

Österreich

Die österreichische Bildungsministerin Elisbeth Gehrer geriet im Zuge des sogenannten "PISA-Schocks" in den öffentlichen Medien unter starken Druck.
Foto: Moschitz - Wikipedia

 

Österreich gehörte zu jenen 31 Staaten, die bereits an der ersten PISA-Studie 2000 teilgenommen hatten. Die im Dezember 2001 veröffentlichten Ergebnisse der Studie wurden mit großer Begeisterung aufgenommen wurden. Mit ein Grund für das große Interesse der Öffentlichkeit und der Medien, war der geschickt aufbereitete Ländervergleich, der dem Bildungsvergleich eine sportliche Note und den Charakter eines Wettkampfes zwischen den Staaten verlieh. Dabei wurde in Österreich sowohl von den Medien als auch in politischen Kommentaren vor allem auf das gute Abschneiden Österreichs im Vergleich mit Deutschland, aber auch mit der Schweiz hingewiesen. Das Länderranking des ersten Tests zeigte Österreich weit über dem Durchschnitt der Teilnehmerländer und wies die Testergebnisse als die besten im deutschsprachigen Raum aus.

Im Nachhinein sollten die österreichischen Ergebnisse wegen Fehler bei der Testdurchführung im Berufsschulbereich korrigiert und Österreich im Länderranking deutlich nach unten gestuft werden. Dies half vor allem dabei, den sogenannten „PISA-Schock“ im Jahr 2004 im Nachhinein weniger krass erscheinen zu lassen. Österreich hatte sich z.B. im Lesen innerhalb von drei Jahren auf nahezu unerklärliche Weise vom 9. auf den 22. Platz im Staatenvergleich verschlechtert.

Mit der zweiten PISA-Studie rückten die Bildungspolitik und das Schulwesen in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit, was Schuldzuweisungen in der Politik, Schreckensmeldungen in den Medien und schließlich eine aufgeregte Reformtätigkeit im Bildungsbereich zur Folge hatte, der alle Bereiche des Bildungswesen erfasste. Die Reformen reichten von der LehrerInnenausbildung bis hin zur österreichweiten Einführung der neuen Mittelschulen, der Einführung der Zentralmatura oder der didaktischen Ausrichtung des Lehrplans auf die Vermittlung von Kompetenzen.


Österreich erlebte im Länderranking der PISA-Studie ein Wechselbad der Gefühle. Schienen die Ergebnisse der ersten Studie das österreichische Schulsystem zu bestätigen, so lagen z.B. die Leseleistungen der folgenden Test mehr oder weniger weit unter dem OECD-Durchschnitt. Diagramm: Markt-Huter

 

Deutschland

Anders als in Österreich wurde bereits das schlechte Abschneiden der deutschen SchülerInnen beim ersten PISA-Test als "Bildungskatastrophe" empfunden. Die Wochenzeitschrift "Der Spiegel" titelte am 13.12.2001: " Die Pisa-Analyse: Sind deutsche Schüler doof?"

"Andreas Schleicher, Abteilungsleiter für Bildungsstatistik bei der OECD, kennt seine Deutschen. Damit es nicht wieder Ärger gibt, hat er sich alles gegenzeichnen lassen."

"Jetzt kommen die da nicht mehr raus", sagt der Pisa-Chef. Nun haben sie es. Deutschland, das Land der Dichter und Denker, ist abgehängt."

"Die Pisa-Ergebnisse der Schulleistungen in Deutschland dokumentieren seit Dienstag vergangener Woche eine neue deutsche Bildungskatastrophe."

Der Spiegel: "Die Pisa-Analyse: Sind deutsche Schüler doof?"

 


Andreas Schleicher gilt für die Kritiker der PISA-Studie als die graue Emminenz hinter den PISA-Tests. Foto:  Andreas Schleicher - re:publica - Wikipedia

 

Die Pressemeldungen entwickelten durch den sensationellen Charakter des schlechten Abschneidens der deutschen SchülerInnen eine Eigendynamik. Noch nie zuvor war Bildungspolitik so in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Wer von PISA sprach, sollte fortan nicht mehr den schiefen Turm sondern das Schulwesen im Blick haben. Dabei stand bei der Berichterstattung zumeist die Sensation im Mittelpunkt, während die Studie selbst als „das Messinstrument für Bildungspolitik“ meist unhinterfragt blieb.

Die deutsche Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sprach von einem "PISA-Schock" und von Programmen zur „Rettung der bundesdeutschen Schulen“. Der deutsche Arbeitgeberpräsident hielt eine "Analphabetenrate von 22 Prozent für einen Skandal“ und der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit berechnete mal rasch den wirtschaftlichen Verlust durch die schlechte Schulausbildung auf sieben Milliarden Mark. Ein bayerischer Minister empfahl den Unterrichtsbeginn von 8 Uhr auf 9 Uhr zu verschieben und die deutschen Kultusminister erklärten auf einer Sondersitzung, lernschwache und besonders begabte Schüler künftig mehr fördern und die Lehreraus- und weiterbildung verbessern zu wollen.

 

USA

Rod Page - US-Bildungsminister (2001 - 2005) Foto: Wikimedia

 

So manchem Betrachter konnte schon bei der ersten PISA-Studie ins Auge fallen, dass fast alle englischsprachigen Länder in führenden Positionen gereiht waren. Nur die USA belegten in den verschiedenen Kompetenzen lediglich durchschnittliche Platzierungen, was der US-Bundesregierung nun endlich die Möglichkeit bot, die gewünschten gesamtstaatliche Anstrengungen und Bildungsreformen öffentlichkeitswirksam einzufordern.

 

So zeigte sich der damaligen US-Bildungsminister Rod Paige in den Medien vom Abschneiden der US-SchülerInnen alles andere als begeistert:

"Unglücklicherweise sind wir im internationalen Vergleich mit anderen Industrieländern Durchschnitt", erklärte U.S. Bildungsminister Rod Paige. "In der globalen Wirtschaft, sind diese Länder unsere Konkurrenten. Durchschnitt ist für unsere amerikanischen Kinder nicht gut genug."
"Wir sehen bei der Lese-Beurteilung, dass wir mehr Kinder im Bereich des höchsten Levels haben als andere Länder", setzte Page fort. "Wir sehen aber auch, dass wir mehr Kinder auf dem niedrigsten Level haben als manch andere Länder."

"Trotz des durchschnittlichen Abschneidens der US-Schüler lobte die Regierung die Studie."
Es wird darauf hingewiesen, dass sich auch die Bildungsleiter weltweit für die Betrachtungsweise der Studie erwärmen konnten, die nun alle drei Jahre durchgeführt werden soll. Gelobt wird, dass die Studie das "oft verhöhnte Modell der Lehrstoffabfrage vermeidet. Stattdessen bietet es einen Zugang, um zu erkennen, ob Schüler, die sich dem Ende der Pflichtschule nähern, dass Wissen und die Fähigkeiten haben, die für eine volle Teilnahme an der Gesellschaft notwendig ist."

Gary Phillips, der amtierende Beauftragte des National Centers für Bildungsstatistiken im Bildungsministeriums, das die OECD-Studie in den USA durchführt, erklärt, dass der breite Fokus auf Lesekompetenz, im Gegensatz zu spezifischem Lernwissen, PISA so einzigartig mache. Er lobte auch, dass das Programm die Schüler zu einem wichtigen Zeitpunkt getestet hat. Die Testung der 15-jährigen berücksichtigt soziale Einflüsse und Einflüsse des Bildungssystems und misst, ob die Schüler für das Erwachsenenleben vorbereitet sind.

Page fügte hinzu: "PISA ... gibt uns die Möglichkeit, von jenen Ländern zu lernen, die besser abgeschnitten haben als wir. Und weil PISA die gelernten Fähigkeiten von Schülern misst, die sowohl in der Schule als auch außerhalb der Schule gebraucht werden, zeigt uns das, warum wir jede Gemeinde daran beteiligen müssen, hohe Standards für die Schulen zu setzen und die Erwartungen im Leben eines jeden Kindes zu verbessern."

Mit einer kräftigen Unterstützung wie dieser, kann die OECD/PISA Studie leicht zu einem allgemein anerkannten Barometer nationaler Bildungsqualität werden.“ [Übers. A.M.H.]

Quelle: Snapshot from the Field, Week of December 10, 2001
Who's No. 1? Finland, Japan and Korea, Says OECD Education Study

 

PISA Echo – Frankreich*

Nicht ganz so im Sinne des französischen Bildungsministers verliefen die Ereignisse in Frankreich, zeigt die Ergebnisse der ersten beiden PISA-Runden 2000 und 2003 die französischen SchülerInnen doch im guten Mittelfeld: Platz 14 im Lesen, Platz 10 in der Mathematik und Platz 12 im Bereich Naturwissenschaften. Erst 2006 fiel Frankreich plötzlich in den Naturwissenschaften auf Platz 26 und in Mathematik und Lesen jeweils auf Platz 24 zurück. Diese signifikante Verschlechterung im internationalen Vergleich wurde aber nicht wie in Deutschland und Österreich als „PISA-Schock“ erlebt, weil für die Franzosen Leistungsvergleiche im Bildungsbereich nichts Unübliches waren. Bereits frühere Überprüfungen hatten „unterdurchschnittliche Leistungen eines erheblichen Teils der französischen Schülerinnen und Schüler“ (Dobbins, S. 116) belegt. Außerdem stand das französische Bildungssystem internationalen Vergleichen traditionell skeptisch gegenüber.


Während Frankreich im Ländervergleich der PISA-Studie bei den ersten beiden Durchgängen noch gut abschneiden konnte, kam es 2006 zu einem deutlichen Einbruch. Diagramm: Markt-Huter

 

Seit 2002 besteht nun in Frankreich ein für Reformen besonders günstiges fait majoritaire, d.h. Präsident, Regierungschef und Parlamentsmehrheit gehörten derselben Partei an. Ähnlich wie in Österreich ist auch das französische Bildungswesen stark zentralisiert, was Steuerungsmöglichkeiten und Reformen im Bildungsbereich erleichtern würde. Demgegenüber stehen eine reformkritische Öffentlichkeit und streikfreudige MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst, die in Reformen meist die drohende Gefahr einer weiteren Verstärkung von Ungleichheiten befürchten.

In Frankreich wird das Bildungswesen schon seit langem ein elitärer Charakter zugeschrieben, in dem der „soziale Status und das Einkommen der Eltern über den Bildungserfolg der Kinder entscheiden.“ (Dobbins, S. 121)

Auf der anderen Seite hat die Diskussion über das Bildungswesen in Frankreich schon eine lange Tradition und schon vor PISA war das öffentliche Bewusstsein über die Defizite im eigenen Schulsystem sowie über misslungene Reformversuche im Bildungsbereich sehr ausgeprägt.

Bereits 1994 hatte die französische Regierung die OECD damit beauftragt, das „gesamte französische Bildungssystem im Rahmen ihrer Review-Aktivitäten einer Bewertung zu unterziehen.“ (Dobbins, S. 124) Die Ergebnisse der Studie waren ernüchternd. Kritisiert wurden eine fehlende Gleichheit bei den Bildungschancen, fehlende Freiheit der individuellen Selbstverwirklichung und fehlende Solidarität (Brüderlichkeit) durch einen starken Wettbewerbsdruck. Die Kritik kratzte erheblich an der französischen Überzeugung im Besitz des besten Bildungswesens der Welt zu sein, ein Bild, das dennoch in vielen Kreisen fortlebte.

Die PISA-Studie bot der Regierung nunmehr die neue Möglichkeit, das französische Schulsystem der Sekundarschule mit anderen Ländern zu vergleichen. Dabei zeigte sich, wie erwartet, dass in Frankreich „ein hohes Leistungsgefälle nach sozio-ökonomischen Hintergrund“ (Dobbins, S. 127) besteht, was der traditionellen Forderung nach égalite zuwiderläuft.

Präsident Nicolas Sarkozy war von 2007 - 2012 französischer Staatspräsident
Foto: Remi Jouan - in: Wikimedia
 

 

Erst mit der signifikanten Verschlechterung Frankreichs bei den Ergebnissen der PISA-Studie 2006 und mit der neuen Regierung Sarkozy kamen die bildungspolitischen Reformaktivitäten merklich in Gang. Aber nicht nur die Regierung auch die Oppositionsparteien begannen Studien wie PISA und PIRLS in ihre politische Diskussion einzubinden, um damit die jeweils eigenen bildungspolitischen Vorstellungen und Reformvorschläge zu untermauern.

Während sich die regelmäßige Testung der Schüler in immer mehr Ländern zu etablieren begann und die mit den Test beauftragten Einrichtungen sich vergrößerten und immer mehr Einfluss auf das Schulwesen gewinnen konnten, erwachte zunehmend auch die Kritik an den Bildungszielen und der Definitionshoheit über Bildung, wie sie in der PISA-Studie der OECD zum Ausdruck kommt.

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* Vgl. dazu: Michael Dobbins, Frankreich – Auf dem Weg zur Schulreform »à la finlandaise«. In: Philipp Knodel / Kerstin Martens / Daniel de Olano / Marie Popp: Das PISA-Echo. Staatlichkeit im Wandel. Internationale Reaktionen auf die Bildungsstudie. Frankfurt a. Main / New York 2010, Campus Verlag, Sonderforschungsbereich 597 „Staatlichkeit im Wandel“. S. 115 – 140, E-Book ISBN 978-3-593-40988-7

 

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Weiterführende Links:

Zur Geschichte der PISA-Studie

Medienecho zu den PISA Studien 2000 und 2003 in Österreich

Internationale Reaktionen auf die PISA-Studie

 

Andreas Markt-Huter, 11-05-2017
Titelbild: Tibs-Bilderdatenbank

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