Mark Gatiss / Steven Moffat, Sherlock - Der blinde Banker

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„Das Buttermesser in der Küche. Die Butter ist auf der rechten Seite, weil er es in der linken Hand hielt. Ein Linkshänder würde sich nie rechts in den Kopf schießen. Jemand ist eingebrochen und hat ihn umgebracht. Das ist die einzige Erklärung für alle Fakten …“ (44)

Die Museumsmitarbeiterin Soo Lin Yao, Expertin für altes chinesisches Porzellan, entdeckt eines Abends nach Dienstschluss seltsame Schriftzeichen, die für Sherlock Holmes im Verlauf des neuen Falles eine bedeutende Rolle spielen werden. Aber zunächst muss sich John Watson mit den Niederungen des Alltags herumschlagen, als ihm aufgrund seiner gesperrten Bankomatkarte vom Kassenautomaten der Einkauf verweigert wird. Zur gleichen Zeit wird Holmes in seiner Wohnung von einem maskierten Schwertkämpfer angegriffen.

Der Investmentbanker Sebastian Wilkes, den Holmes aus seiner Studienzeit kennt, bittet ihn, einen merkwürdigen Einbruch zu untersuchen, bei dem zwar nichts gestohlen wurde, stattdessen aber mit einem Spray merkwürdige Zeichen auf ein Porträtbild und an die Wand gemalt worden sind. Holmes erhält den Auftrag, das Sicherheitssystem der Bank unter die Lupe zu nehmen. Watson drängt Holmes den Fall anzunehmen, um ihre finanziellen Probleme zu lösen.

Rasch gelingt es Sherlock Holmes herauszufinden, dass die mysteriöse Nachricht für Eddie Van Coon bestimmt ist, einen Mitarbeiter der Bank, der für den Handel mit Honkong zuständig ist. Als Holmes und Watson Van Coon aufsuchen, um ihn zu befragen, finden sie diesen tot in seiner Wohnung auf. Auch wenn für Inspektor Dimmock alles auf Selbstmord hindeutet, die Wohnungstür war von innen verschlossen, geht Sherlock von einem Mord aus.

Kurze Zeit später wird auch ein Journalist ermordet, bei dem ebenfalls die merkwürdigen Zeichen an die Wand gesprüht worden sind. Holmes geht davon aus, dass es sich beim dem Mörder um einen geschickten Kletterer handeln muss, der über die Fenster in die Wohnungen gelangt. Beide Toten sind vor kurzem von einer Reise nach China zurückgekehrt und haben den Trödelladen „The Luky Cat“ in Chinatown besucht. Auch hier finden sich die seltsamen Zeichen wieder, die als chinesische Zahlensymbole identifiziert werden können.

Auch die Museumsmitarbeitern Soo Lin Yao hat diese Zeichen auf einer Statue entdeckt und kurz darauf ihre Arbeit gekündigt. Von Holmes befragt, gesteht sie, dass es sich bei den Schriftzeichen um einen Geheimcode der Verbrecherorganisation „Schwarzer Lotus“ handelt, für die auch ihr Bruder arbeitet. Sie stirbt, bei dem Versuch den Code zu entschlüsseln. Mittlerweile geraten auch Holmes und Watson in das Fadenkreuz des „Schwarzen Lotus“.

Auch die zweite Folge der Fernsehserie „Sherlock“ hält sich streng an das Drehbuch der gleichnamigen englischen Fernsehserie, wobei es dem Manga-Zeichner Jay durch seine beeindruckend gestalteten Zeichnungen wieder geschickt gelingt, den Leserinnen und Lesern die Stimmung der Handlung und die Emotionen der Protagonisten zu vermitteln. Dabei sind nicht nur die Handlung, sondern auch die einzelnen Figuren den jeweiligen Schauspielern der Serie nachempfunden, wobei der Comic im Vergleich zum Film nichts an Spannung einbüßt.

Auf reizvolle und unterhaltsame Weise exotisch liest sich das Buch, ganz in japanischer Manga-Manier von hinten nach vorne und von oben links nach unten rechts. Auch der zweite Band der Serie „Sherlock“ überzeugt durch einen spannenden Plot und sehenswerte Mangas und kann allen Freunden intelligenter Detektivgeschichten gerne weiterempfohlen werden.

Mark Gatiss / Steven Moffat, Sherlock - Der blinde Banker. Aus der Reihe: Sherlock Bd. 2, ill. v. Jay., übers. v. Gandalf Bartholomäus, ab 15 Jahren
Hamburg: Carlsen Verlag 2017, 196 Seiten, 13,40 €, ISBN 978-3-551-72885-2

 

Weiterführende Links:
Carlsen Verlag: Mark Gatiss / Steven Moffat, Sherlock – Der blinde Banker
Wikipedia: Mark Gatiss
Wikipedia: Steven Moffat

 

Andreas Markt-Huter, 19-12-2017

Bibliographie
AutorIn: 
Mark Gatiss / Steven Moffat
Buchlangtitel: 
Sherlock - Der blinde Banker
Reihe: 
Sherlock Bd. 2
Illustration: 
Jay.
Übersetzung: 
Gandalf Bartholomäus
Altersangabe Verlag: 
15
Zielgruppe: 
Jugendliche
Erscheinungsort: 
Hamburg
Verlag: 
Carlsen Verlag
Seitenzahl: 
196
Preis in EUR: 
13,40
ISBN: 
978-3-551-72885-2
Kurzbiographie AutorIn: 

Mark Gatiss ist ein britischer Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor.

Steven Moffat ist ein britischer Drehbuchautor der seit den späten 1980-er Jahren Drehbücher für Fernsehserien schreiben.

Jay. ist ein bekannter japanischer Manga-Zeichner.

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