Kürzlich besuchte Dr. Verena Wolf im Rahmen einer Veranstaltung des Tiroler Kulturservices die Kinder aus der 1a Klasse an der Volksschule Kitzbühel, um ihr neues Buch „Nice to meet you, Robin: Wenn Kuscheltiere Englisch lernen“ vorzustellen.

Die Innsbrucker Autorin ist vielen Leserinnen und Lesern vielleicht schon bekannt durch ihr Märchenbuch „Die große Freude der kleinen Prinzessin“. Ein neues Märchen mit Alter Musik zum Lesen und Hören oder auch durch das in Tirol ebenso bekannte Buch: „Als ich Ander Hofer traf: Eine Traumreise in die Tiroler Geschichte“, welches die Autorin gemeinsam mit Sonja Ortner geschrieben hat.

Im folgenden Interview für „Lesen in Tirol“ verrät Verena Wolf, was passiert, wenn Kuscheltiere Englisch lernen und ein bisschen über ihr sehr vielseitiges Leben als Tiroler Künstlerin.

Am 4. April fand der Tag der Schulbibliothek für die Pflichtschulen des Landes bereits zum 14. Mal statt. Die Veranstaltung konnte jedes Jahr mit Erfolg und immer mehr Teilnehmer/innen durchgeführt werden. Im Auditorium der Neuen Mittelschulen Schwaz versammelten sich in diesem Jahr über 110 Bibliothekar/innen von Reutte bis Lienz.

Die traditionelle Veranstaltung eröffnete in diesem Jahr Direktor Johann Walder, der als Hausherr den Neu- und Umbau des Schulzentrums „Hubert Danzl“ für Fortbildungen wie den Bibliothekstag zur Verfügung stellte. Er nahm in der Eröffnungsrede auch zu den Ergebnissen der Bildungsstandardtestung in Deutsch Stellung. Dabei verwies er auf die zentrale Bedeutung des Lesens nicht nur innerhalb der Bereiche des Deutschunterrichts, sondern in allen Fächern.

2017 präsentieren sich die dreizehn städtischen Bibliotheken wieder unter dem Motto „Innsbrucker Bibliotheken kennenlernen und entdecken“. Geboten wird eine buntes und sehenswertes Kultur- und Unterhaltungsangebot für alle Altersgruppen, das von der Literaturlesungen für Erwachsene mit hochkarätigen Autorinnen und Autoren bis zum lustigen Kasperltheater für die Jüngsten reicht.

Mit dieser jährlichen Aktion machen die Innsbrucker Bibliotheken auf ihren wichtigen Beitrag für die Bildung und soziale Integration in der Innsbrucker Gesellschaft aufmerksam. Büchereien sind aber auch ein Ort der Begegnung und Kulturzentren in denen Leseförderung und Kulturvermittlung im Mittelpunkt stehen. Das Medienangebot reicht von Büchern, Zeitschriften, Hörbüchern, Spielen, digitalen Medien bis hin zu Literaturverfilmungen auf DVD’s.

Ein Wal wohnt mitten im Ozean, in dem er endlos viel Platz hat und sich jede Nacht im Wasser treiben lässt. Es fehlt ihm an nichts, aber einen kleinen Wunsch hat der Wal doch: Er hätte gerne einen Garten mit einer Bank, auf der man sich am Ende des Tages behaglich zurücklehnen kann. Immerhin hat er ja schon einen Springbrunnen.

Die Maus lehnt an der Hausmauer. Plötzlich wird sie vom Fuchs aufgescheucht. Blitzschnell verschwindet der kleine Nager im offenen Kellerfenster. Der Fuchs versucht sie zu erwischen und huscht hinterher. Er erreicht einen seltsam riechenden Raum. Dort erblickt er die Maus, die ihn mutig zurechtweist und erklärt, dass es sich hier um einen besonderen Ort, die Bibliothek, handelt.

Der Österreichische Rahmenleseplan, kurz ÖRLP, ist ein überinstitutioneller Vernetzungs- und Entwicklungsplan, welcher Ziele und Wege einer adäquaten Leseförderung sämtlicher Altersklassen und Bildungsschichten in Österreich aufzeigt. 

An der Erstellung des ÖRLP waren insgesamt 123 Expertinnen und Experten beteiligt, 52 davon in den thematisch strukturierten Arbeitsgruppen. Der Österreichische Rahmenleseplan will ein bedeutsamer Baustein für die Entwicklung der Leseförderung in Österreich sein. Unabhängig von den vielfältigen Zuständigkeiten richtet sich das Expert/innen-Papier erstmals an die Gesamtheit der österreichischen Vertreterinnen und Vertreter im Bildungsbereich Lesen, da ein gemeinsamer und verbindlicher „nationaler Plan“ allen Akteuren helfen soll, zu erkennen, wo anzusetzen und worauf abzuzielen ist. Die Erstellung dieses Leseplanes möchte den bisher nicht durchgehend strukturierten Umgang mit dem Thema Lesen zugunsten einer der Komplexität des Themas angemessenen Sichtweise überwinden.

Angelika Trenkwalder, Direktorin der NMS Kitzbühel:  "Dieses Literaturprojekt ist eine praxisnahe Begabtenförderung und wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern diese außergewöhnlichen Erfahrungen bieten konnten!"

Vierzehn SchülerInnen der NMS und elf SchülerInnen der NMS Mittersill nahmen an dem Lese- und Schreibprojekt teil, wobei sie an eigenen Kurzgeschichten mit Bezug zu ihrer Heimatgemeinde arbeiteten.

Zuerst wurde zum Thema "Heimische Autoren und Stadtschreiber" recherchiert und gelesen. Anschließend wurden die Jugendlichen in Form eines Workshops an das Schreiben von Kurzgeschichten herangeführt, dabei wurden sie vom Kitzbüheler Autor Georg Haderer unterstützt.
 

Zu Weihnachten spenden der Buchklub und Hofer 70 Bücher- und Medienboxen für soziale Einrichtungen, Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Volksschulen, die sich ganz besonders dem sozialen Engagement widmen und Kinder aus sozial schwachen Familien betreuen. Die Boxen sind gefüllt mit „Büchern zum Anfangen“, die speziell zum Vorlesen geeignet sind und Kinder möglichst früh zum Lesen und zu Büchern führen. Optimal geeignet sind die enthaltenen Bücher, CDs und Spiele für die Altersspanne von 0 bis 7 Jahren.

Hofer engagiert sich im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ für die Leseförderung schon in jungen Jahren. Schon nach der Geburt kann mit dem Vorlesen begonnen werden. Hierfür kann eine tägliche Routine eingerichtet werden, die besonders wertvoll für das Kind ist. Daher ist es Hofer ein großes Anliegen, Kinder zu unterstützen und besten Lesestoff zur Verfügung zu stellen.

Das Lesemomente ELTERNMAGAZIN wird vom Österreichischen Buchklub der Jugend herausgegeben und beantwortet Elternfragen, hilft bei Lese- und Lernproblemen, empfiehlt aktuelle Kinder- und Jugendbücher und vor allem: Es unterstützt die Schulbibliothek vor Ort!
 
Im ELTERNMAGAZIN integriert sind die aktuellen Buchspuren, die Buchklub-Auswahl der besten Bücher und Hörbücher für das aktuelle Schuljahr.

Welche wichtige Rolle frühes Vorlesen und erste Kontakte zur Literatur bereits in frühester Kindheit für die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz bei Kindern spielt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Um allen Kindern aber auch Menschen, die selbst nicht mehr lesen können, das wertvolle Erlebnis des Vorlesens zu eröffnen, wurde das Amt der Lese-PatInnen entwickelt, die in öffentlichen Einrichtungen anderen Menschen vorlesen und gemeinsam lesen.

Die Aktion „Ganz Ohr“ bildet in drei Lehrgängen interessierte Frauen und Männer die Lust und Freude haben anderen vorzulesen zu Lese-PatInnen aus. Dabei können verschiedene Techniken und Methoden erlernt werden, um für unterschiedliche Gruppen erlebnisorientiert und unterhaltsam vorzulesen. Dazu gehört neben Grundkenntnissen für die richtige Auswahl der Literatur für unterschiedliche Zielgruppen und Altersstufen auch Übungen für einen sicheren Umgangs mit der eigenen Sprache und Stimme.