W:orte: 4. Lyrikfestival Innsbruck

LesungW:ORTE wird vom 14. bis 17. Juni eine große Werkschau deutschsprachiger Gegenwartslyrik präsentieren. Dichterinnen und Dichter aus unterschiedlichen ORTEN sind an 4 Tagen zu Lesungen und Gesprächen über Gedichte in Innsbruck zu Gast. Erstmals begegnen sich heuer Lyriker und Lyrikerinnen an einem österreichisch-schweizerischen Abend.

österreichisch schweizerische Begegnung

Es begegnen sich österreichisch schweizerisch Svenja Herrmann (CH) und Hans Aschenwald (A), Katherina Lanfranconi (CH) und Peter Giacomuzzi (A/I), Heike Fiedler (D/CH) und Semier Insayif (A/IRAN)

Die Schweizer Schriftstellerin und Herausgeberin Svenja Herrmann nähert sich über Szenen und Szenerien der Welt an, vertieft sich darin und lässt lyrische Momente voll von stiller Schönheit entstehen. Jüngste Publikationen: Ausschwärmen. Gedichte (2010), Die Ankunft der Bäume (2017).

Der Tiroler Dichter Hans Aschenwald schreibt seit vielen Jahren Hörspiele, Theaterstücke und Gedichte. Seine Gedichte sind kunstvoll komponierte Texte, die sich mit Natur und Tradition, mit Körper und Körperlichkeiten auseinandersetzen. Im Rahmen der österreichisch-schweizerischen Begegnungen wird Hans Aschenwald neue, unveröffentlichte Texte lesen.

Die Schweizer Grafikerin und Autorin Katharina Lanfranconi ist eine Meisterin der Reduktion, in der große poetische Strahlkraft und Bildreichtum liegt. In Ihren sorgsam ausgewählten und optisch grazil-schmalen Gedichtzeilen, pulsiert das Leben, transkribieren sich  Atemmotive voll Gefühl.

Der Tiroler Autor Peter Giacomuzzi gilt als  Sprachspiel(er) der extra-feinen und engagierten Klasse. Zu seinen letzten Publikationen gehören "asyl asyl", "trampino. 61 fake poems in fake language", und "shorty & smarty. oder die leiden der neuen werte".

Die in Deutschland aufgewachsene und in der Schweiz lebende Poetin und Perfomance-Künstlerin Heike Fiedler ist in vielen Sprachen beheimatet und bewegt sich zwischen konzeptueller und gelebter Vielspachigkeit, woraus sie eine ganz eigene Technik des Schreibens entwickelte.

Der im Irak geborene und in Wien lebende Schriftsteller Semier Insayif schreibt über Fremdsein, Heimatlosigkeit, Entwurzelung und Wurzeln schlagen. In seinen vielstimmigen Texten beginnt die Sprache zu blühen, Wort und Klang, arabische und deutsche Sprache vermischen sich und eröffnen neue Klangkörper und –welten.

Moderation: Siljarosa Schletterer / Gabriele Wild / Anna Rottensteiner

DJ Martin Fritz legt anschließend Musik auf

 

 

Büchertisch während des Festivals: Wagnersche Universitätsbuchhandlung

Wann

Wo

Literaturhaus am Inn - downstairs, Josef-Hirn-Str. 5, 6020 Innsbruck

Zusatzinfo

freier Eintritt

Veranstalter

Literaturhaus am Inn

Quelle

Literaturhaus am Inn