Der bosnische Schriftsteller Nenad Veličković stellt seinen Roman „Der Vater meiner Tochter“ vor.
Der Roman erzählt von einem unglücklichen Helden, der lustige Dinge tut: Den Krieg und die Belagerung von Sarajevo hat er überlebt, ohne einen Schuss abzugeben – nun muss er sich als Ehemann, Vater einer vorwitzigen Tochter und Werbetexter durchs Leben schlagen, in einem Land, das alle verlassen wollen. Als er seine Ideale nicht länger verkaufen will, kündigt er heimlich seinen Job. Verliebt in eine ehemalige Kollegin und an einer ominösen Krankheit leidend, gefangen zwischen seiner Angst vor dem Tod und der vor dem Leben überlässt er sich seinen Fantasien. So lange, bis ihn die Wirklichkeit einholt.
Moderation: Maria Piok
Übersetzung: Snježana Bozin