lesevintro.PNGIn der Woche vor dem Tag des Buches am 23. April 2018 fanden in Tirol mehrere wichtige Lesetagungen statt, die von zahlreichen Tiroler Lehrerinnen und Lehrern besucht wurden. Die Veranstaltungen boten Vorträge zu aktuellen Themen, interessante Workshops und Auftritte des Wiener Theaterduos mopkaratz. Olaf Heuser und Klaus Schaurhofer präsentierten ihr neues Märchenstück "Alles OK, Rotkäppchen?".

Die große Veranstaltungsreihe der österreichischen Bibliotheken „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ findet diesen Herbst bereits zum zwölften Mal statt. Die überaus erfolgreiche Werbekampagne der Öffentlichen Bibliotheken wirbt auch heuer wieder mit zahlreichen Literatur- und Büchereiveranstaltungen für das Lesen und stellt die umfangreichen Angebote moderner Büchereien vor.

Die zahlreichen bekannten Autorinnen und Autoren die auch in diesem Jahr an der Bibliotheksveranstaltung „Österreich liest“ teilnehmen werden, kann sich sehen lassen. Neben Heinz Janisch, Rudolf  Taschner, Radek Knapp, Friedrich Ani, Bernhard Aichner, Franzobel, Kurt Palm und Eva Rossmann sind auch Susanne Scholl oder die Kabarettisten Klaus Eckel und „Die Tagespresse“- Gründer Fritz Jergitsch in den Öffentlichen Bibliotheken zu erleben.

Auf Reisen gehen in die Welt der Bücher – mit Lesepass, Lese-Urkunde und tollen Veranstaltungen in ganz Tirol. Bereits zum 5. Mal findet diesen Sommer Tiroler Sommer-Leseclub statt, den die Öffentlichen Bibliotheken gemeinsam mit den Tyrolia Buchhandlungen ins Leben gerufen haben.

Von 19. bis 24. Juni finden in den Bezirken die Auftaktveranstaltungen zum Tiroler Sommer-Leseclub statt. Beim „Horch zua“-Vorlesetages werden in teilnehmenden Öffentlichen Bibliotheken die ersten begehrten Lesepässe ausgegeben, mit denen die Bücherausleihe während der Leseaktion kostenlos ist.

Bildquelle: Reinhold Embacher

Am 10.Juni 2017 schlossen 30 Lehrer/innen aus VS, NMS und PTS den Ausbildungslehrgang zur Leitung einer Schulbibliothek erfolgreich ab. In der Aula der PHT präsentierten sie ihre Schulprojekte. Diese wurden in den letzten vier Semestern an den jeweiligen Standorten über mehrere Klassen hinweg durchgeführt.

Kürzlich besuchte Dr. Verena Wolf im Rahmen einer Veranstaltung des Tiroler Kulturservices die Kinder aus der 1a Klasse an der Volksschule Kitzbühel, um ihr neues Buch „Nice to meet you, Robin: Wenn Kuscheltiere Englisch lernen“ vorzustellen.

Die Innsbrucker Autorin ist vielen Leserinnen und Lesern vielleicht schon bekannt durch ihr Märchenbuch „Die große Freude der kleinen Prinzessin“. Ein neues Märchen mit Alter Musik zum Lesen und Hören oder auch durch das in Tirol ebenso bekannte Buch: „Als ich Ander Hofer traf: Eine Traumreise in die Tiroler Geschichte“, welches die Autorin gemeinsam mit Sonja Ortner geschrieben hat.

Im folgenden Interview für „Lesen in Tirol“ verrät Verena Wolf, was passiert, wenn Kuscheltiere Englisch lernen und ein bisschen über ihr sehr vielseitiges Leben als Tiroler Künstlerin.

Am 4. April fand der Tag der Schulbibliothek für die Pflichtschulen des Landes bereits zum 14. Mal statt. Die Veranstaltung konnte jedes Jahr mit Erfolg und immer mehr Teilnehmer/innen durchgeführt werden. Im Auditorium der Neuen Mittelschulen Schwaz versammelten sich in diesem Jahr über 110 Bibliothekar/innen von Reutte bis Lienz.

Die traditionelle Veranstaltung eröffnete in diesem Jahr Direktor Johann Walder, der als Hausherr den Neu- und Umbau des Schulzentrums „Hubert Danzl“ für Fortbildungen wie den Bibliothekstag zur Verfügung stellte. Er nahm in der Eröffnungsrede auch zu den Ergebnissen der Bildungsstandardtestung in Deutsch Stellung. Dabei verwies er auf die zentrale Bedeutung des Lesens nicht nur innerhalb der Bereiche des Deutschunterrichts, sondern in allen Fächern.

2017 präsentieren sich die dreizehn städtischen Bibliotheken wieder unter dem Motto „Innsbrucker Bibliotheken kennenlernen und entdecken“. Geboten wird eine buntes und sehenswertes Kultur- und Unterhaltungsangebot für alle Altersgruppen, das von der Literaturlesungen für Erwachsene mit hochkarätigen Autorinnen und Autoren bis zum lustigen Kasperltheater für die Jüngsten reicht.

Mit dieser jährlichen Aktion machen die Innsbrucker Bibliotheken auf ihren wichtigen Beitrag für die Bildung und soziale Integration in der Innsbrucker Gesellschaft aufmerksam. Büchereien sind aber auch ein Ort der Begegnung und Kulturzentren in denen Leseförderung und Kulturvermittlung im Mittelpunkt stehen. Das Medienangebot reicht von Büchern, Zeitschriften, Hörbüchern, Spielen, digitalen Medien bis hin zu Literaturverfilmungen auf DVD’s.

Ein Wal wohnt mitten im Ozean, in dem er endlos viel Platz hat und sich jede Nacht im Wasser treiben lässt. Es fehlt ihm an nichts, aber einen kleinen Wunsch hat der Wal doch: Er hätte gerne einen Garten mit einer Bank, auf der man sich am Ende des Tages behaglich zurücklehnen kann. Immerhin hat er ja schon einen Springbrunnen.

Die Maus lehnt an der Hausmauer. Plötzlich wird sie vom Fuchs aufgescheucht. Blitzschnell verschwindet der kleine Nager im offenen Kellerfenster. Der Fuchs versucht sie zu erwischen und huscht hinterher. Er erreicht einen seltsam riechenden Raum. Dort erblickt er die Maus, die ihn mutig zurechtweist und erklärt, dass es sich hier um einen besonderen Ort, die Bibliothek, handelt.

Der Österreichische Rahmenleseplan, kurz ÖRLP, ist ein überinstitutioneller Vernetzungs- und Entwicklungsplan, welcher Ziele und Wege einer adäquaten Leseförderung sämtlicher Altersklassen und Bildungsschichten in Österreich aufzeigt. 

An der Erstellung des ÖRLP waren insgesamt 123 Expertinnen und Experten beteiligt, 52 davon in den thematisch strukturierten Arbeitsgruppen. Der Österreichische Rahmenleseplan will ein bedeutsamer Baustein für die Entwicklung der Leseförderung in Österreich sein. Unabhängig von den vielfältigen Zuständigkeiten richtet sich das Expert/innen-Papier erstmals an die Gesamtheit der österreichischen Vertreterinnen und Vertreter im Bildungsbereich Lesen, da ein gemeinsamer und verbindlicher „nationaler Plan“ allen Akteuren helfen soll, zu erkennen, wo anzusetzen und worauf abzuzielen ist. Die Erstellung dieses Leseplanes möchte den bisher nicht durchgehend strukturierten Umgang mit dem Thema Lesen zugunsten einer der Komplexität des Themas angemessenen Sichtweise überwinden.