Am 23. und 24. November fand die diesjährige spielaktiv statt, die Spielemesse des Landes Tirol. Dabei hatten Interessierte die Möglichkeit, Spielenovitäten kennen zu lernen und auch gleich auszuprobieren.

Die neu eröffnete und erweiterte Bibliothek der Gemeinde, Schule und Pfarre Ellmau wurde gefeiert, schließlich lösten der Ellmauer Bürgermeister Klaus Manzl und der Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser damit auch ihre fünf Jahre alte Wette ein.

Die drehte sich genau um diese schon lange fällige Erweiterung: Nun wurde mit dem Team rund um Christina Krimbacher sowie der LehrerInnenkollegschaft gefeiert. Die Kinder freuten sich über die Erweiterung ebenso wie die Erwachsenen, die noch lange an den neuen Tischen beisammensaßen.

Christoph W. Bauer präsentierte in der Buchhandlung Haymon in Innsbruck sein neuestes Buch der Öffentlichkeit und bewies, dass Literatur die Menschen bewegt. Die Buchhandlung war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Tiroler Autor erobert mit seinem Erzählband In einer Bar unter dem Meer neues Terrain. In neunzehn Erzählungen lässt er Menschen an einen Wendepunkt ihres Lebens kommen und kurz aus dem Alltäglichen ausscheren. Die Geschichten sind sehr lesenswert und schlagen einen neuartigen Ton an, auch mangelt es nicht an skurrilen Einfällen und überraschenden Pointen.

Als ich vor 29 Jahren die Bibliothekswelt in Österreich kennenlernte, zählte ich 26-jährig zu den eher jüngeren BibliothekarInnen und hielt mich in inhaltlichen Diskussionen nicht zurück: Soll ein Buch von Christine Nöstlinger in einer Bibliothek stehen dürfen? Verdirbt diese „linke“ Autorin nicht die Sitten?  Was hat Thomas Bernhard in einer gut sortierten Pfarrbücherei verloren?

Übrigens: Nur heute, aus der Distanz, wirken diese Fragen ein wenig bemüht. Heute diskutiert man über Zielstandards für Bibliotheken in Österreich, über Stützpunktbibliotheken und darüber, wie man mit den „Franz-Büchern“, ja, eben, von Christine Nöstlinger, Kinder fürs Lesen begeistern könnte.

Der Buchklub unterstützt durch den Verkauf des Elternmagazins seit Jahren Schulbibliotheken mit Buchprämien. In diesem Jahr erscheint das Magazin in neuer, erweiterter Aufmachung und unter dem Titel Lesemomente.

Mit dem einmaligen Kauf des Magazins Lesemomente um 5 € sorgen die Eltern dafür, dass 3,50 € der Schule gutgeschrieben werden. 

Die 1976 in Hartberg geborene, österreichische Autorin Karin Ammerer lebt mit ihrer Familie in der Steiermark. Ihre Karriere als Autorin begann schon im zarten Volksschulalter. Ihr  Vater, erster Fan und Käufer ihrer Geschichten, gab ihr für jedes Werk 50 Groschen, wie Karin Ammerer auf ihrer Homepage verrät. Nach der Ausbildung zur Hauptschullehrerin in Englisch und Geschichte entschloss sie sich ihr Hobby: „Das Schreiben von Geschichten“ zum Beruf zu machen.

Im Zuge der Sommerhochschule der PHT absolvierten 60 angehende Schulbliothekar/innen aus den Tiroler Pflichtschulen das Modul Lesedidaktik in Neustift/Südtirol.

Horch-zua-Vorlesetag, Lesepass, Bewertungsbögen und Treffen mit Kinderbuchautoren sollen Lust aufs Lesen machen und sind bisheriger Höhepunkt der Tyrolia-Leseförderung.

Am Montag, den 24. Juni, startet in Tirol erstmals die Leseförderungs-Initiative „Sommer-Leseclub“, die von der Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols und den Bibliotheksfacheinrichtungen (Diözesanes Bibliotheksreferat Innsbruck, Referat für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Universitäts- und Landesbibliothek) zusammen mit  dem Buchhandelshaus Tyrolia ins Leben gerufen wurde. Rund 60 Bibliotheken in allen Bezirken nehmen daran teil, Innsbruck-Land, Imst, Reutte und Osttirol sind besonders gut vertreten.

Der Universitätslehrgang Library and Information Studies zielt auf  die Vermittlung von neuesten Kenntnissen im Bereich des Bibliotheks- und Informationswesens sowie deren wissenschaftliche Vertiefung, Erweiterung und praktische Anwendung ab.

Bibliotheken sind unverzichtbare Säulen der Wissens- und Bildungsgesellschaft und leben von fundiertem Wissen in optimaler Aufbereitung. Der grundlegende Wandel von Aufgaben und Leistungen rund um gedruckte Bücher und Zeitschriften hin zu neuen Diensten und Serviceanforderungen der digitalen Medien ist in vollem Gange.

Der Leseerlass wurde zuletzt 1999 veröffentlicht. Er bildet die Grundlage für die Leseförderung und die Arbeit in der Schulbibliothek. Auch die Bedeutung des Lesens in allen Fächern wird darin deutlich.