Ab sofort digitale Medien von zu Hause aus entlehnen. eBooks, ePapers, eAudios, eMusic und eVideos kostenlos und rund um die Uhr bequem von zu Hause aus entlehnen – das macht ein Projekt des Landes Tirol und der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB) auf Initiative von LRin Beate Palfrader ab sofort möglich.

Alles, was dazu nötig ist: ein gültiger Leseausweis einer der über 30 teilnehmenden öffentlichen Büchereien bzw. der ULB, Internet-Zugang und ein MP3-Player, Tablet, eBook-Reader oder Smartphone. „Digitale Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mein Ziel ist es, durch elektronische Medien öffentliche Büchereien zu modernen Dienstleistern weiterzuentwickeln“, freut sich die Bildungs- und Kulturlandesrätin über den nunmehrigen Start des Projekts.

Zum literarischen Ausklang des Schuljahres 2014-15 besuchte der Tiroler Kinder- und Jugendbuchautor Johann Kapferer die ersten und zweiten Klassen der VS Kitzbühel.

Mit im Gepäck hatte er die beiden Bücher für ErstleserInnen: "Der  zitronengelbe Omnibus" und "Dobar und seine Tigergitarre"

Beim "zitronengelben Omnibus" geht es um Albert, einen alten Schulbusfahrer, der nichts lieber auf der Welt macht, als Kinder mit seinem zitronengelben Omnibus jeden Morgen zu Schule  zu bringen. Eines Tages sagt ihm der Arzt, dass er wegen seiner Rückenschmerzen nicht mehr mit dem Schulbus fahren darf. Für Albert bricht eine Welt zusammen, er flüchtet in die Einsamkeit. Wird er es schaffen, seinem Leben wieder ein Ziel zu geben? Schließlich beweist Albert, dass er noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört.

In der Volksschule Brixen im Thale wählte in diesem Schuljahr jede Klasse ihr Lieblingsbuch.

Anschließend wurde dieses Buch gelesen und im fächerübergreifenden Unterricht wurden die Inhalte bearbeitet und kreativ umgesetzt. 
Jede Klasse setzte sich zudem das  Ziel ihr Lieblingsbuch in einer Vorführung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Initiiert wurde dieses Leseprojekt von VD Heidemarie Soretz, welche die Schulbibliothek der VS Brixen leitet. 

öbvErziehung & Unterricht ist diepädagogische Zeitschrift in Österreich, sie informiert über neue Entwicklungen im österreichischen Bildungswesen, bringt Schwerpunkte zu wichtigen bildungspolitischen Themen und setzt sich mit aktuellen Fragen der Schule auseinander. Im Juni 2016 erscheint ein Schwerpunktheft zum Thema Schulbibliothek.

Das SZentrum Schwaz war in diesem Jahr erstmals Veranstaltungsort für den seit vielen Jahren durch die Pädagogische Hochschule Tirol durchgeführten Tag der Schulbibliothek. Im Veranstaltungszentrum der Silberstadt trafen sich über 100 Schulbibliothekar/innen aus den Tiroler Pflichtschulen zum Meinungsaustausch.

Nach dem Erfolg des Sommer-Leseclubs in den vergangenen Jahren wird die Aktion 2015 weitergeführt. Der Sommer-Leseclub will Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 14 Jahren ansprechen und ihnen das große Medienangebot der Öffentlichen Bibliotheken Tirols auch diese Sommerferien nahebringen.

„Horch-zua-Vorlesetag“, Lesepass, Bewertungsbögen und Treffen mit Kinderbuchautoren sollen Kindern und Jugendlichen ab 22. Juni in allen Tiroler Bezirken auch in den Sommerferien Lust aufs Lesen machen.

Schulbibliothek

Der April ist in Österreich traditionell der Lesemonat des Jahres. Er wird mit dem Andersentag am 2. April eingeleitet und erfährt am 23. April mit dem Welttag des Buches seinen Höhepunkt. An diesem Tag wird der Autoren Shakespeare und Cervantes gedacht.

Schüler/innen sollten mit der Systematik einer Bibliothek vertraut sein. Noch wichtiger ist es, sich am Leitsystem der Bibliothek zu orientieren und durch Beachtung der Regalbeschriftungen den Weg zum richtigen Regal zu finden. Diese Fertigkeiten müssen gründlich vermittelt und immer wieder trainiert werden.

RegalWelche Systematik soll in der Schulbibliothek gewählt werden. Vor diesem Problem stehen Bibliothekar/innen, die eine Schulbibliothek neu aufbauen, aber auch solche, die eine Bücherei übernehmen und mit der in der Schule vorherrschenden Systematik nicht zurechtkommen. Dies ist meist dann der Fall, wenn vorschnell Bücher katalogisiert und eingereiht wurden. Denn erst mit der Zeit und größeren Medienbeständen werden Fehler in der Systematik sichtbar. Und solche ziehen sich fort. Da hilft oft nur mehr Umetikettieren.

Die literacy.ag &KUFSTEIN LIEST! und das Österreichische Bibliothekswerk laden alle interessierten BibliothekarInnen und MitarbeiterInnen von Bibliotheken herzlich zu einem fantasievollen und heiteren Abend mit Brigitte und Tom  Weninger und Reinhard Ehgartner ein.