Angelika Trenkwalder, Direktorin der NMS Kitzbühel:  "Dieses Literaturprojekt ist eine praxisnahe Begabtenförderung und wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern diese außergewöhnlichen Erfahrungen bieten konnten!"

Vierzehn SchülerInnen der NMS und elf SchülerInnen der NMS Mittersill nahmen an dem Lese- und Schreibprojekt teil, wobei sie an eigenen Kurzgeschichten mit Bezug zu ihrer Heimatgemeinde arbeiteten.

Zuerst wurde zum Thema "Heimische Autoren und Stadtschreiber" recherchiert und gelesen. Anschließend wurden die Jugendlichen in Form eines Workshops an das Schreiben von Kurzgeschichten herangeführt, dabei wurden sie vom Kitzbüheler Autor Georg Haderer unterstützt.
 

Zu Weihnachten spenden der Buchklub und Hofer 70 Bücher- und Medienboxen für soziale Einrichtungen, Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Volksschulen, die sich ganz besonders dem sozialen Engagement widmen und Kinder aus sozial schwachen Familien betreuen. Die Boxen sind gefüllt mit „Büchern zum Anfangen“, die speziell zum Vorlesen geeignet sind und Kinder möglichst früh zum Lesen und zu Büchern führen. Optimal geeignet sind die enthaltenen Bücher, CDs und Spiele für die Altersspanne von 0 bis 7 Jahren.

Hofer engagiert sich im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ für die Leseförderung schon in jungen Jahren. Schon nach der Geburt kann mit dem Vorlesen begonnen werden. Hierfür kann eine tägliche Routine eingerichtet werden, die besonders wertvoll für das Kind ist. Daher ist es Hofer ein großes Anliegen, Kinder zu unterstützen und besten Lesestoff zur Verfügung zu stellen.

Das Lesemomente ELTERNMAGAZIN wird vom Österreichischen Buchklub der Jugend herausgegeben und beantwortet Elternfragen, hilft bei Lese- und Lernproblemen, empfiehlt aktuelle Kinder- und Jugendbücher und vor allem: Es unterstützt die Schulbibliothek vor Ort!
 
Im ELTERNMAGAZIN integriert sind die aktuellen Buchspuren, die Buchklub-Auswahl der besten Bücher und Hörbücher für das aktuelle Schuljahr.

Welche wichtige Rolle frühes Vorlesen und erste Kontakte zur Literatur bereits in frühester Kindheit für die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz bei Kindern spielt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Um allen Kindern aber auch Menschen, die selbst nicht mehr lesen können, das wertvolle Erlebnis des Vorlesens zu eröffnen, wurde das Amt der Lese-PatInnen entwickelt, die in öffentlichen Einrichtungen anderen Menschen vorlesen und gemeinsam lesen.

Die Aktion „Ganz Ohr“ bildet in drei Lehrgängen interessierte Frauen und Männer die Lust und Freude haben anderen vorzulesen zu Lese-PatInnen aus. Dabei können verschiedene Techniken und Methoden erlernt werden, um für unterschiedliche Gruppen erlebnisorientiert und unterhaltsam vorzulesen. Dazu gehört neben Grundkenntnissen für die richtige Auswahl der Literatur für unterschiedliche Zielgruppen und Altersstufen auch Übungen für einen sicheren Umgangs mit der eigenen Sprache und Stimme.

Auf Initiative von LRin Beate Palfrader startete im Juli 2015 das Projekt „E-Book Tirol“ des Landes und der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB). Mit 30 teilnehmenden Büchereien und rund 2.000 Medien nahm die „Onleihe“ Fahrt auf. Ein Jahr später sind es bereits 85 Büchereien.

Der Bestand an eBooks, ePapers, eAudios, eMusic und eVideos ist auf knapp 5.000 angewachsen. Auch die Zahl der NutzerInnen hat sich in diesem Zeitraum verdoppelt. „Ich freue mich sehr, dass die ‚Onleihe‘ so gut angenommen wird. Ziel ist es jetzt, verstärkt die Jugend für dieses Projekt zu gewinnen“, betont LRin Palfrader.

Auch wer nichts über Bibliotheken weiß, hat Bilder von ihnen. Bibliothekarinnen lesen gern, kennen alle Bücher, sind super bezahlt und mögen Menschen. Super bezahlt?

Das stimmt leider nicht, denn drei der vier Tirolerinnen, die Ende Juni ihre Ausbildung zur ehrenamtlichen Bibliothekarin erfolgreich abschlossen, sind ehrenamtlich tätig. Und die eine Ausnahme erhält eine Aufwandsentschädigung, arbeitet weit über diese Stunden hinaus ehrenamtlich.

Am 4. Juni durften sich wieder knapp 30 Lehrpersonen aus ganz Tirol über den erfolgreichen Abschluss des PH-Lehrgangs „Ausbildung zum/r Schulbibliothekar/in“ freuen. Im Foyer der PH Tirol präsentierten Lehrer/innen aus Volksschulen, Sonderschulen, Neuen Mittelschulen und Polytechnischen Schulen ihre Projekte, die in den letzten vier Semestern an den einzelnen Standorten mit großem Engagement durchgeführt wurden.

Lesen und Bildung sind wichtige Schlüssel zur Welt, zu einem erfolgreichen Leben. Viele Jahrhunderte wurden nur der Klerus und Adelige in der Kunst des Lesens unterwiesen. Bücher waren und sind Kostbarkeiten. Die Schulbibliothekarin Martina Schwerma, Lehrerin an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule in Tirol, hat in Eigeninitiative mit viel Engagement und Kreativität in den letzten beiden Jahren eine wahrhaft königliche Schulbibliothek aufgebaut.

Nichts erinnert mehr an einen gewöhnlichen Klassenraum oder Gang. Die SchülerInnen dürfen auf mit Samt überzogenen Bänken Platz nehmen, vorgelesen wird am „Thronsessel“, sogar eine ritterliche Dienstkleidung bekommen die Mitglieder des Bibliotheksteams, wenn sie die Bücherschatzkisten wöchentlich in die Klassen tragen. Im folgenden Interview für Lesen in Tirol erzählt Martina Schwerma mehr über „ihr“ kleines Lesereich, das ein großer Gewinn für die gesamte Schulgemeinschaft ist.

Die Schulbibliothekarin Ulrike Bellony organisierte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bibliothek Telfs für alle ersten Klassen der Volksschule August Thielmann einen Vormittag mit Lesespielen.

Unter dem Motto: "Das Lesen spielend lernen - spielend das Lesen lernen" konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen verschiedene Brettspiele testen und sich anschließend für ihr persönliches Leselieblingsspiel entscheiden. Damit das viele Lesen nicht zu anstrengend wurde, gab es dazwischen auch eine Bastelstation und natürlich eine gesunde Jause. Die einzelnen Stationen wurden von Kolleginnen, Lesepaten, den Mitarbeiterinnen der Öffentlichen Bibliothek und Eltern mitbetreut. Als Lieblingsspiele kristallisierten sich an den drei Vormittagen zwei Spiele heraus: "Rätsel in der Leseburg" und "Wort für Wort" beide aus dem Ravensburger Verlag.

Wer eine Schulbibliothek plant und einrichtet, macht sich Gedanken über die Aufstellung der Medien und entscheidet sich für eine bestimmte Systematik. Den Schüler/innen sind die Buchstaben oder Ziffern auf den Etiketten der Buchrücken in der Regel nicht wichtig, sie orientieren sich an der Regalbeschriftung. Diese wiederum ist Teil des Leitsystems einer Schulbibliothek, das auf keinen Fall fehlen darf.

Eine erste Orientierungshilfe sollte zentral in der Bibliothek und jedenfalls vom Eingang aus sichtbar angebracht sein und den gesamten Bestand abbilden. Dabei ist darauf zu achten, dass Farbgebung und Texte genau so wiedergegeben sind wie am Regal selbst.