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Das Österreichische Jugendrotkreuz und der Österreichische Buchklub der Jugend bringen im nächsten Schuljahr erstmals gemeinsam Schülerzeitschriften heraus! Die Bildungsdirektion Tirol empfiehlt die neuen Zeitschriften für Humanitäre Bildung, Leseerziehung und Soziales Lernen!

Buchklub-BücherDie neuen Buchklub-Bücher sind da! Die Volksschul-Mitgliedschaft umfasst heuer zwei Buchklub-Bücher im Jahr für jedes Kind zum leistbaren Preis von € 10,–. Der beliebte Geschichtendrache begleitet die Kinder mit Lesepass und Klassenplakat durch das Schuljahr.

lesevintro.PNGIn der Woche vor dem Tag des Buches am 23. April 2018 fanden in Tirol mehrere wichtige Lesetagungen statt, die von zahlreichen Tiroler Lehrerinnen und Lehrern besucht wurden. Die Veranstaltungen boten Vorträge zu aktuellen Themen, interessante Workshops und Auftritte des Wiener Theaterduos mopkaratz. Olaf Heuser und Klaus Schaurhofer präsentierten ihr neues Märchenstück "Alles OK, Rotkäppchen?".

 

Am 10.Juni 2017 schlossen 30 Lehrer/innen aus VS, NMS und PTS den Ausbildungslehrgang zur Leitung einer Schulbibliothek erfolgreich ab. In der Aula der PHT präsentierten sie ihre Schulprojekte. Diese wurden in den letzten vier Semestern an den jeweiligen Standorten über mehrere Klassen hinweg durchgeführt.

Damit erwies sich der Ausbildungslehrgang einmal mehr als Impulsgeber für zahlreiche Aktivitäten rund um die Leseförderung und die Lesemotivation an den Tiroler Pflichtschulen.

Bildquelle: Reinhold Embacher

Kürzlich besuchte Dr. Verena Wolf im Rahmen einer Veranstaltung des Tiroler Kulturservices die Kinder aus der 1a Klasse an der Volksschule Kitzbühel, um ihr neues Buch „Nice to meet you, Robin: Wenn Kuscheltiere Englisch lernen“ vorzustellen.

Die Innsbrucker Autorin ist vielen Leserinnen und Lesern vielleicht schon bekannt durch ihr Märchenbuch „Die große Freude der kleinen Prinzessin“. Ein neues Märchen mit Alter Musik zum Lesen und Hören oder auch durch das in Tirol ebenso bekannte Buch: „Als ich Ander Hofer traf: Eine Traumreise in die Tiroler Geschichte“, welches die Autorin gemeinsam mit Sonja Ortner geschrieben hat.

Im folgenden Interview für „Lesen in Tirol“ verrät Verena Wolf, was passiert, wenn Kuscheltiere Englisch lernen und ein bisschen über ihr sehr vielseitiges Leben als Tiroler Künstlerin.

Am 4. April fand der Tag der Schulbibliothek für die Pflichtschulen des Landes bereits zum 14. Mal statt. Die Veranstaltung konnte jedes Jahr mit Erfolg und immer mehr Teilnehmer/innen durchgeführt werden. Im Auditorium der Neuen Mittelschulen Schwaz versammelten sich in diesem Jahr über 110 Bibliothekar/innen von Reutte bis Lienz.

Die traditionelle Veranstaltung eröffnete in diesem Jahr Direktor Johann Walder, der als Hausherr den Neu- und Umbau des Schulzentrums „Hubert Danzl“ für Fortbildungen wie den Bibliothekstag zur Verfügung stellte. Er nahm in der Eröffnungsrede auch zu den Ergebnissen der Bildungsstandardtestung in Deutsch Stellung. Dabei verwies er auf die zentrale Bedeutung des Lesens nicht nur innerhalb der Bereiche des Deutschunterrichts, sondern in allen Fächern.

Ein Wal wohnt mitten im Ozean, in dem er endlos viel Platz hat und sich jede Nacht im Wasser treiben lässt. Es fehlt ihm an nichts, aber einen kleinen Wunsch hat der Wal doch: Er hätte gerne einen Garten mit einer Bank, auf der man sich am Ende des Tages behaglich zurücklehnen kann. Immerhin hat er ja schon einen Springbrunnen.

Die Maus lehnt an der Hausmauer. Plötzlich wird sie vom Fuchs aufgescheucht. Blitzschnell verschwindet der kleine Nager im offenen Kellerfenster. Der Fuchs versucht sie zu erwischen und huscht hinterher. Er erreicht einen seltsam riechenden Raum. Dort erblickt er die Maus, die ihn mutig zurechtweist und erklärt, dass es sich hier um einen besonderen Ort, die Bibliothek, handelt.

Der Österreichische Rahmenleseplan, kurz ÖRLP, ist ein überinstitutioneller Vernetzungs- und Entwicklungsplan, welcher Ziele und Wege einer adäquaten Leseförderung sämtlicher Altersklassen und Bildungsschichten in Österreich aufzeigt. 

An der Erstellung des ÖRLP waren insgesamt 123 Expertinnen und Experten beteiligt, 52 davon in den thematisch strukturierten Arbeitsgruppen. Der Österreichische Rahmenleseplan will ein bedeutsamer Baustein für die Entwicklung der Leseförderung in Österreich sein. Unabhängig von den vielfältigen Zuständigkeiten richtet sich das Expert/innen-Papier erstmals an die Gesamtheit der österreichischen Vertreterinnen und Vertreter im Bildungsbereich Lesen, da ein gemeinsamer und verbindlicher „nationaler Plan“ allen Akteuren helfen soll, zu erkennen, wo anzusetzen und worauf abzuzielen ist. Die Erstellung dieses Leseplanes möchte den bisher nicht durchgehend strukturierten Umgang mit dem Thema Lesen zugunsten einer der Komplexität des Themas angemessenen Sichtweise überwinden.

Angelika Trenkwalder, Direktorin der NMS Kitzbühel:  "Dieses Literaturprojekt ist eine praxisnahe Begabtenförderung und wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern diese außergewöhnlichen Erfahrungen bieten konnten!"

Vierzehn SchülerInnen der NMS und elf SchülerInnen der NMS Mittersill nahmen an dem Lese- und Schreibprojekt teil, wobei sie an eigenen Kurzgeschichten mit Bezug zu ihrer Heimatgemeinde arbeiteten.

Zuerst wurde zum Thema "Heimische Autoren und Stadtschreiber" recherchiert und gelesen. Anschließend wurden die Jugendlichen in Form eines Workshops an das Schreiben von Kurzgeschichten herangeführt, dabei wurden sie vom Kitzbüheler Autor Georg Haderer unterstützt.