Margery Williams, Der kleine Samthase
„Es war einmal ein kleiner Samthase, und am Anfang sah er wirklich toll aus. Er war dick und flauschig, wie so ein Hase sein soll. Sein Fell war braun-weiß getupft, er hatte einen richtigen Schnurrbart aus Garn, und seine Ohren waren mit rosa Seide gefüttert. Es sah zauberhaft aus, wie er da am Weihnachtsmorgen mit einem Stechpalmenzweig zwischen den Pfoten ganz oben im Strumpf des Jungen steckte.“ (S. 5)
Ein kleiner Junge hat unter seinen Geschenken auch einen kleinen, lieblichen Samthasen, der für kurze Zeit auch geliebt wird, bis die zahlreichen neuen Geschenke der Onkel und Tanten den Samthasen vergessen machen. Weggeräumt und vergessen fühlt sich der Hase selbst ganz unbedeutend und spielt selbst unter den anderen Spielsachen keine Rolle, die sich als wichtiger, teurer oder moderner aufspielen.
Projektplanung und -beschreibung