Jane Austen / Claudia Kühn, Verstand und Gefühl
„Edward Ferrars ist ein Gentleman, aber ich sehe keine brennende Liebe zwischen euch.“ „Du irrst dich. Ich schätze ihn und halte viel von ihm.“ „Ihn schätzen! Viel von ihm halten! Man muss doch für seine Liebe Feuer und Flamme sein, für sie sterben!“ „Ich will mich nicht leichtsinnig in meine Gefühle steigern.“ „Liebst du ihn? Oder liebst du ihn nicht? Was sagt dein Herz?“ „Ich höre lieber auf meinen Verstand und Edward ist weit davon entfernt, von seiner Familie unabhängig zu sein.“ (S. 10 f)
Nach dem Tod ihres Vaters bricht für Elinor, Marianne und Margaret sowie ihre Mutter Mrs Dashwood eine Welt zusammen als sie plötzlich ihr altvertrautes Heim an ihren Halbbruder und Stiefsohn John Dashwood verlieren. Er und seine Frau Fanny setzen alles daran, um das Leben der vier Frauen auf Norland Park unerträglich zu machen. Lediglich Fannys Bruder Edward, der sich besonders für Elinor interessiert, gibt der Familie das Gefühl willkommen zu sein.
„Übersichtliche Leseeinheiten, farbige Sprechsilben sowie kurze Zeilen ermöglichen schnelle Lese-Erfolge und motivieren zum Weiterlesen. Die vielen Illustrationen bieten Lesepausen und unterstützen gleichzeitig das Textverständnis. Rätsel im Buch regen Gespräche über das Gelesene an.“ (S. 4)
Mit dem Beginn des Mittelalters gingen gesellschaftliche Umbrüche einher, die in vielen Regionen Europas Lesen und Schreiben wieder eine Tätigkeit von Spezialisten werden ließen. Doch im Laufe der Jahrhunderte erleben die Kulturtechniken des Lesens und Schreibens eine Renaissance und zunehmend weitere Verbreitung.
„Wir Menschen streben stets danach, das Leben einfacher zu gestalten, und wir entwickeln Mittel zur Erforschung der Welt, damit wir sie besser verstehen und erklären können. Daraus ergeben sich die Geschichte der Wissenschaft und die größten Entdeckungen der Menschheit. Homo sapiens, unsere Art, lebt seit etwa 100 000 Jahren auf der Erde. Unsere jüngsten Vorfahren hatten fast den gleichen Körperbau und sahen uns sehr ähnlich, aber ihre Gedankenwelt war eine ganz andere.“ (S. 6)
Bereits zum dritten Mal findet das Projekt „Tipps und Methoden zur Leseförderung“ an Volksschulen und in der Sekundarstufe 1 statt. Ziel ist es, einen gezielten Austausch an Erfahrungen und Fachwissen zur praktischen Leseförderung im Unterricht an den Volksschulen sowie in der Sekundartstufe 1 zu eröffnen, von dem am Ende alle Lehrerinnen und Lehrer profitieren sollen.
Der Sommer steht vor der Tür und auch für diese Sommerferien bieten die Öffentlichen Büchereien Tirols die Möglichkeit, die Freizeit abenteuerlich, spannend und sinnvoll mit Lesen zu nutzen. Dazu findet bereits zum siebten Mal der traditionelle „Tiroler Geschichtensommer“ statt, mit dem die Öffentlichen Büchereien allen Kindern und Familien ihr umfangreiches Bücher- und Medienangebot kostenlos anbieten und zu spannenden Veranstaltungen einladen.