bild: martin baltscheit_das läusegedicht„Die Kopflaus wurde geboren zwischen zwei Ohren. Sie ist an einer Wurzel geschlüpft und sofort danach auf Köpfe gehüpft. So kann die Kopflaus am besten ein neues Zuhause testen.“

Wenn Kinder im Kindergarten plötzlich von Läusen heimgesucht werden, bringt das gleich eine ganze Menge Aufregung mit sich. Mit viel Humor zeigt Martin Baltscheit auf, dass es so eine Kopflaus auch nicht leicht hat im Leben und weshalb sie sich ausgerechnet deinen Kopf ausgesucht hat.

bild: hajo düchting, kunst der welt für kinder„Kinder sind von Natur aus neugierig und begeisterungsfähig, aber sie schon früh an Kunst heranzuführen, ist nicht so einfach. Das Kunstbuch mit dem dazugehörigen Memo-Spiel ermöglicht Kindern und Eltern, gemeinsam und spielerisch in die Welt der Malerei einzutauchen." (S. 4)

Das Kunstbuch für Kinder stellt 36 herausragende Werke großer Maler in Beiträgen vor, die auf Memory-Karten spielerisch in die Welt der Malerei entführen und mit ihr vertraut machen. Die großen Werke reichen von Giottos „Anbetung der Könige“ über Vermeers „Mädchen mit der Perle“ bis hin zu Gauguins „Die Fröhlichen“ und Andy Warhols „Orange Marilyn“.

thomas hussung der brückentroll„Eines Nachts wurde der Brückentroll von seltsamen Geräuschen geweckt. Verschlafen setzte er sich unter seiner Brücke auf und erblickte einen anderen Troll, der seinen Briefkasten neugierig musterte. »Was machst du denn hier?«, fragte der Brückentroll. »Hmm«, machte der fremde Troll und kratzte sich am Kopf.“ (S. 3)

Der fremde Troll hat den Namen „Troll“ auf dem Briefkasten unter der Brücke gelesen und glaubt nun, dass er unter der Brücke zu Hause sei, ist er doch eben ein Troll. Höchste Zeit zu erklären, dass ein „Zugbrückenwärter-Assistenten-Troll ein ganz besonderer Troll ist, der dabei hilft, die Brücken für die durchfahrenden großen Schiffe hochzuziehen.

lorenz pauli, alles war see„Eigentlich wollten die Frau und der Mann ihren Blumenkohl in den Garten pflanzen. Aber dafür war jetzt nicht der richtige Moment. Draußen tobte ein Sturm. Darum taten die Frau und der Mann sonst etwas. Endlich wurde der Regen schwächer. Der Sturm zog davon.“

Eine Frau und ein Mann wollen eigentlich nur ihren Blumenkohl im Garten anpflanzen, als ihnen ein Sturm und ein Regen dazwischen kommt. Als sie nach dem Ende des Sturmes bemerken, dass ihr Dach nicht mehr dicht ist, muss der Blumenkohl warten.

lisbeth zwerger, schwanensee„Ach, das waren Zeiten, als man mit dem richtigen Zauberspruch und einiger Bosheit einen Menschen etwa in einen Baum, einen Stein oder gar in ein Tier verwandeln konnte.“ (S. 2)

Für einen jungen Prinzen besteht das Leben aus nichts anderem als aus Spielen, Träumen und abendlichen Festen. Seine Mutter betrachtet das vergnügliche Leben des Prinzen mit Sorge, war er doch immerhin schon fast achtzehn Jahre alt. Für sie ist es höchste Zeit für ihren Sohn nach einer Frau zu suchen. Auf seinen Geburtstagsball plant sie zahlreiche Prinzessinnen einzuladen, von denen er sich ein als Frau auswählen soll.

annette moser, die kleine eule sucht ihr zuhause„Wo bin ich? Elsa, die kleine [Eule], sitzt ratlos auf einem [Baum]. »Wo ist nur der [Weg] zurück zu meiner [Tanne] und meiner gemütlichen [Baumhöhle]?«, grübelt sie. Elsa blinzelt mit ihren großen gelben [Augen].“ (S. 8)

Elsa die kleine Eule hat sich im Wald verflogen und kann den Weg zu ihrer Baumhöhle nicht mehr finden. Beim Herumfliegen in der Nacht und beim Sternezählen, wurde sie plötzlich von der aufgehenden Sonne überrascht. Der Wald sieht für sei bei Tag auf einmal ganz anders aus als in der Nacht.

werner holzwarth, angst vor gar nixt„»Manche haben Angst vor Drachen«, sagt Sophie und muss laut lachen. »Ich fürchte mich vor nichts ach, doch … vor Spinnen, den die leben noch!“« »Das ist doch alles Firlefanz. Ich hab vor gar nix Angst«, sagt Franz.“

Jeder scheint vor irgendetwas Angst zu haben. Während sich der eine vor Drachen oder Hunden fürchtet, hat die andere vor Spinnen Angst. Nur der kleine Franz scheint „vor gar nix Angst“ zu haben.

lorenz pauli, am sonntag, als das ei aufgingEs ist kalt. Der Bär feiert sein Fest. Es ist spät. Alle gehen nach Hause. Nur der Igel bleibt.“

Der Bär feiert ein schönes Fest mit Lichtgirlanden, Kürbis, Haselnüssen, Blaubeeren und anderen Köstlichkeiten. Mit seinen Freunden, den Tieren im Wald, verbringt er eine schöne Zeit, bis sich in der Nacht alle wieder auf den Weg nach Hause machen. Der Igel bleibt beim Bären zurück, der sieht wie traurig der Bär vor sich hinblickt.

heinz janisch, der magische fuchs„Mira steht am Fenster. Sie ist traurig und fühlt sich irgendwie eckig. Nebelschwaden ziehen dicht über den Boden. Die Äste der Bäume sehen aus wie unheimliche Schatten. Und dann sieht Mira den Fuchs.“

Bei Mira zu Hause läuft alles nicht rund. Sie lebt gern im Haus auf dem Land, wo sie ein gemütliches Zimmer hat, von wo aus sie den Wald sehen kann. Aber so wohl sie sich auch in ihrem Zimmer fühlt, desto unangenehmer wird es, wenn sich ihre Eltern streiten.

ana sender, the cottingley fairies„When we were little, my cousin Elsie an I spent summer afternoons in the forest. Not just the afternoons. And not just the summer. Mornings too, and some night, and autumns – and most of the time that we weren’t at school …“

Frances Griffiths und ihre Cousine Elsie Wright verbringen die meiste Zeit im nahe gelegenen Wald, wo sie der harten und kalten Welt der Erwachsenen und den Erfahrungen des 1. Weltkrieges entfliehen können. Sie wünschen sich, dass die Erwachsenen sehen könnten, was sie sehen und sie beschließen, ihre Erlebnisse im Wald zu fotografieren.