Albrecht Dürer, Porträt von maximilian 1.jpgVor 500 Jahren, am 12. Januar 1519 starb Kaiser Maximilian I., mit dem der Aufstieg des Habsburgerreichs zur Weltmacht seinen Anfang nahm. Bis heute gilt er in Österreich und ganz besonders in Tirol als einer der populärsten Kaiser, mit dem die Stadt Innsbruck für eine Zeit in das Zentrum der Weltpolitik gerückt war.

Maximilians Landlibell aus dem Jahr 1511, in dem er gemeinsam mit den Tiroler Landständen den Kriegsdienst zur Verteidigung des Landes schriftlich festgehalten hatte, entfaltete Jahrzehnte nach seinem Tod eine eigene Bedeutung. Er trägt mit den zahlreichen Sagen und Geschichten rund um das Leben des „letzten Ritters“ zu seiner großen Nachwirkung bis in die Gegenwart bei.

hans haidDer Tiroler Volkskundler und Dialekt-Dichter Prof. Dr. Hans Haid war einer der ganz großen der österreichischen Dialektliteratur. Mit seinen kraftvollen und natur- und kulturbezogenen Gedichten und Romanen stellte er die Oberflächlichkeit und Flüchtigkeit eines zerstörerischen Tourismus und Raubbaus an der Natur die alte Kultur und die Schönheit der Alpenwelt gegenüber.

Der Tiroler Volkskundler Hans Haid veröffentlichte zwischen 1973 und 2015 39 Sachbücher, Romane und Gedichtbände. Neben Kultur und Brauchtum im Alpenraum war ihm die Ötztaler Mundart, in der er auch zahlreiche Gedichte verfasste, ein besonderes Anliegen. Aufgrund seiner Initiative wurde die „Ötztaler Mundart als eine der ältesten Sprachen Österreichs in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO eingetragen“ (cultura.at). Seit 1997 war er Herausgeber der Schriftenreihe „Ötztal-Archiv“, einer „Talbibliothek, ein »Gedachtnis des Tales«, ein Ort des Forschens, des Lernens und der Erinnerung“.

Wir suchen die Kinder- und JugendbuchkünstlerInnen von morgen!

Zum 19. Mal findet und fördert der DIXI Kinderliteraturpreis Nachwuchstalente im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur: KünstlerInnen, die Texte für Kinder bzw. Jugendliche schreiben oder illustrieren.

Teilnahmebedingungen:
Einreichen können in Österreich lebende Autorinnen und Autoren sowie IllustratorInnen und Illustratoren, die über 18 Jahre alt sind.

-Am 12. November 1918 feiert die Republik ihren 100. Geburtstag. Der Buchklub gibt anlässlich dieses historischen Ereignisses einen CROSSOVER-Band mit dem Titel „100 Jahre jung“ heraus. Er enthält österreichische Literatur aus den letzten 100 Jahren, die junge Menschen in ihrer Zeit und ihre Lebensumstände in den Mittelpunkt stellt.

helmuth schönauerSeit dreißig Jahren veröffentlicht der Schriftsteller und Bibliothekar Helmuth Schönauer Bücher im Jahrestakt. Im Mittelpunkt seiner mehr als dreißig als Bücher veröffentlichten Romane, Gedichtbände und Textreihen stehen immer Themen, die immer mit Tirol in enger Verbindungen stehen. Während dieser Zeit hat er sich wiederholt auch als Präsident der IG-Autorinnen Autoren Tirol, um die Interessen der schreibenden Zunft in Tirol gekümmert.

Helmuth Schönauers Motto als Schriftsteller lautet „Schreiben statt Ansuchen schreiben“. Er selbst bezeichnet sich als Einzelgänger, der keiner gängigen Strömung angehört und „daher auch nur außerhalb des Literaturbetriebes als Schriftsteller“ wahr genommen wird, „Lesen in Tirol“ bedankt sich beim Autor mit einem Interview für die ehrenamtliche Tätigkeit als Redakteur und die literarische Präsentation von Gegenwartsliteratur aus Tirol und der Welt.

Foto: Helmuth SchönauerDer Schriftsteller und Bibliothekar Helmuth Schönauer, der nie um ein kritisches Bonmot verlegen ist, hat nach vierzig Jahren Dienst für die Öffentlichen Bibliotheken in Tirol seine „Dienstaugen“ geschlossen“ und wird sich neuen Herausforderungen widmen.

Wohl kaum einer kennt das Öffentliche Büchereiweisen so genau wie Helmuth Schönauer, der jahrzehntelang eine nach der anderen Bücherei mit Buchpaketen und bibliothekarischem Rat, vor allem aber mit frischem und positivem Blick versorgt hat.

„Lesen in Tirol“ verabschiedet und bedankt sich mit einem Interview in drei Teilen bei einem vielseitigen Freund und Förderer des Schreibens, Lesens und Büchereiwesens.

Foto: helmuth schönauerDer Schriftsteller und Bibliothekar Helmuth Schönauer, der nie um ein kritisches Bonmot verlegen ist, hat seit 2004 mehr als 2.000 Rezensionen zur Gegenwartsliteratur mit dem Schwerpunkt „Tiroler-Gegenwartsliteratur“ auf „Lesen in Tirol“ veröffentlicht. In seinem 2016 herausgegebenen Sammelband „Tagebuch eines Bibliothekars“ finden sich mehr als 4.400 seiner Buchbesprechungen aus den Jahren zwischen 1982 – 2015 in fünf Bänden versammelt.

Nun ist Helmuth Schönauer in die wohlverdiente Pension gegangen und beendet seine Tätigkeit als eifrigster Beobachter und Kommentator der Tiroler Gegenwartsliteratur und kann sich verstärkt seiner eigenen literarischen Tätigkeit widmen. „Lesen in Tirol“ verabschiedet und bedankt sich mit einem Interview in drei Teilen bei einem vielseitigen Freund und Förderer des Schreibens, Lesens und Büchereiwesens.

Basierend auf dem GORILLA-Band "Durch Nacht und Wind" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe zur Ballade an. Darin geht es zunächst um die Gattung der Ballade: Die Schüler/innen lernen ihre epischen, lyrischen und dramatischen Merkmale kennen und unterscheiden verschiedene Arten von Balladen nach dem Inhalt.

Jeder Mensch besteht aus Geschichten – auch du! In unserer Jugendschreibwerkstatt kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen.

Gemeinsam mit anderen Literatur-Begeisterten findest du neue Ideen und Wege, um deine Worte zum Klingen zu bringen. Egal, ob du dich für Kurzgeschichten oder Songtexte, Gedichte oder Theater interessierst, wir geben dir Anregungen und Feedback, um die perfekte Ausdrucksform für dich zu finden.

Wir suchen die Kinder- und JugendbuchkünstlerInnen von morgen!

Zum 18. Mal findet und fördert der DIXI Kinderliteraturpreis Nachwuchstalente im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur: KünstlerInnen, die Texte für Kinder bzw. Jugendliche schreiben oder illustrieren.

Teilnahmebedingungen:
Einreichen können in Österreich lebende Autorinnen und Autoren sowie IllustratorInnen und Illustratoren, die über 18 Jahre alt sind.