Georg Dox, Kampf um den Kreml
Manche Zeitgeschichte-Bücher sind so spannend, dass man daneben keinen Krimi mehr lesen muss. - Der Kampf um den Kreml handelt von den Umstürzen, Machenschaften und politischen Tricks, mit denen letztlich die neue Kaste in Russland an die Macht gekommen ist.
Gerade in unseren Breitengraden erwecken im Tourismus die neuen Russen immer wieder Bewunderung wegen ihrer unverwechselbaren Kultur und ihres oft sagenhaften Reichtums.
Der beste Erzähler ist nach wie vor ein Parasit, der mitten im Text seine Zwischenwirts-Helden umbringt.
Alles was Karel Gott besingt, ist Gott-Land. Kein Wunder also, wenn man ein Museum zu seinen Ehren Gottland nennt, welches das Publikum aus dem Häuschen bringt, wie Elvis in Memphis seinen Fans aus dem Jenseits heraus die Tränen der Rührung über die Wangen träufelt.
Was hat ein Kapuzinerpater aus der Zeit der Türkenkriege mit dem Errichter des österreichischen Ständestaates zu tun und in welchem Zusammenhang steht damit seine Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II im April 2003?
Was am Brenner beginnt, wird für den gelernten Tiroler Leser aufregend! - Tatsächlich lässt Andreas Renoldner den Ich-Erzähler seiner Petrarca-Reise am Brenner starten, weil es da bald einmal ohne zu treten hinunter geht und so die Reise flott begonnen werden kann.
Ein Krimi gilt als umso spannender, je glaubwürdiger er ist. Wie glaubwürdig ist aber das Leben eines Krimi-Autors, der spannende Krimis schreibt?
In guten Verwandtschaften gibt es zwischen den Mitgliedern meist eine Höflichkeitslücke, in welche jene Geschichten eingepflanzt sind, über die man nicht spricht.
Der geheimnisumwitterte Gebirgsstock "Similaun" ist in aller Munde, seit in dieser Gegend Mister Ötzi gefunden und nach Jahrtausenden aus dem ewigen Eis gepickelt worden ist.
Wenn sich eine Lebensgeschichte über ein Jahrhundert hinzieht, kann man auf jeden Fall von einem Roman sprechen, auch wenn der Umfang vielleicht eher an ein Prosagedicht erinnert.
Letztlich sind alle Namen Schall und Rauch, der Sinn des Lebens besteht oft darin, seinen Namen skurril artikuliert auszusprechen.