LESEFLÜSSIGKEIT
Was versteht man eigentlich unter Leseflüssigkeit? Einfach formuliert: dass ein Text mühelos und routiniert gelesen werden kann, dass man lesen kann, „ohne zu merken“, dass man liest (vgl. Rosebrock et.al 2011). Leseflüssigkeit ist also die Fähigkeit zur genauen, automatisierten, schnellen und sinnbildenden leisen und lauten Lektüre.
"Nikolaus dreht sich um, legt einen Finger auf seine Lippen und lächelt. Dann verschwindet er in der Dunkelheit, den prallgefüllten Beutel auf dem Rücken. Er hat noch was zu erledigen..."
Der Schriftspracherwerb umfasst viel mehr als das Lernen von Buchstaben und Wörtern – Kinder entwickeln schon früh, vor Schuleintritt, erste Vorstellungen über die soziale Funktion von Schrift und ihren technischen Aufbau. Oftmals sind diese Einsichten noch fragmentarisch und auch fehlerhaft – Kinder brauchen daher Modelle für erste eigene Lese- und Schreibversuche, hilfreiche Rückmeldungen und individuelle Unterstützung.
Der Webauftritt der
In einem Interview spricht Lydia Grünzweig, der Geschäftsführerin des Österreichischen Buchklub der Jugend, über die Vorhaben des Buchklubs der Jugend anlässlich des Welttags des Buches am 23. April.
Lesen kann heute nicht mehr als selbstverständlicher Teil der privaten Freizeitgestaltung betrachtet werden. Das Internet, PC-Spiele, Fernsehen u.a. sind zu einer übermächtigen Konkurrenz für das Lesen geworden. Hier lassen sich Erfolgs- und Glücksmomenten spielerisch und mit weit weniger Mühe als beim Lesen erleben.
Kunst- und Literaturschaffende, ÜbersetzerInnen und LektorInnen und andere kreative Köpfe, haben es sich zur Aufgabe gemacht, kluge, kindgerechte aber auch erwachsenenfreundliche Geschichten, die Hoffnung machen und Informationen vermitteln, zu schaffen und kostenfrei zur Verfügung zu stellen.