Lesekompetenz

LERNUMFELDBEDINGUNGEN

Lesekompetenz - 01.11.2021

Lernumfeldbedingungen.PNGÜber alle Schulstufen hinweg dürfen „Lernumfeldbedingungen“ keinesfalls vernachlässigt werden, da der sozioökonomische Hintergrund, spezifische Lebensbedingungen und Interaktionen in Familien einen nachhaltigen Einfluss auf das Lernen allgemein von Schülerinnen und Schülern haben. Diesen Einfluss können wir tagtäglich in unseren Klassen erleben.

20 % der Schülerinnen und Schülern am Ende der Volksschule und 28 % der 15/16-jährigen Schulabgänger beherrschen maximal Basiskompetenzen des Lesens bzw. sind nicht in der Lage, sinnerfassend zu lesen (Vogtenhuber et al., 2012).

Erstleseunterricht

Lesekompetenz - 14.10.2021

Erstleseunterricht.PNGErfolgreicher Erstleseunterricht konzentriert sich auf den Erwerb der Lesetechnik – die Sinnentnahme aus Texten steht dabei im Hintergrund. Bei einem Teil der Schülerinnen und Schüler ist dies nicht am Ende der ersten Klasse abgeschlossen, es gilt im Rahmen personalisierter Lernangebote den Kindern ausreichend Zeit zu lassen, da diese Basiskompetenzen in Bezug auf das Lesen eine entscheidende Grundlage für einen langfristigen Schulerfolg in allen Fächern darstellen.

Allgemein sind pädagogische Diagnosemaßnahmen, die auf das einzelne Kind abgestimmt sind, beim Leselernen von großer Bedeutung. Dass es dafür einen geschulten Blick der Lehrperson benötigt, zeigen schon Schmidt und Schabmann (2010). Fünf von Sechs Schülerinnen und Schüler, die am Ende der 1. Klasse zu den 15 % der schwächsten Leserinnen und Lesern gehörten, wurden von den Lehrerinnen und Lehrern im Dezember/Jänner der 1. Klasse als gute bzw. eher gute Leserinnen und Leser eingestuft, nur bei 11 % wurden leichte, bei 3 % schwerwiegendere Probleme beim Lesen festgestellt. Häufig herrscht die Fehlmeinung vor, dass Schwierigkeiten beim Lesen „von selbst vorbeigehen“ würden.

Schriftspracherwerb

Lesekompetenz - 23.09.2021

Schriftspracherwerb.jpgDer Schriftspracherwerb umfasst viel mehr als das Lernen von Buchstaben und Wörtern – Kinder entwickeln schon früh, vor Schuleintritt, erste Vorstellungen über die soziale Funktion von Schrift und ihren technischen Aufbau. Oftmals sind diese Einsichten noch fragmentarisch und auch fehlerhaft – Kinder brauchen daher Modelle für erste eigene Lese- und Schreibversuche, hilfreiche Rückmeldungen und individuelle Unterstützung.

Kinder sind Sinn-Sucher und scharfe Denker – sie versuchen zu verstehen! Ihre Vorstellungen von Schrift, wozu sie gut ist und wie sie „funktioniert“, sind eingebettet in ihre sehr persönlichen Alltagserfahrungen. Auf der Suche nach dem Sinn der Buchstaben kommt es oftmals zu selbsterschlossenen Regeln und Regelmäßigkeiten: „Die Kuh ist ein großes Tier, darum schreibt man Kuh auch mit einem großen Anfangsbuchstaben“ oder „Die Maus ist klein, darum verwende ich ein kleines <m> am Anfang des Wortes.“

Neu: Die Tiroler Lesekompetenz auf Lesen in Tirol

andreas.markt-huter - 23.06.2021

tiroler lesekompetenzDer Webauftritt der Tiroler Lesekompetenz ist auf „Lesen in Tirol“ übersiedelt, wo sie ihre umfangreichen und aktualisierten Materialien zur Leseförderung an Schulen unter einem neuen Gesicht anbietet.

Neben eigenen Materialien zum Erlesen, zur Worterkennung und zur Sinnerfassung und Klanggestaltung finden sich Hinweise auch auf externe Materialien. Diese reichen von Hilfen für die Auswahl von Fibeln und Materialien zu Schulbeginn bis hin zu den Bildungsstandards zur Leseförderung für Volksschulen.

Der Österreichische Buchklub der Jugend und der Welttag des Buches

andreas.markt-huter - 22.04.2021

buchklubIn einem Interview spricht Lydia Grünzweig, der Geschäftsführerin des Österreichischen Buchklub der Jugend, über die Vorhaben des Buchklubs der Jugend anlässlich des Welttags des Buches am 23. April.

Außerdem teilt sie ihrer Überlegungen über die Bedeutung des Vorlesens und die Zukunft des Buches im digitalen Zeitalter mit, aber auch, wie es gelingen kann, Kindern Bücher schmackhaft zu machen.

Leseförderung im schulischen Fachunterricht

andreas.markt-huter - 13.04.2021

Lesen wird im Schulunterricht meist mit dem Unterrichtsfach Deutsch in Verbindung gebracht, während für Mathematik, Physik, Chemie, Biologie u.a. Fachbereichen die entsprechende Lesekompetenz meist stillschweigend vorausgesetzt wird. Dabei können gerade Texte aus den Naturwissenschaften und der Mathematik vielen Schülerinnen und Schülern erhebliche Verständnisschwierigkeiten bereiten.

Dass die Leseförderung im Schulunterricht nicht auf das Unterrichtsfach Deutsch beschränkt bleiben soll, wird auch im „Grundsatzerlass Leseerziehung“ des Bildungsministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (bmbwf) propagiert.

Esther Bernhard, Materialien und Kopiervorlagen zur Klassenlektüre: Ein Channel für die Zukunft

andreas.markt-huter - 19.03.2021

esther bernhard, materialien und kopiervorlagen„Für dieses Begleitmaterial wurde das Buch in drei chronologische Abschnitte gegliedert. Zu jedem dieser Abschnitte gibt es zunächst einen didaktischen Teil und anschließend Kopiervorlagen für die Schülerhand. Der Lehrerteil enthält Zusammenfassungen jedes Kapitels, Fragen zum Textverständnis und Anregungen zur kreativen Erarbeitung des Inhalts.“ (S. 3)

Auf 48 Seiten wird das Jugendbuch „Ein Channel für die Zukunft“ didaktisch für den Leseunterricht aufbereitet. Dabei werden den Unterrichtenden Fragen zum Textverständnis, anregende Fragen zum Thema und verschiedene Unterrichtsvorschläge angeboten.

Judith Le Huray, Ein Channel für die Zukunft

andreas.markt-huter - 17.03.2021

judith le huray, ein channel für die zukunft„Für den städtischen Videokanal sucht die Stadt Rautestein ein Team von jungen Leuten zwischen 12 und 18 Jahren. Mit Beiträgen zu einem selbst gewählten Themenbereich sollen sie die Bevölkerung überzeugen. Nach einer Vorauswahl treten die besten Teams gegeneinander an.“ (S. 14)

Die fünf Mitglieder der Schülerzeitungs-Ag Nora, Isi, Lenny, Esma und Mark beschließen gemeinsam an einem Wettbewerb der Stadt Rautestein teilzunehmen. Dazu müssen sie in drei Wochen sechs Video für den städtischen Videokanal produzieren. Als Themenschwerpunkt wählen sie das Thema Umwelt und als Name ihres Teams „FürMorgen“.