Leseförderung

Ruth Oberrauch (Hrsg.), Appetit auf Lesen

andreas.markt-huter - 02.02.2007

Buch-CoverEin Buch ist mehr als eine Ansammlung von Texten und Bildern, und Lesen ist natürlich mehr als bloß das Abscannen von Buchstaben. Wie jede Kultur sammelt auch die Lesekultur von Zeit zu Zeit frische Kräfte und ruft eine mitreißende Aktion aus, in diesem Falle den Südtiroler Lesefrühling.

Im knitterfesten Spirallook stellt Ruth Oberrauch 125 Ideen vor, mit denen man das Lesen zu einem Ereignis werden lassen kann. Wie bei gastronomischen Auftischungen soll dabei der Appetit aufs Lesen mit sorgfältigen Arrangements und verblüffenden Wendungen allmählich wachsen.

Lese-Rechtschreibschwächen bei Kindern

andreas.markt-huter - 10.10.2006

schüler schreibt auf tafelEin großer Teil der verschiedenen Lernstörungen in der Schule haben eine Lese-Rechtschreibschwäche als Ursache. Die Forschungen zu diesem Phänomens reichen bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück und brachten zahlreiche Hypothesen und unterschiedliche Behandlungsansätze hervor. Was aber die Ursachen der Lese-Rechtschreibschwäche sind, darüber geben Wissenschaftler bis heute keine klare Antwort.

Wurde früher von "Legasthenie" oder "Teilleistungsschwäche" gesprochen, werden heute die Begriffe "Lese-Rechtschreibschwäche" oder "Dyslexie" vorgezogen. Gerade der Begriff Legasthenie ist durch eine Reihe von Gerüchten erheblich vorbelastet. Dr. Heinz Zangerle, Lehrbeauftragter für Legasthenie, Lern- und Verhaltensstörungen an der Pädagogischen Akademie in Innsbruck, nannte 1987 drei Gerüchte, "die - obwohl in der Praxis immer noch lebendig - längst überholt sind:

Schief gewickelt - gut verpackt

andreas.markt-huter - 26.04.2006

Eine groß angelegte Veranstaltung zum Welttages des Buches fand am Montag, den 24. April 2006 am Adolf-Pichler-Platz statt. Der Platz erfüllte alle Voraussetzungen, nicht nur weil darauf die Statue des Dichters Adolf Pichler steht, der bei der Veranstaltung eine wichtige Rolle spielen sollte. 

Alphabetisierungskurse für MigrantInnen, Teil 1

andreas.markt-huter - 23.03.2006

Mit der Neuregelung der Integrationsvereinbarung seit Anfang 2006 sind in Österreich Kenntnisse der deutschen Sprache für Migrantinnen und  Migranten verpflichtend vorgeschrieben. Für jene TeilnehmerInnen der Deutsch-Integrationskurse die das lateinische Alphabet nicht beherrschen oder nicht schreiben können, ist zunächst ein Alphabetisierungskurs verpflichtend vorgeschrieben, um Lesen und Schreiben zu lernen.

Die seit 1. Jänner 2006 in Kraft getretene Integrationsvereinbarung hat bereits im Vorfeld für heftige Diskussionen gesorgt. Dabei standen vor allem die Zwangsverpflichtung zum Besuch des Deutsch-Integrationskurses und die drohenden Sanktionen bei einem Misserfolg im Mittelpunkt der Kritik. Ihre Befürworter sehen im Beherrschen der Landessprache die  Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Folgende Lernziele der Deutsch-Integrationskurse werden in der Verordnung der Bundesministerin für Inneres u.a. genannt:

Alphabetisierungskurse für MigrantInnen, Teil 2

andreas.markt-huter - 23.03.2006

Mit der Neuregelung der Integrationsvereinbarung seit Anfang 2006 sind in Österreich Kenntnisse der deutschen Sprache für Migrantinnen und  Migranten verpflichtend vorgeschrieben. Für jene TeilnehmerInnen der Deutsch-Integrationskurse die das lateinische Alphabet nicht beherrschen oder nicht schreiben können, ist zunächst ein Alphabetisierungskurs verpflichtend vorgeschrieben, um Lesen und Schreiben zu lernen.

Die seit 1. Jänner 2006 in Kraft getretene Integrationsvereinbarung hat bereits im Vorfeld für heftige Diskussionen gesorgt. Dabei standen vor allem die Zwangsverpflichtung zum Besuch des Deutsch-Integrationskurses und die drohenden Sanktionen bei einem Misserfolg im Mittelpunkt der Kritik. Ihre Befürworter sehen im Beherrschen der Landessprache die  Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Einrichtungen wie z.B. das „AlphaZentrum für MigrantInnen“ an der Volkshochschule Ottakring kritisieren, dass "die Last des Integrationsprozesses einseitig den ImmigrantInnen aufgebürdet".

Analphabetismus in Tirol

andreas.markt-huter - 23.03.2006

In Österreich gelten seit Jahren offiziell 300.000 Menschen als funktionale AnalphabetInnen, ExpertInnen gehen jedoch von einer rund doppelt so hohen Zahl aus. Während es in ganz Österreich derzeit vier Alphabetisierungsinitiativen gibt, befinden sich in Tirol Alphabetisierungskurse für Menschen die Lesen und Schreiben verlernt haben, erst im Planungsstadium.

Für Salzburg schätzt der Verein ABC die Zahl der Erwachsenen die Lesen und Schreiben nicht mehr beherrschen auf ca. 20.000 Menschen. Die Anzahl der funktionalen AnalphabetInnen in Tirol dürfte auf einem vergleichbaren Niveau liegen. In Tirol haben Einrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut oder die Volkshochschule die Notwendigkeit von Kursangeboten für diese Zielgruppe erkannt und mit der Planung von Kursen für funktionale AnalphabetInnen begonnen.

Lese-/Rechtschreibschwäche: Wenn Lesen und Schreiben zum Alptraum wird. Teil 2

andreas.markt-huter - 10.08.2005

Viele Kinder haben gewisse Startprobleme beim Lesen- und Schreibenlernen. Bei ungefähr 6 % aller österreichischen SchülerInnen liegt eine Lese-/Rechtschreibschwäche vor. Diesen Kindern kann durch eine fachgerechte Förderung geholfen werden.

Im 2. Teil des Interviews spricht Dr. Brigitte Thöny von der Schulpsychologischen Beratungsstelle Innsbruck-Land West über die Förderungsmöglichkeiten von Lese-/Rechtschreibschwächen, ihre Erfolgschancen aber auch über die Leiden der betroffenen Kinder und Reaktionen von Eltern.

Lese-/Rechtschreibschwäche: Wenn Lesen und Schreiben zum Alptraum wird. Teil 1

andreas.markt-huter - 03.08.2005

Es gibt Kinder, die geradezu als lesesüchtig bezeichnet werden können. Es gibt aber auch Kinder, die mit körperlichen Beschwerden reagieren, wenn es gilt auch nur kürzere Texte zu lesen; von dicken Büchern ganz zu schweigen. Die Abneigung gegen das Lesen geht meist auf massive Probleme beim Lesen zurück.

Im 1. Teil des Interviews spricht Dr. Brigitte Thöny von der Schulpsychologischen Beratungsstelle Innsbruck-Land West wann eine Lese-/Rechtschreibschwäche vorliegt, was die Anzeichen und Folgen einer Lese-/Rechtschreibschwächeund sindd und wie sie erkannt werden kann.

Mit Däumelinchen über den Brenner

andreas.markt-huter - 23.05.2005

SchülerInnen aus Nord-und Südtirol feierten gemeinsam den 200. Geburtstag von Hans Christian Andersen. Für Idee und Organisation war Genoveva Kahr-Graf von Lies weiter...? der Beratungsstelle für Lesepädagogik des Landes Tirol verantwortlich.

Unterstützt wurde das Projekt von den Landesräten Dr. Elisabeth Zanon und Dipl. Vw. Mag. Sebastian Mitterer.

Die Tiroler Lesekompetenz: Leseschwachen Kindern kann geholfen werden. Teil 1

andreas.markt-huter - 10.05.2005

Seit Weihnachten 2004 gibt es in Tirol die Einrichtung "Tiroler Lesekompetenz" mit dem Ziel, Hilfestellungen für Schülerinnen und Schüler im Bereich "Lesen" anzubieten.

Seit Frühjahr dieses Jahres ist die Durchführung des Salzburger-Lese-Screenings (SLS), was ursprünglich als freiwilliges Angebot geplant war, verpflichtend für alle österreichischen Volksschulen vorgesehen worden. Das Angebot der "Tiroler Lesekompetenz" geht aber über die Durchführung des SLS weit hinaus und beinhaltet derzeit auch die direkte Arbeit mit den Kindern, die Beratung von Lehrerinnen und Lehrern sowie die Einbeziehung der Eltern in den Leselernprozess.