Sabrina J. Kirschner, Die unlangweiligste Schule der Welt - Der Zauber-Kaugummi
„Ding, dang, dong! Es klingelt zur Pause. Maxe wacht auf. Er hat geschlummert wie ein Murmeltier. Andere Kinder schlafen noch. Ein Junge schnarcht laut. »Ab in die Pause«, sagt Frau Penne. Sie ist die Lehrerin. Maxe und Friede laufen auf den Schulhof. »Nicht rennen!«, ruft die Lehrerin.“ (S. 10-11)
Max und Frieda besuchen die langweiligste Schule der Welt. Schuld daran ist Schulleiter Schnittlich, der 777 Schulregeln eingeführt führt, in denen Süßigkeiten und selbst Lachen verboten werden. Nur gut, dass Inspektor Rumpus von der Behörde für Langeweile-Bekämpfung dagegen vorgeht.
Pädagoginnen und Pädagogen aus fünfzehn Kinderbetreuungseinrichtungen haben sich am Preisausschreiben von „Lesen in Tirol“ und dem
Vor etwa drei Jahren, hatten wir die Idee zu einer. Vorlesen ist so wichtig und verliert, im Alltag der Eltern, leider so oft an Bedeutung. Im Jahr darauf, haben wir anstatt Kuchen und Süßes, am Geburtstag ein Buch von den Familien bekommen.
literacy.at bietet theoretische und praktische Grundlagen, Tipps und Anregungen zur Leseförderung für den Unterricht in österreichischen Bildungseinrichtungen an. Dazu gibt es interessantes Hintergrundwissen zur Leseförderungen in allen Bereichen, vom Kindergarten über den Deutschunterricht aber auch zur Leseförderungen in allen anderen Fächern. Ein eigener Bereich setzt sich mit dem Lesen in digitalen Medien und aktuellen Erkenntnissen aus Lehre und Forschung auseinander.
Leider hat das Lesen von Büchern, welche in die Hand genommen und aktiv umgeblättert werden müssen, in der heutigen Zeit an Stellenwert verloren. Dabei wäre die Auseinandersetzung mit den „guten, alten Büchern“ für die Kinder unglaublich wichtig. Da kann man sich die Frage stellen: „Warum? Man kann doch am Tablet auch lesen?“
„10 kleine Vogelkinder spielten in der Scheun‘. Das Stärkste schon den Traktor an, da waren’s nur noch neun. 9 kleine Vogelkinder spukten in der Nacht. Dem Jüngsten fiel’n die Äuglein zu, da waren’s nur noch acht.“
Um Kinder an Bücher heranzuführen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es anschaulich sein muss. Ich kann empfehlen, zu einzelnen Büchern eine Lesekiste zu gestalten. Die Kiste kann so dekoriert werden, dass sie einen Schluss auf das Thema des Buches bereits zulässt (zum Beispiel bei Buch: „Die Kuchenkatastrophe“ in Form eines Kuchens). Dazu reicht es meist aus einen einfachen Schuhkarton zu verwenden und diesen entsprechend dem Buchtitel zu gestalten.
Mit der zunehmenden Konsolidierung des Staates in der Zeit des aufgeklärten Absolutismus trat die schulische Bildung in Lesen, Schreiben und Rechnen immer stärker in den Fokus der politischen Ziele. Neue pädagogische Methoden und Organisationen der Bildung bewirkten eine rasche Alphabetisierung breiter Teile der Bevölkerung.
„»Abra zack!«, ruft Abra und hüpft aus der Hängematte. Sie hat gerade beschlossen, dass sie eine Anfangsparty machen will. Aber wo? Unter dem Aha-Baum? Oder beim Abendrotbach? Nein, dort ist zu viel Ameisengewimmel!“ (S. Aa)
Zu Beginn der Neuzeit erfuhr Schreiben und Lesen von verschiedenen Seiten nachhaltige Impulse. Neben dem wachsenden Interesse an antiken Schriften in der Renaissance, der raschen Verbreitung von Schriften durch den Buchdruck, leitete die Reformation einen bis dahin unbekannten Motivationsschub ein, breiten Teilen der Bevölkerung Lesen und Schreiben zu lehren.