Lisa Moroni, Tine & Tupf erleben ein Winterabenteuer
„Im Wald, wo Tine und Tupf wohnen, ist bald Winter. Die beiden Freunde haben in den letzten Wochen schwer geschuftet, um die Vorratskammer zu füllen und Brennholz zu sammeln. Jetzt ist Tupf ziemlich müde. Normalerweise schläft er den ganzen Winter und wacht nur kurz auf, um ein oder zwei getrocknete Blattläuse zu knabbern. Tine dagegen ist gar nicht müde.“
Die beiden besten Freunde Tine und Tupf wohnen in einem gemütlichen Häuschen in einem Baumstumpf und bereiten sich auf den nahenden Winter vor. Obwohl Tupf den Winter üblicherweise durchschläft, beschließt er, dass er diesen Winter wachbleiben will. Damit steht einem abenteuerlichen Winter nichts mehr im Wege.
„»Jetzt ist die schönste Zeit des Jahres da«, sang Tilda Apfelkern vergnügt vor sich hin. Denn Tatsächlich kann man in der Weihnachtszeit viele wirklich wunderbare Dinge tun! Plätzchen backen zum Beispiel. Gerade heut hatte die holunderblütenweiße Kirchenmaus ihre Freunde zum Backen eingeladen und deswegen alle Hände voll zu tun, die unzähligen Zutaten aus ihrer Vorratskammer zu suchen.“
„Weihnachten am Nordpol, die Luft ist voll Magie. Doch im Haus vom Weihnachtsmann geht was schief – und wie! Die Wichtel essen Süßes, immer mehr und mehr. Zu viel Zucker tut nicht gut, sie fühl’n sich schlecht und schwer. Der Wichtelchef steht unter Stress, ruft: »Hilfe, lasst das sein! Der Weihnachtsmann hat viel zu tun, er schafft das nicht allein!«“
„Die Riesenkäuze tauchten nicht auf. Und während alle anderen aufgeregt plapperten, warfen Snöfrid und Björn sich einen vielsagenden Blick zu. Zum ersten Mal fragte sich Snöfrid, wo die Riesenkäuze eigentlich herkamen, wenn er sie rief. Und plötzlich mischte sich der unverkennbare Hauch von Abenteuer in den Zirbenduft.“ (S. 27)
„Sind Zubettgeher und –geherinnen lange auf, nimmt unweigerlich das Schicksal seinen Lauf. Hilft nämlich mal kein Glitzerstaub, kein Zaubersand, wird von Sandmännchen oder Sandmädchen ein Geheimtrick angewandt, ins Spiel kommt dann … Tataaa!!! Der Schlummerang!“
„Liebe ist was Großes! Sie ist wie Prickelbrausepulver im Mund und Schmetterlinge im Bauch und ein Feuerwerk aus Knallfunkelsternen, alles auf einmal. Sie ist so groß, dass mir schwindlig wird. Mir auch.“
„An einem milden Herbstmorgen war Oscar beim täglichen Löcherbuddeln. Da entdeckte er eine prächtige Holztruhe. Fabelhaft! Was könnte wohl in der alten Truhe verborgen sein? Zwei Tage später. Im Nu hatte Oscar die Truhe geöffnet. Ganz anders als erwartet lagen da bloß Wörter herum. Allerhand Wörter. Ein beachtliches Durcheinander.“
„Es ist halb sieben Uhr morgens. Toni ist schon fertig angezogen. Lina findet aufstehen scheußlich. Oscar ist gerade erst ins Bett gegangen. Papa tippt noch mal auf den Wecker. Elias quatscht Mama voll. Oma macht sich schön. Es ist halb acht.“
„Zauberhaft knackig sehen die Karotten aus, der Kopfsalat ist verhext groß geworden. In den prallen Tomaten steckt die ganze Magie des Sommers. Bohnen, Gurken und Brokkoli leuchten im Morgenlicht verwunschen grün. Stolz betrachtet die kleine Gartenhexe Violetta Ranunkel ihre Beete. Kein einziges Mal hat sie hier den Zauberstab eingesetzt. Alles Natur!“
„»Abra zack!«, ruft Abra und hüpft aus der Hängematte. Sie hat gerade beschlossen, dass sie eine Anfangsparty machen will. Aber wo? Unter dem Aha-Baum? Oder beim Abendrotbach? Nein, dort ist zu viel Ameisengewimmel!“ (S. Aa)