Judith Rossell, Stella Montgomery und der schaurige See von Wormwood Mire
„Nachdenklich kaute Stella auf ihrer Unterlippe herum. Ihre Mutter hatte Clara geheißen. Sie war die jüngere Schwester der Tanten gewesen und gestorben, als Stella noch ein Baby war. War dies eine Fotografie von ihr? C für Clara, S für Stella. Doch in dem Kinderwagen saßen zwei Babys, die sich außerdem noch so ähnlich sahen, dass sie Zwillinge sein mussten.“ (S. 15)
Stella, die zum Feenvolk gehört und sich ab und zu unsichtbar machen kann, wird von ihren drei unfreundlichen und boshaften Tanten, nach ihrem Abenteuer rund um die Verwandlung von Mr. Filbert, fortgeschickt. Sie soll zum gemeinsamen Unterricht mit ihrem Cousin Theodore und ihrer Cousine Hortense ins Landhaus Wormwood Mire reisen. Mit ungewissen Gefühlen, macht sich Stella mit dem Zug auf den Weg in eine unbekannte Gegend, zu unbekannten Verwandten.
„Eigentlich wollten die Frau und der Mann ihren Blumenkohl in den Garten pflanzen. Aber dafür war jetzt nicht der richtige Moment. Draußen tobte ein Sturm. Darum taten die Frau und der Mann sonst etwas. Endlich wurde der Regen schwächer. Der Sturm zog davon.“
„In diesem Buch werden die unglaublich vielfältigen Lebewesen vorgestellt, die sich während der letzten 500 Millionen Jahre entwickelt haben. Die Geschichte des Lebens beginnt im Präkambrium, als sich die ersten komplizierteren Organismen entwickelten. Besonders interessant sind das Zeitalter der Dinosaurier und die Entwicklung der Säugetiere.“ (S. 5)
„Es ging das Gerücht um, dass Gesine Wolkensteins schwarzer Laden Kinder verschluckte. Zoe Sodenkamp behauptete sogar, zwei dieser Kinder gekannt zu haben. Aber das konnte nicht sein, denn Zoe Sodenkamp war neu im Hasenweg. Wir wohnten schon immer dort.“ (S. 7)
„When we were little, my cousin Elsie an I spent summer afternoons in the forest. Not just the afternoons. And not just the summer. Mornings too, and some night, and autumns – and most of the time that we weren’t at school …“
„»Am liebsten würde ich die Tiere dort für immer wegholen. Dann müssten sie nicht in den Käfigen eingeschlossen bleiben und nicht ins Schlachthaus! Wenn sie in den Ruhestand gehen, so wie du, verdienen sie auch ein gutes Zuhause.« (S. 53)
„»Wenn wir nur wüssten, was sie vorhat. »Maunz.« »Ich hoffe, wir können es verhindern. Nur so können wir Minze retten.« »Maunz.« »Okay, ich werde mich einschulen lassen, das ist der einzige Weg.« »Maunz.« Die grüne Jacke vorne eng zusammengezogen, murmelte das Mädchen: »Arme Kinder der 4a Klasse, sie wissen nicht, was auf sie zukommt.«“ (S. 8f)
„An dem Tag, an dem Lehrer Glauber mit seinem Hinkebein aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sann er auf Rache! Kinder, dachte er. Diese kleinen Lügenmonster! Aber mit der Lügerei ist jetzt Schluss. Nicht mit mir! Mit mir nicht!“ (S. 9)
„»Aber ich finde es eigenartig, dass der Einzige, der uns etwas über das Ehepaar Mercurius hätte berichten können, ermordet wird, kurz bevor wir in Aksum auftauchten.« »Das ist allerdings merkwürdig«, pflichtete Rebecca bei. »Und dieselben Leute haben nun vielleicht Alexander gekidnappt«, überlegte Joe laut.“ (S. 32 f)
„Finns Gesicht war düster wie eine Gewitterwolke. Es war alle so unwirklich: Wie hatten sein kleiner Bruder Josh und er nur in dieses Spiel gezogen werden können? Wie war das möglich gewesen und warum hatte es gerade sie beide getroffen? Und jetzt waren sie auch noch getrennt worden.“ (S. 20)