Tom Llewellyn, Das Elixier der teuflischen Wünsche
„Diese Geschichte ist zu achtundneunzig Prozent wahr. Damit meine ich, liebe Leser, dass ich so dicht an der Wahrheit dranbleibe, wie es nur geht. Mrs Appleyard hat gesagt, alle Menschen würden lügen. Sie selbst wusste es am allerbesten. Unsere selige Vermieterin hat nämlich die ganze Zeit gelogen. Und betrogen. Und alle abgezockt, die in ihrem Miethaus wohnten, den Bright House Apartments.“ (S. 5)
Seit Gabriels Vater, Johann Silver, seinen Job verloren hat, ist die Familie, seine Mutter Kathleen und seine beiden jüngeren Schwestern, gezwungen, ins Brighthouse zu übersiedeln, ein heruntergekommenes Haus mit acht Wohnungen und zahlreichen verschrobenen Mietern.
„Ob im Garten, auf dem Balkon, im Park oder im Wald – im Freien lässt sich die Natur am besten erforschen. Zu diesem Zweck habe ich für dieses Buch Experimente für draußen ausgewählt, die zeigen, wie die Natur aufgebaut ist und wie wissenschaftliche Arbeit abläuft.“ (S. 6)
„Nachdenklich kaute Stella auf ihrer Unterlippe herum. Ihre Mutter hatte Clara geheißen. Sie war die jüngere Schwester der Tanten gewesen und gestorben, als Stella noch ein Baby war. War dies eine Fotografie von ihr? C für Clara, S für Stella. Doch in dem Kinderwagen saßen zwei Babys, die sich außerdem noch so ähnlich sahen, dass sie Zwillinge sein mussten.“ (S. 15)
„Eigentlich wollten die Frau und der Mann ihren Blumenkohl in den Garten pflanzen. Aber dafür war jetzt nicht der richtige Moment. Draußen tobte ein Sturm. Darum taten die Frau und der Mann sonst etwas. Endlich wurde der Regen schwächer. Der Sturm zog davon.“
„In diesem Buch werden die unglaublich vielfältigen Lebewesen vorgestellt, die sich während der letzten 500 Millionen Jahre entwickelt haben. Die Geschichte des Lebens beginnt im Präkambrium, als sich die ersten komplizierteren Organismen entwickelten. Besonders interessant sind das Zeitalter der Dinosaurier und die Entwicklung der Säugetiere.“ (S. 5)
„Es ging das Gerücht um, dass Gesine Wolkensteins schwarzer Laden Kinder verschluckte. Zoe Sodenkamp behauptete sogar, zwei dieser Kinder gekannt zu haben. Aber das konnte nicht sein, denn Zoe Sodenkamp war neu im Hasenweg. Wir wohnten schon immer dort.“ (S. 7)
„When we were little, my cousin Elsie an I spent summer afternoons in the forest. Not just the afternoons. And not just the summer. Mornings too, and some night, and autumns – and most of the time that we weren’t at school …“
„»Am liebsten würde ich die Tiere dort für immer wegholen. Dann müssten sie nicht in den Käfigen eingeschlossen bleiben und nicht ins Schlachthaus! Wenn sie in den Ruhestand gehen, so wie du, verdienen sie auch ein gutes Zuhause.« (S. 53)
„»Wenn wir nur wüssten, was sie vorhat. »Maunz.« »Ich hoffe, wir können es verhindern. Nur so können wir Minze retten.« »Maunz.« »Okay, ich werde mich einschulen lassen, das ist der einzige Weg.« »Maunz.« Die grüne Jacke vorne eng zusammengezogen, murmelte das Mädchen: »Arme Kinder der 4a Klasse, sie wissen nicht, was auf sie zukommt.«“ (S. 8f)
„An dem Tag, an dem Lehrer Glauber mit seinem Hinkebein aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sann er auf Rache! Kinder, dachte er. Diese kleinen Lügenmonster! Aber mit der Lügerei ist jetzt Schluss. Nicht mit mir! Mit mir nicht!“ (S. 9)