Rick Riordan, Percy Jackson - Diebe im Olymp

Nach dem Abklingen der Harry-Potter-Mania schien sich eine große Lücke aufzutun, lange war keine Nachfolger in Sicht. Mit Rick Riordans "Percy Jackson", dessen erste Abenteuer in heimischen Kinos gezeigt wurden (Kinostart war im Feber 2010), scheint endlich wieder ein jugendlicher Held das nötige Potenzial mitzubringen, um Groß und Klein nicht nur zu einem Kinobesuch, sondern auch zur Lektüre 400 Seiten starker Bände zu verführen.
Der 12-jährige Percy Jackson führt ein klassisches Außenseiterdasein an einer amerikanischen Schule. Er kämpft ständig gegen eine Vielzahl von Problemen, darunter Legasthenie, ADHS und damit einhergehend einem oftmals impulsiven Verhalten, das ihm einen jährlichen, unfreiwilligen Schulwechsel beschert. Zu seiner Mutter Sally hat Percy ein inniges Verhältnis, sein Stiefvater Gabe hingegen ist ein übler Zeitgenosse, nicht nur, was dessen Körpergeruch und Haltung gegenüber seinem Stiefsohn und seiner Frau betrifft.
Einen Großteil unseres Lebens verbringen wir beim Suchen. Das können nun Schlüssel sein, die wir verlegt haben, der Sinn des Lebens, unsere Familie oder wir selbst. Am Ende besteht immer die Hoffnung, dass wir vielleicht mehr finden, als wir ursprünglich gesucht haben.






