Jörg Steinleitner, Die Barfuß-Bande und die Reise über alle Berge
„Die Barfuß-Bande gibt es seit Anfang der Sommerferien. Und obwohl sie den perfekten Namen hat und auch schon richtige Bandenabenteuer bestanden hat, ist Corvin sich gerade nicht sicher, ob die Barfuß-Bande wirklich noch eine Bande ist. »Wenn wir schon wieder ein Mitglied verlieren, ist das echt peinlich. So was hab ich noch nie von anderen Banden gehört!«“ (S. 6)
Nach dem letzten Abenteuer der Barfuß-Bande muss Quentin am Ende seines Urlaubs die Freunde verlassen und mit seinen Eltern wieder nach Hause fahren. Als nun auch noch das jüngste Mitglied der Bande, der neunjährige Taio, abreisen soll, wird es Corvin zu viel. Er schlägt vor Taio zu entführen.
„Ist das aufregend! Der junge Wikinger Leif und sein älterer Bruder Aki lauschen ihrem Papa Erik. Papa Erik erzählt die besten Geschichten. Von wunderschönen Elfen, von Drachen und Trollen. Sie sitzen zu Hause am Feuer. Mama Inga hört zu. Dabei webt sie einen Teppich.“
„Im Jahr 1634 war die Vereinigte Niederländische Ostindien-Kompanie die wohlhabendste Handelsgesellschaft auf dem gesamten Globus, mit Außenposten, die sich über ganz Asien und das afrikanische Kap verteilten. Der profitabelste dieser Außenposten war Batavia.“ (S. 7)
„Luzie Zander lebte mit ihrer Mutter und ihrem Hund Baldur in der Nähe einer Fischerstadt. Sie wäre schrecklich gerne zur See gefahren, aber es war zu gefährlich. Und Schuld daran war … die Legende vom Schwarzen Felsen!“
„»Wo warst du denn die ganze Zeit?« »Bist du wirklich nach Paris gekommen?« »Und wo hast du dich die ganze Zeit im Zug versteckt?« So werde ich immer wieder gefragt und muss jedes Mal meine Abenteuer erzählen. […] Um nicht alles jedes Mal wieder neu erzählen zu müssen, habe ich mich entschlossen, meine Geschichte aufzuschreiben.“ (S. 5)
„Das rege Hin- und Her zwischen den beiden Welten, bei dem Geister und Menschen aufeinandertreffen, kann zwar schon gefährlich sein, oft ist es aber auch unterhaltsam, anregend, nützlich und zuweilen sogar erotisch. Tatsächlich geht es nicht selten um Liebe. Von solchen Begegnungen und Verwicklungen zwischen Geistern und Menschen erzählen die Geschichten dieses Buches.“ (S. 4)
„Der kleine Fuchs mochte sehr gerne Bücher. Was heißt hier mögen? Tatsächlich mochte der kleine Herr Fuchs Bücher so gerne, dass er, immer wenn er eines zu Ende gelesen hatte, dasselbe mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer verspeiste. Mit dieser Vorliebe stillte er also nicht nur sein Bedürfnis nach Bildung, sondern auch seinen Hunger. Und der war riesengroß.“
„Während Coraline noch überlegte, ob sie Licht machen sollte oder nicht, sah sie das schwarze Ding langsam unter dem Sofa hervorkriechen. Es hielt inne und sauste dann lautlos über den Teppich in die hinterste Zimmerecke. In dieser Ecke standen keine Möbel. Coraline machte das Licht an. In der Ecke war nichts. Nur die alte Tür, die zu der Backsteinmauer führte.“ (S. 19)
„Ulli steht mit einem mulmigen Gefühl im Bauch vor dem großen Wohnblock, in dem sie in Zukunft wohnen werden. Ein graues Ungetüm von sieben Stockwerken. Daneben ein Parkplatz, an den ein Fußballplatz anschließt, das von einem fünf Meter hohen Zaun umgeben ist. »Ein Käfig«, murmelt sie. »Sie sperren die Kinder in Käfige«“ (S. 5)
„In den Jahren nach der Dagor Bragollach und dem Fall Fingolfins wurden die Schatten der Frucht länger, die Morgoth über das Land warf. Aber im vierhundertneunundsechzigsten Jahr nach der Rückkehr der Noldor nach Mittelerde rührte sich Hoffnung unter den Elben und Menschen, denn es gab Gerüchte über die Taten Berens und Lúthiens und wie man Morgoth sogar auf seinem Thron in Angband Schande zugefügt habe.“ (S. 101 f)