Karin Pfolz, Der Wolf und die sieben Fragen / The wolf and the seven questions
„Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Karu. Gemeinsam mit mehreren Wölfen lebe ich im Wald deiner Heimat. / May I introduce myself? My Name is Karu. Together with other wolves I live in the woods of your country.“ (S. 6 / 6)
Die Wölfin Karu die mit ihrem Mann Teber und ihren drei Kindern Mira, Sidra und Giban im Wald lebt, erzählt ihre abenteuerliche Geschichte, die in einem Zirkus der Menschen ihren Anfang nimmt.
„Genug. Sie muss diesen Ort verlassen – verlassen und nie wiederkehren, denn das Wunder hinter dem Stein ist für jemand anderen bestimmt. Diese Geschichte ist nicht Winifreds Geschichte. Es ist die von Jane White. Dem Kind mit den Bernsteinaugen.“ (S. 13)
„Etwas duftete. Etwas duftete so gut, dass man es im ganzen Haus riechen konnte. Es duftete vom Keller bis zum Dachboden. Es duftete bis ins alte, schimmlige Puppenhaus dort oben. Und in diesem Puppenhaus lag in einem kleinen Bett der Kakerlak Karate.“ (S. 9)
„Der kleinen Maus reicht’s. Mama und Papa sind sooo langweilig. Und ihre beiden Freunde, der Hamster und der Wurm, gehen der Maus tierisch auf die Nerven.“
„Felix seufzte. »Dieser Vogel kam von der Hexeninsel im Eisland, Stella. Und ich fürchte, er hatte sich nicht verflogen. Jezzybella muss ihn geschickt haben, um dich zu holen.« Stella schauderte, als sie den Namen hörte. »Aber woher soll die denn wissen, wo ich wohne? Glaubst du, es hat etwas mit der Hexenpuppe zu tun?«“ (S. 22)
„Viggo hatte seinen Eltern und seinen Gefährten nicht erklären müssen, was es bedeutete, dass er sein Versprechen gegenüber Fafnir gebrochen hatte. Als er ihnen vor der Abreise von der Insel im Nebel eröffnet hatte, dass Loki mit dem Ring Draupnir verschwunden war, war ihnen allen klar gewesen, dass sie den Drachen wiedersehen würden – und dass das Ungeheuer dann sehr zornig sein würde.“ (S. 65f)
„Auf dem Stern Sehrsehrfern, / an dem See Lubuleet, / lebten die Schnetts, / deren Tochter hieß Grete. Auf dem böckligen Berg, / von dem See kaum entfernt, / wohnt ein Schmoo, / und sein Name war Bernd.“
„Ruben schloss kopfschüttelnd die Schranktür und wandte sich gerade wieder um, als die Erkenntnis darüber, was die Uhr machen konnte – was er damit machen konnte –, ihn wieder mit voller Wucht traf, als wäre es zum ersten Mal. Ich kann mich unsichtbar machen!, dachte er. Unsichtbar!“ (S. 103)
„Früh am Morgen haben sich Luka und seine Mama auf den Weg gemacht. Sie wandern auf die Alm, auf der Tante Sara arbeitet. Obwohl es noch früh ist, treffen sie einige andere Wanderer. »Grüß Gott!« - »Griaß eich!«, begrüßen sie einander. Das ist in den Bergen so üblich.“
„Sie sah nach rechts Da kam jemand. Ihre Worte waren ein eindringliches Flüstern. »Wenn ich dich sehen kann, können sie dich auch sehen. Du bist in Gefahr. Sei vorsichtig, Arlo Finch!“ (S: 44)