Salah Naoura, Der Ratz-Fatz-x-weg 23
„An dem Tag, an dem Lehrer Glauber mit seinem Hinkebein aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sann er auf Rache! Kinder, dachte er. Diese kleinen Lügenmonster! Aber mit der Lügerei ist jetzt Schluss. Nicht mit mir! Mit mir nicht!“ (S. 9)
Für Rektor Glauber sind Kinder verzogene und verlogene kleine Biester und er setzt alles daran, um die ständigen unglaubwürdigen und dummen Ausreden und Notlügen seiner Schüler zu entlarven und streng zu bestrafen. Als schlimmste Lügnerin hat sich Laura Pittel aus der 3b erwiesen. Immer wieder war er auf ihre trickreichen und überzeugenden Ausreden hereingefallen.
„Der kleine Lax ist aufgeregt. Heute beginnt seine Reise zum großen, blauen Meer. »Gute Reise, kleiner Lax«, gurgelt die Quelle leise. »Ist es weit bis zum Meer?«, fragt Ogi, der kleine Frosch. »Unendlich weit«, schwärmen die Fische.“
„»Aber ich finde es eigenartig, dass der Einzige, der uns etwas über das Ehepaar Mercurius hätte berichten können, ermordet wird, kurz bevor wir in Aksum auftauchten.« »Das ist allerdings merkwürdig«, pflichtete Rebecca bei. »Und dieselben Leute haben nun vielleicht Alexander gekidnappt«, überlegte Joe laut.“ (S. 32 f)
„Finns Gesicht war düster wie eine Gewitterwolke. Es war alle so unwirklich: Wie hatten sein kleiner Bruder Josh und er nur in dieses Spiel gezogen werden können? Wie war das möglich gewesen und warum hatte es gerade sie beide getroffen? Und jetzt waren sie auch noch getrennt worden.“ (S. 20)
„»Radek arbeitet für den Geheimdienst, ich hab’s immer schon gewusst!« »Was denn für ein Geheimdienst?«, fragte ich. »Das weiß man nicht. Sonst wäre er ja nicht geheim«, schnappte Leo. »Radek sieht aber nicht gerade so aus, als ob er für einen Geheimdienst arbeiten würde. Ich meine, denk doch mal an die Gummistiefel.«“ (S. 17)
„»Du müsstest ganz allein und ohne fremde Hilfe ein möglichst gefährliches Verbrechen begehen – und das willst du doch bestimmt nicht.« »Doch«, antwortete Knirps, »wird gemacht. Was soll ich zum Beispiel tun?« (S. 37)
„Die Vollendung unseres Masterpieces lag zum Greifen nah. Mehr als ein Jahr Vorbereitung, unzählige Sketche, in jeder freien Minute waren wir über Papier gebeugt gewesen und hatten gekritzelt und gezeichnet, alle wieder auf den Kopf gestellt und von vorne begonnen. Jonas war ein Tüftler. Der gab sich so schnell nicht zufrieden.“ (S. 7)
„Wie schön hell die Sterne leuchten! Kein Wunder, dass Piet nicht einschlafen kann. Verträumt summt er ein Schlaflied. Auf einmal fühlt sich das Bett so weich und kuschelig an! Alles dreht sich, ganz so, als würde er auf einer Wolke schweben …“
„Jeder Nordmann war bereit, dem Drachen seine Waffen entgegenzuschleudern, aber sie hielten alle inne. Mit einer Geschwindigkeit, die bei einem so riesigen Wesen atemberaubend wirkte, beugte Fafnir den Kopf und brachte ihn ganz nahe an Viggo heran.“ (S. 53)
„Normalerweise wäre Kara übe die sichere Rückkehr ihrer Schwester erleichtert gewesen, aber die Holos ergingen sich auch in den neuesten Spekulationen: Wo war Josselyn Ta’an, Rhiannons ältere Schwester? Wenn jemand im Universum die Antwort auf diese Frage kannte, dann Kara. Denn Kara war Josselyn.“ (S. 15)