Beziehung

Jean-Pierre Simeon, Gedicht für einen Goldfisch

andreas.markt-huter - 26.11.2009

Buch-CoverWas ist Poesie? Und ist Poesie schon etwas für die ganz Kleinen? Jean-Pierre Simeon geht dieser Frage in seinem "Gedicht für einen Goldfisch" auf seine ganz eigene poetische Art nach.

Der kleine Arthur hat Angst, dass sein Goldfisch Leo vor Langeweile stirbt. Als er seine Mutter um Hilfe bittet, gibt sie ihm den Rat, seinem Goldfisch doch ein Gedicht zu geben.

Ein Ge - dicht? / Was soll denn das sein, ein Gedicht? Arthur geht zum Küchenschrank. / Gibt's hier vielleicht ein Gedicht? Gediiiicht? Neeeein, sagen die Nudeln schlapp (6)

Katharina Rosenbaum, Weihnachten im Wald

andreas.markt-huter - 26.11.2009

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Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und es immer kälter wird, steht Weihnachten vor der Tür. Eine gute Gelegenheit für Eltern, um mit ihren Kleinen besinnliche Stunden zu verbringen und ein Weihnachtsbuch zu lesen.

"Weihnachten im Wald" erzählt die Geschichte von einem goldenen Päckchen, das plötzlich im Wald auftaucht und von dem alle Tiere wissen wollen, wem es gehört. Zuerst will ein kleines Häschen das Paket ganz für sich allein haben. Gleich darauf meldet aber die Krähe ihre Ansprüche an und auch der Fuchs, der sich schon die Zunge leckt will das Päckchen für sich haben.

Christine Nöstlinger, Einer

andreas.markt-huter - 25.11.2009

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"Es war einmal einer, der hatte niemanden und nichts." Dieser Anfang aus Christine Nöstlingers Kinderbuch "Einer" zählt wohl zu den beeindruckendsten Sätzen welche die Kinderliteratur bislang hervorgebracht hat.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Einer, der gar nichts besitzt, nicht einmal einen Namen, sodass er von allen nur "Einer" gerufen wird. Während sich die Kinder über "Einer" freuten, hatten die Erwachsenen um ihre Eier Angst.

Julia Donaldson, Tommi Tatze

andreas.markt-huter - 16.11.2009

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Der alte Straßensänger Matze und sein Kater Tommi Tatze sind glücklich und zufrieden, bis eines Tages ein Unglück passiert und sich die beiden aus den Augen verlieren.

Matze ist ein alter Straßensänger der gemeinsam mit seiner Gitarre und seinem Kater Tommi Tatze Straßenmusik macht. Gerade als Tommi Tatze mit der schwarzen Katze Pfote flirtet, wird Matze von einem Dieb überfallen. Beim Versuch den Dieb zu verfolgen, stürzt Matze, bricht sich sein Bein und wird ins Krankenhaus gebracht.

Axel Schulß, Als Otto das Herz zum ersten Mal brach

andreas.markt-huter - 13.11.2009

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Stirbt ein Mensch, den man liebt, bricht einem das Herz. Trotzdem muss das Leben weitergehen, auch wenn der Schmerz nur langsam kleiner wird. Da hilft es sehr, nicht allein zu sein.

Otto ein kleiner Junge wacht auf und seine Mutter erzählt ihm weinend, dass seine Schulfreundin Annie tot ist. Otto will das ganze nicht glauben und besteht darauf in die Schule zu gehen, weil er hofft, dass Annie wie immer auf ihn warten und sich mit ihm gemeinsam auf den Weg machen wird. Als er vor der Schule steht, will er plötzlich nicht hinein. Er hat Angst davor, wie die anderen ihn anschauen werden.

La Fleur, Mich gibt's auch noch!

andreas.markt-huter - 09.11.2009

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Was passiert eigentlich, wenn die Welt über uns zusammenbricht und wir alles, was wir lieben, über Nacht verlieren. Suzanne LaFleur beschreibt genau eine solche Tragödie aus der Sicht eines elfjährigen Mädchens.

Aubrey hat bei einem schweren Autounfall ihren Vater und ihre siebenjährige Schwester Savannah verloren. Ihre Mutter wird vom Unglück dermaßen aus der Bahn geworfen, dass sie nach der Beerdigung, ohne ein Wort zu verlieren, mit dem Auto verschwindet. Zurück bleibt ihre Tochter Aubrey, die sich nach Außen nicht anmerken lässt, dass sie allein in ihrer Wohnung in Virginia lebt. Schließlich bemerkt ihre Großmutter, dass etwas nicht stimmt und nimmt ihre Enkelin kurzerhand mit zu sich nach Hause nach Vermont.

Katherine Paterson, Die Brücke nach Terabithia

andreas.markt-huter - 03.11.2009

Buch-CoverWas heißt es, einen Menschen zu verlieren, den man liebt. Diese Grenzfrage stellt sich nicht nur für Erwachsene sondern auch Kinder werden mitunter radikal mit der Frage nach dem Tod konfrontiert.

Der zehnjährige Jesse Aarons träumt nur mehr davon der schnellste Läufer an seiner Schule zu werden. Kurz bevor er sein Ziel erreichen kann, wird er aber von Leslie, die neu an die Schule gekommen ist, im Wettlauf geschlagen.

Hans Magnus Enzensberger, Bibs

andreas.markt-huter - 29.10.2009

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Wer hat sich nicht schon einmal in eine geheime Ecke verkrochen und seinen Zorn auf seine Eltern und die ganze Welt in seiner Fantasie einmal so richtig freien Lauf gelassen. Was dabei alles herauskommen kann, zeigt Hans Magnus Enzensberger in seinem liebenswerten Kinderbuch Bibs.

Bibs ist zornig und er hat auch allen Grund dazu. Sein Fahrrad ist verschwunden und seine Eltern geben ihm die Schuld dafür und sein großer Bruder Yanni ist sowieso eine Nervensäge. Ständig dreht er seine blöde Musik so laut auf, dass sich kein Mensch mehr auf seine Hausübung konzentrieren kann. Bibs sitzt im Wäschekorb der Wäschekammer und beginnt sich so richtig los zu ärgern. Und der Ärger wird immer größer und größer bis plötzlich etwas Merkwürdiges passiert. In seiner Wut wünscht er sich plötzlich einen großen leuchtenden grünen Kaugummi her, der plötzlich über seinem Kopf schwebt.

April Henry, Breakout

andreas.markt-huter - 27.10.2009

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Der spannende Jugendroman beginnt mit der vermeintlichen Entführung der Hauptfigur. Cassie wird von zwei Unbekannten in einen Transporter gezerrt, gefesselt und verschleppt.

Cassie ist außer sich und glaubt sich in einem bösen Traum, der jedoch zur noch brutaleren Wahrheit wird, als der Wagen vor dem Haus ihrer Mutter und ihres Stiefvaters hält und dem Mädchen schlagartig bewusst wird, dass das Geschehene im Sinne ihrer Eltern, zumindest sehr zum Wohlgefallen ihres Stiefvaters, vor sich gegangen ist. Cassie soll nämlich in ein Erziehungscamp in Mexiko gebracht werden, angebliche Drogenprobleme ihrer Teenagertochter haben die besorgte Mutter schließlich zu diesem folgenschweren Schritt veranlasst.

Harald Gordon, Schussfeld

andreas.markt-huter - 22.10.2009

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Atemlos verfolgen wir die letzten Tage eines jugendlichen Attentäters, der ein Massaker unter seinen Mitschülern verübt hat. Minutiös werden wir in sein Denken und Handeln verstrickt und anstatt uns distanzieren zu können, werden wir vom Autor immer tiefer in einen schwarzen Abgrund gezogen.

Es ist mittlerweile zehn Jahre her, dass es an der Highschool in Columbine nahe Denver zu einem tragischen Schulmassaker gekommen ist, das weltweites Aufsehen erregt hat. Zwölf Schüler und ein Lehrer mussten damals sterben, bevor sich die beiden jugendlichen Attentäter selbst das Leben nahmen. Zurück blieben die Fragen, was in den beiden vorgegangen sein muss und wie es dazu kommen konnte.