Claudia Gliemann, Papa Elefant. Sind wir bald da?
„»Sind wir bald da, Papa Elefant?«, fragte der kleine Elefant den großen Elefanten. »Leider noch nicht. Wir müssen noch über diesen Hügel«, antwortete der große Elefant. Also stapften sie über diesen Hügel.“
Der kleine Elefant macht sich mit seinem Papa auf den Weg, der ihm viel zu weit erscheint und mit zu vielen Hindernissen versehen. Hügel rauf und Hügel runter und kaum glaubt er es geschafft zu haben, taucht auch noch ein Fluss vor den beiden auf.
„Schorsch und Holm hatten auch ein kleines, gemütliches Häuschen auf einem Hügel, in dem sie gemeinsam wohnten. Und einen kleinen Garten mit einem Tannenbaum, den sie weihnachtlich schmücken wollten. Denn bald war Weihnachten …“
„Ich fühlte mich sehr vorweihnachtlich. »Vom Himmel hoch, o Englein kommt«, sang ich. Mama setzte die Blockflöte ab und krähte fröhlich: »Eia, eia, susani, susani, susani!« Es waren nicht die Englein, die vom Himmel kamen, es war Mr Moose. Ein ohrenbetäubendes Krachen ertönte und im nächsten Augenblick stürzte er auch schon durch die Zimmerdecke.“ (S. 5 f)
„Im Winter halten alle Bären Winterschlaf. Alle? Nein! Isidor ist einfach nicht müde. Gerade hat er das letzte Buch aus seinem Bücherregal fertig gelesen und schläft immer noch nicht. »Pfff!«, seufzt Isidor. Obwohl der Winter gerade erst angefangen hat, kommt er ihm jetzt schon lang vor.“ (S. 6)
„Zwischen duftenden Plätzchen und Mandelkrokant, hantiert die Maus flink mit seidigem Band. Beim Päckchenverzieren freut sie sich sehr, dann gleich kommt ihr bester Freund der Bär.“
„Auf einem Bauernhof lebte ein Junge, der hieß Nils Holgersson. Niemand konnte ihn leiden, weil er so frech und gemein war. Er ärgerte Eltern und Lehrer, Nachbarn und Spielkameraden. Besonders gern quälte er die Tiere auf dem Bauernhof.“ (S. 9)
„Es war ein grauer Tag anfangs Januar. Ein Weihnachtsbaum stand allein am Straßenrand. Er wunderte sich, dass niemand ihn anschaute. Brian wunderte sich auch. »Keine Angst, lieber Baum. Ich kümmere mich um dich – das verspreche ich dir.«“
„»Als du mir erzählt hast, du würdest dich als Katze in einer Welt von Mäusen sehen ... weißt du, da dachte ich, du könntest so jemand sein, Florence. So ein Mensch, den wir hier im PATHway-Institut suchen. Nach allem, was wir als Gesellschaft durchgemacht haben – den Zusammenbruch unserer Währung, unserer juristischen Einrichtungen, unserer Regierung und dann noch die Religionskriege –, glaube ich, dass wir mehr Katzen und weniger Mäuse brauchen.«“ (S. 30)
„Sein Fahrzeug war zerbeult und zerkratzt, als hätten hundert große Bären mit ihren Tatzen darauf eingeschlagen, aber er brachte auch außergewöhnliche Neuigkeiten – er hatte entdeckt, dass im Blut dieser eigenartigen Scheusale aus dem Hinterland, die sich selbst als Wildes Volk bezeichneten, Sternengold versteckt war.“ (S. 12)
„An langen Winterabenden, wenn der Schnee sich um die Häuser türmte, saßen die Leute aus dem Dorf am Ofen zusammen und erzählten. Auch Nora lauschte ihren Geschichten. Manchmal erzählten sie vom Großen Bären. Dann wurde es ganz still.“