Beziehung

Neil Gaiman Beobachtungen aus der letzten Reihe

andreas.markt-huter - 02.02.2019

neil gaiman, beobachtungen aus der letzten reihe„Dieses Buch enthält nicht die gesamten nichtfiktionalen Werke von Neil Gaiman. Stattdessen handelt es sich um einen zusammengewürfelten Haufen von Vorträgen, Einleitungen und Essays. Einige davon sind ernst, andere frivol und wieder andere habe ich in dem Versuch geschrieben, die Menschen zum Zuhören zu bewegen.“ (S. 15)

„Beobachtungen aus der letzten Reihe“ versammelt eine große Auswahl an Vorträgen, Reden, Artikeln und Erläuterungen zu Literatur, Film, Comics, Musik, Städten und Lebensart, aber auch sehr persönliche Texte über Kunst und Politik und Gesellschaft der Gegenwart.

THiLO, Goldrausch. Leselernstars Dragons

andreas.markt-huter - 31.01.2019

thilo, goldrausch„Hicks fliegt auf seinem Drachen über die Insel. Ohnezahn feuert blaue Plasmablitze. Dann möchte Hicks mit ihm tauchen. Aber kaltes Wasser mag Ohnezahn gar nicht. Doch Hicks besteht darauf.“ (S. 4f)

„Goldrausch“ ist ein spannendes Abenteuer aus der bekannten Fernsehserie „Drachenzähmen leicht gemacht“, das speziell für Leseanfänger zum Nachlesen aufbereitet worden ist. Hicks, der Sohn des Wikingerhäuptlings und sein treuer Drache Ohnezahn sind diesmal dem gestohlenen Gold des Drachenjägers Viggo auf der Spur.

Allen Say, Großvaters Reise

andreas.markt-huter - 24.01.2019

allen say, großvaters reise„Mein Großvater war ein junger Mann, als er sein Zuhause in Japan verließ und auszog, um sich die Welt anzusehen. Er trug zum ersten Mal europäische Kleidung und begann seine Reise auf einem Überseedampfer. Der pazifische Raum versetzte ihn in Staunen.“

Der Autor und Illustrator Allen Say erzählt die abenteuerliche Geschichte seines Großvaters, der sich als junger Mann auf einem Schiff von Japan aus auf den Weg machte, um die Welt zu entdecken.

Karl May / Engelbert Gressl, Winnetou reloaded

andreas.markt-huter - 19.01.2019

Karl May - Engelbert Gressl, winnetou„Zum ersten Mal seit Wochen sah ich die Sonne wieder und spürte den warmen Hauch des Herbstwindes im Gesicht. Ganz langsam verließ ich den Raum, in dem ich mich von meiner schweren Verletzung erholt hatte. Heute also sollte es geschehen. Heute sollte ich sterben.“ (S. 7)

Vom Marterpfahl aus, wo Old Shatterhand mit seinen Freunden Sam Hawkins, Will Parker und Dick Stone auf seine Hinrichtung wartet, blickt er zurück auf die vergangenen Tage, seit seiner Ankunft in St. Louis, wo er zunächst als Hauslehrer die Kinder von Mr. Henry unterrichtet, um dann als Feldvermesser beim Bau der Eisenbahnstrecke von St. Louis bis zur Pazifikküste anzuheuern.

Susanne Göhlich, Das große Burgfest

andreas.markt-huter - 17.01.2019

susanne göhlich, das burgfest„Marti, das coole Mützengespenst: trägt seine geliebte Mütze immer auf dem Kopf. Selbst unter der Dusche … Lilli, das freundliche Gespenst mit dem Hündchen: mag Schleifen und Tiere, besonders ihren Vierbeiner Chilli … Bibi das ängstliche Zittergespenst …“

Bei zehn Gespenstern in einem Schloss ist immer was los, ganz besonders, wenn ein großes Burgfest bevorsteht. Da müssen schon alle ganz fest zupacken, damit alles ordentlich und sauber wird. Und außerdem wollen die Gäste auch versorgt und unterhalten werden.

Deborah Lock, Bei uns in der Steinzeit

andreas.markt-huter - 15.01.2019

deborah lock, bei uns in der steinzeit„In dieser Landschaft voller Eis und Schnee lebe ich mit meiner Familie. Ich bin acht Jahre alt und heiße Tikki. Das bedeutet »kleine Schnee-Eule«. Wir leben nicht immer am selben Ort, denn wir folgen den Tieren, die wir jagen.“ (S. 6f)

Die jungen Leserinnen und Leser begleiten die achtjährige Tikki und ihre Familie auf ihrer Wanderung von Lager zu Lager. Tikki lebt in der Steinzeit, in der das Leben für die Menschen vollkommen anders war als heute.

Arzu Gürz Abay, Samis Sprache

andreas.markt-huter - 08.01.2019

Titelbild: Arzu Gürz Abay, Samis Sprache„Es wird langsam Morgen und Sami ist schon hellwach. Er ist aufgeregt, denn heute ist sein erster Tag im Kindergarten. Sami hat nicht vor, lange im Bett zu bleiben. Leise zieht er sich an und nimmt die neue Tasche aus dem Schrank.“

Der kleine Sami wird von seinem Vater zu seinem ersten Tag in den Kindergarten gebracht. In seiner neuen Tasche findet er seine Brotdose, Socken und ein T-Shirt, aber etwas Wichtiges fehlt und auch Papa ist schon wieder weg.

William Sutcliffe, Auf der richtigen Seite

andreas.markt-huter - 05.01.2019

Titelbild: William Sutcliffe, Auf der richten Seite„Ich verstehe plötzlich, dass dieser Hain hier, von der Spitze des Hügels bis zum unteren Ende, eine Aufgabe für mich ist. Wenn ich mich um dieses Land kümmere, dann kann ich durch meine Arbeit und meinen Schweiß vielleicht das wiedergutmachen, was ich getan habe.“ (185f)

Als der Ball des dreizehnjährigen Joshua beim Spiel mit seinem Freund David über einen Bretterzaun einer Baustelle fliegt, ahnt er noch nicht, wie sehr dieses Ereignis sein Leben verändern wird. Als er durch ein Loch im Zaun auf die andere Seite gelangt, entdeckt er ein zerstörtes Haus mit einem Tunnel, der auf die palästinensische Seite der durch eine Mauer gesicherten israelischen Stadt Amarias führt.

Friedbert Stohner, Ich bin hier bloß das Schaf

andreas.markt-huter - 01.01.2019

Titelbild: Friedbert Stohner, Ich bin hier bloß das Schaf„Ich bin ein Schaf, und wenn du zufällig ein Mensch bist, weiß ich, was du denkst: Du denkst, ich bin auch einer und sag das nur so, weil ich irgendwas verpeilt habe. Falsch! Ich bin ein richtiges Schaf.“ (5)

Charlotte ist das Schaf auf dem Michlhof, das sich so seine eigenen Gedanken über die Menschen macht, die von den Schafen etwas ironisch nur „Allesbesserkönner“ genannt werden, weil sie sich für besser, begabter und intelligenter halten, als die Tiere. Aber Charlotte hat die Menschen längst durchschaut und findet sie trotz ihrer Überheblichkeit „eigentlich ganz putzig“.

Caroline Ronnefeldt, Quendel

andreas.markt-huter - 22.12.2018

titelbild: Caroline Ronnefeldt, Quendel„Denn in Bullrichs opulenten Tabakschwaden war ein Entschluss herangereift, der im ganzen Hügelland, von Wetterstern bis hinter Bäumelburg und wieder zurück, schlichtweg als glatter Irrsinn bezeichnet worden wäre. Bullrich war auf dem Weg in den Finster.“ (19)

Das kleine Volk der Quendel lebt in einer beschaulichen hügeligen Landschaft, die von einem Fluss namens Kaltwasser durchzogen wird. Das Leben spielt sich in ländlichen, geselligen und beschaulich friedlichen Verhältnissen ab. Jeder weiß alles von seinen Nachbarn und wer ausgeht, lässt meist die Tür unversperrt zurück. Ein kleines Pfeifchen, Tee und Kuchen und geselliges Beisammensein gehört zu den beliebtesten Tugenden des kleinen Völkchens, bis auf den eigenbrötlerischen Bullrich Schattenbart, der lieber seinen eigenen Unternehmungen nachgeht.