Beziehung

Lorenz Pauli, Pass auf mich auf!

andreas.markt-huter - 20.02.2016

„Herr Schnippel liegt bequem in der Hängematte … Und er liegt in unserem Buch. Von uns lässt er sich nicht stören. Wir schauen ja eigentlich nur zu. »Ach, ist das schön!«, seufzt Herr Schnippel. Er streckt sich und blinzelt durch die Äste in den Himmel.“

Herr Schnippel genießt sein Leben und liebt es aus seiner Hängematte den Himmel zu betrachten. Ebenso wohl fühlen sich seine Katze und die Vogelfamilie im Wipfel des Baumes, die in Herrn Schnippels Hut ihr Nest gefunden haben. Bis eines Tages der kleine Juri auftaucht und ihn fragt: „Denkst du, ich bin groß genug, um auf mich selber aufzupassen?“

Andrew Lane, Young Sherlock Holmes - Der Tod ruft seine Geister

andreas.markt-huter - 16.02.2016

„»Aber jetzt bist du an der Reihe«, forderte Sherlock ihn auf. »Was tust du hier, und was erwartet uns bei Ankunft auf der Burg? Irgendein diplomatisches Treffen?« Mycroft schüttelte sein massiges Haupt. »Was weißt du über Spiritismus?«, fragte er.“ (36)

Der junge Sherlock Holmes kehrt als Seemann von seiner Seereise und seinen lebensgefährlichen Abenteuern in China nach Europa zurück und trifft bei seiner Zwischenlandung in Irland auf seinen Bruder Mycroft. Doch ist dieses Treffen nicht zufällig sondern von Mycroft arrangiert, weil er Sherlocks Hilfe für einen delikaten Auftrag der englischen Regierung benötigt.

Iris Muhl / Daniela Rütimann, Theo und HAInz

andreas.markt-huter - 13.02.2016

„Schon wieder ist Donnerstag. Donnerstag ist Theos Badetag. Aber Theo hasst Wasser. Lieber spielt er mit seinen dreizehn Autos. »Gehst du jetzt endlich ins Bad, Theo?«, fragt die Mutter zum dritten Mal.“

Baden ist für Theo ein rotes Tuch und so versucht er jeden Donnerstag, das unvermeidliche wöchentliche Bad so lange wie möglich hinauszuzögern. Während er griesgrämig beim Ausziehen vor sich hin schimpft, erteilt ihm seine Mutter aus der Küche noch die letzten Badeanweisungen, bevor er sich endlich auszieht.

Thierry Robberecht, Der Wolf, der aus dem Buch fiel

andreas.markt-huter - 06.02.2016

„Das Regal im Kinderzimmer war so vollgestopft mit Büchern, dass eine Tages ein Buch zu Boden fiel. Heraus purzelte ein Wolf, der sich verwundert umsah. In dem Buch war er ein böser Wolf – groß und schwarz mit spitzen Zähnen.“

Der böse Wolf ist aber alles andere als böse, sondern fühlt sich im fremden Zimmer ganz allein und schlottert vor Angst. Und zurecht, denn im Kinderzimmer wohnt eine riesige Katze, die sich beim Anblick des Wolfes schon das Maul leckt.

Thomas Rosenlöcher, Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun

andreas.markt-huter - 28.01.2016

„Es war einmal ein Morgen, in den die halbe Welt hineinpasste. Und außerdem der Weg, die Katze und der Zaun. Mitten auf dem Weg aber wuchs etwas.“

Lena und Manfred, die Menschen des Hauses, sorgen für Ordnung im Garten und dafür, dass kein Unkraut aufkommt. Umso erstaunlicher ist es, dass die Katze und der Zaun plötzlich ein Blatt mitten auf dem Weg entdecken. Bald wachsen noch andere Blätter und sogar ein Stängel nach.

Mark Frost, Paladin Project - Renn um dein Leben

andreas.markt-huter - 26.01.2016

„Er lief einen Bergpfad entlang. Rannte verzweifelt. Verfolgt von schwarzen Schatten, die ihn packen wollten, kaum mehr als Löcher in der Luft, aber an ihren Absichten bestand kein Zweifel. Der Junge befand sich in unglaublicher Gefahr und er brauchte meine Hilfe.“ (6)

Nach außen hin ist Mark West ein unscheinbarer Jugendlicher, zumindest tut er alles daran, um diesen Eindruck zu erwecken. In Wirklichkeit zieht er mit seinen Eltern in regelmäßigen Abständen von einem Ort zum anderen. Außerdem besitzt er körperliche und geistige Fähigkeiten, die ihm selbst nicht alle bewusst sind. Als er eines Tages vom Lauftraining nach Hause kommt, fällt ihm eine merkwürdige schwarze Limousine vor seine Haus auf und anschließend erhält er von seinem Vater eine SMS, die ihn auffordert zu flüchten.

Ellen van Velzen, Der Turm der Drachenlenker

andreas.markt-huter - 19.01.2016

„Hinter den ausgedehnten Feldern im Süden lag der Wald, dunkel und geheimnisvoll, und dahinter die weite Welt. Die Welt, in der, den Geschichten zufolge, die unter uns die Runde machten, allerhand Ungeheuer hausten.“ (5)

Alten Geschichten zufolge wurde das Dorf, in dem Jani aufwächst, vor langer Zeit von dunklen Kreaturen bedroht. Mit Hilfe von speziellen Flugdrachen ist es bisher gelungen, diese bösen Kräfte vom Leben im Dorf fernzuhalten. Alter Drache und Neuer Drache sind für die Betreuung und den Flug der Drachen verantwortlich. Aber auch wenn ihnen die Kinder mit Ehrfurcht und Angst begegnen, werden sie als Außenseiter betrachtet und heimlich ausgelacht.

Ulf Nilsson, Kommissar Gordon - Der letzte Fall?

andreas.markt-huter - 16.01.2016

„Aber nicht alle hier im Wald sind froh“, sagte sie. „Irgendetwas stimmt nicht, die meisten sehen niedergeschlagen aus. Sie sind traurig.“ „Bist du sicher?“, fragte der Kommissar. Die Maus nickte. „Ist das ein Verbrechen?“, fragte sie. „Wenn alle traurig und ernst sind.“ (16)

Kommissar Gordon ist froh, dass er seit seinem letzten Fall in der jungen Maus Buffy eine so tüchtige Assistentin gefunden hat. Als er eines Tages aus einem Alptraum erwacht, in dem ihm seine geliebten Muffins gestohlen worden sind, kann ihn Buffy beruhigen. Aber nicht alle sind so froh wie Kommissar Gordon. Buffy hat bemerkt, dass die meisten Waldbewohner einen traurigen und niedergeschlagenen Eindruck machen. Kommissar Gordon und seine Assistentin Buffy beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen.

Katja Brandis, Und keiner wird dich kennen

h.schoenauer - 12.01.2016

Wenn einem die Decke der eigenen Identität auf den Schädel fällt, wünscht man sich leicht, inkognito unterzutauchen und ein neuer Mensch zu sein. Freilich gehen dann die Probleme erst recht wieder los.

In Katja Brandis Thriller „Und keiner wird dich kennen“ wird von den ersten Seiten an klar, was es heißt, in einem Opferschutzprogramm untergebracht zu sein. Die sechzehnjährige Maja muss Hals über Kopf die wichtigsten Sachen einpacken und mit Mutter und Bruder untertauchen, weil der gewalttätige Robert überraschend aus dem Gefängnis entlassen wird.

Markus Orths, Das Zebra unterm Bett

andreas.markt-huter - 09.01.2016

„Hannas Herz klopfte, als sie die Tücher mit einem Ruck beiseite zog. Zwischen dem Spielzeug und den Kleidern lag – ein Zebra. Ein echtes Zebra. Ein lebendes, atmendes Zebra.“ (11 f)

Hanna wird durch ein merkwürdiges Geräusch am Morgen geweckt und gerade als sie ihr Zimmer verlassen will, nimmt sie erneut dieses merkwürdige Husten wahr. Als sie die Tücher unter ihrem Hochbett weckzieht, sieht sie ein Zebra zwischen ihrem Spielzeug und ihren Kleidern liegen, ein Zebra, das noch dazu sprechen kann.