Sarah Moore Fitzgerald, All die verborgenen Dinge
„Neds Hände waren braungebrannt. Sei Gesicht auch. Er hatte große Augen, und seinen Wimpern waren ganz dunkel, als würde er Mascara verwenden. Aber wer Ned Buckley kannte, wusste, dass das unmöglich war. Ich weiß noch genau, dass Laura mich immer wieder schubste und zischte, ich solle ihn nicht dauernd anglotzen.“ (S. 5)
Mitten im Wintersemester wechseln Ned Buckley und Martin Cassidy an die irische Nettlebog Secondary School, wo sie von ihren Mitschülern gleich als Außenseiter betrachtet werden, auch wenn ihre distanzierte und geheimnisvolle Art viele neugierig macht. Während Martin die Schule schon bald wieder verlässt, beginnt Ned eine immer wichtigere Rolle im Leben der jungen Minty zu spielen.
„»Wenn sie Mansfield von einer Kommunikationsstation der Erde aus kontaktieren, erhalten Sie Beweise dafür, dass sie am Leben ist und gefangen gehalten wird. Sie haben von jetzt an achtundvierzig Stunden, um sich in seinem Haus in London einzufinden …«“ (S. 81)
„Die Unbestimmtheit Europas scheint den Kontinent dazu zu prädestinieren, sich geschichtlich zu bestimmen. Wann fängt Europa an? Was ist Europa geschichtlich betrachtet? Diese Fragen versucht »Das Europäische Geschichtsbuch« wenn nicht zu beantworten, so doch unter so vielen Perspektiven zu beleuchten, dass Vorstellungen, vielleicht Visionen aufscheinen, was Europa war und was es heute ist.“ (S. 493)
„Wahrscheinlich hat Cal nicht die leiseste Ahnung, dass die Scharlachrote Garde und Montfort keinesfalls beabsichtigen, ihn tatsächlich irgendeinen Thron besteigen zu lassen, welchen auch immer er für sich gewinnen mag. Wahrscheinlich interessiert er sich mehr für seine Krone als dafür, was irgendein Roter denkt.“ (S. 9)
„Dieses Buch richtet sich an Eltern und junge Leser und kann durchaus auch gemeinsam gelesen werden. Das Buch ist so konzipiert, dass man es mit jedem Kenntnisstand lesen kann: Es ist also für Leser mit wenig oder gar keinem Vorwissen ebenso geeignet wie für Leser, die Informatik in der Schule oder an der Uni lehren.“ (S. 10)
Das oft zitierte Bilderbuchleben ist letztlich nur das Gerüst, um darin Ängste mit schönen Worten unterzubringen.
„Mit der Freiheit verhält es sich ähnlich wie mit dem Humor. Jeder behauptet, er habe ihn, nur wenige haben ihn wirklich. Jeder behauptet er sei für Freiheit, sogar die Unterdrückten behaupten es. Aber nur wenige sind wirklich frei.“ (5)
„An meinem vierzehnten Geburtstag wurde ich zu einem Helden. Das begriff ich sofort. Vielleicht noch nicht in dem Augenblick, als ich die Stadt erreichte, aber kurz danach, als ich auf dem gefrorenen Fluss den Schlitten hinter mir herzog. Der Schlitten auf dem Anna saß.“ (S. 5)
„Dieses Buch enthält nicht die gesamten nichtfiktionalen Werke von Neil Gaiman. Stattdessen handelt es sich um einen zusammengewürfelten Haufen von Vorträgen, Einleitungen und Essays. Einige davon sind ernst, andere frivol und wieder andere habe ich in dem Versuch geschrieben, die Menschen zum Zuhören zu bewegen.“ (S. 15)
„Wissenschaft ist ein systematischer Weg der Erkenntnisgewinnung, der auf Beweisen und Logik beruht, nicht nur die reine Sammlung an Fakten. Auch wenn sie nicht perfekt ist, eröffnet sie uns das bestmögliche Verständnis der Welt.“ (S. 8)