Jan Bajtlik, Ariadnes Faden. Götter – Sagen – Labyrinthe
„Wie funktioniert dieses Buch? 1. Finden den Weg durch das Labyrinth. Es führt immer nur ein Weg hinaus. 2. Mach dich mit der Welt der alten Griechen und mit ihren Sagen vertraut: Sie dir die Zeichnungen an, entdecke spannenden Einzelheiten und lies die Bildunterschriften.“ (S. 5)
Die Mythen und Sagen der alten Griechen und ihre Götterwelt haben bis heute nichts an ihrer magischen Faszination verloren. Sie werden immer wieder neu- und nacherzählt und finden auch im schulischen Unterricht einen wichtigen Stellenwert. „Aridanes Faden“ greift diese Neugier an den alten Erzählungen auf und führt in Form von Labyrinthen durch die griechische Welt und ihre Sagen und Mythen.
„Nanu, hier ist ja überhaupt gar nichts! Klatsche einmal kräftig in die Hände. Wow, der Urknall! Das ist aber laut! Halte dir lieber die Ohren zu. Das ganze Universum ist entstanden. Suche den kleinen blauen Planeten und tippe ihn an.“
„Alles was wir tun, hängt mit Mathematik zusammen. Wir müssen Dinge zählen und messen, sie berechnen und vorhersagen, beschreiben und planen und alle möglichen Probleme lösen. Bei all diesen Aufgaben hilft uns die Mathematik.“ (S. 3)
„Die Zahl bedrohter Tierarten ist unendlich groß, die Aufgabe sie alle zu retten gewaltig. Ja, manchmal scheint sie kaum zu bewältigen. Na und? Kommen wir denn nicht auch ohne Blauwal aus, ohne Kakapo oder Harlekinfrosch? Vielleicht tun wir das, aber ich bin sicher, dass die Welt ohne sie um vieles ärmer wäre.“ (S. 1)
„Eine Amsel sucht mit ihrem orange leuchtenden Schnabel so emsig nach Körnern, dass sie den großen Schatten nicht kommen sieht. Plötzlich deckt er sie zu, und sie kann vor Schreck nicht fliehen. Der große Schatten hält sie fest. »Flieg davon!«, rufe ich.“
„Was gibt es Schöneres als die Natur, als die fantastische Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt! Ob Flora oder Fauna: In diesem farbenprächtigen Band findet alles seinen Platz.“
„Auch von der Zeit des Zusammenbruchs erzählten die Grünzwillinge, als die Stadt sich übernommen hatte und alles auseinanderfiel, damals, als Farallone von einer Seuche heimgesucht wurde und die Sternepriester eine riesige Mauer um die Stadt herum bauten, um sich zu schützen. Sie erzählten von der Geburtsstunde des Wilden Volkes, das die Schäden heilen sollte, das die unersättliche Stadt der Insel Farallone zugefügt hatte.“ (S. 14)
„»Oh, eine Sternschnuppe!«, rief die Maus. Und dann flüsterte sie: »Ich wünsche mir, dass ich bald wieder mit meinem Freund spielen kann.« Die Maus und der Maulwurf waren gute Freunde. Letzten Sommer hatte er ihr verraten: »Wenn du eine Sternschnuppe findest, erfüllt sie dir einen Wunsch.«“
„Warum heißt der Löwe Löwe? / Weil er durch die Steppe löwt. Und warum heißt das Pferd Pferd. / Weil es lieber pferd.
„»Nimm das, elender Schurke!«, brüllte der riesenhafte Kerl und ließ das Schwert auf den Schild des anderen Ritters niedersausen. Doch sein Gegner, der wesentlich kleiner war, parierte den Hieb scheinbar mühelos. Er lachte sogar und rief: »Ist das alles, du Wurm? Wie schmeckt dir das?«“ (S. 9)