Mark Twain, Tom Sawyers Abenteuer, Schulausgabe
„»Tom!« Keine Antwort. »Tom!!« Wieder keine Antwort. »Wo steckt der Junge denn schon wieder? Tom!!!« Tante Polly schob ihre Brille auf die Nasenspitze und spähte über die Gläser hinweg. Eigentlich trug die alte Dame die Brille nicht, weil sie damit besser sehen konnte, sondern weil sie sie so elegant fand. » Warte nur, wenn ich dich erwische!«, sagte sie laut. Schwer atmend stocherte sie mit einem Besenstil unter dem Bett herum.“ (S. 5)
„Tom Sawyer Abenteuer“ zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Klassikern der Jugendliteratur, die schon in zahlreichen Versionen für verschiedene Generationen verfilmt worden sind. Mit einem Umfang von 144 Seiten und seiner klaren und verständlichen Sprache eignet sich das Jugendbuch ganz besonders für den Einsatz als Schullektüre.
„»Tom!« Keine Antwort. »Wo steckt der Junge denn schon wieder?«, Tante Polly spähte über die Gläser ihrer Brille hinweg. Dann stocherte sie mit einem Besenstil unter dem Bett herum.“ (S. 5)
Das Verrückte an der Realität liegt darin, dass sie in ihren Sternstunden wie erfunden wirkt. In der Kunst geht es nun darum, diese Grenze zwischen Realität und Vision aufzuheben. So gesehen sind mehr Dinge Kunst, als wir auf den ersten Blick glauben wollen.
„Als so viel Zeit vergangen war, dass wir gelassen auf die Ereignisse zurückblicken konnten, sprachen wir bisweilen über die Umstände, die zu dem Unfall geführt hatten. Ich behauptete die Ewells seien an allem schuld gewesen; aber Jem, vier Jahre älter als ich, meinte, es habe schon früher begonnen … nämlich in jenem Sommer, als Dill zu uns kam …“ (S. 2)
„Nachdenklich kaute Stella auf ihrer Unterlippe herum. Ihre Mutter hatte Clara geheißen. Sie war die jüngere Schwester der Tanten gewesen und gestorben, als Stella noch ein Baby war. War dies eine Fotografie von ihr? C für Clara, S für Stella. Doch in dem Kinderwagen saßen zwei Babys, die sich außerdem noch so ähnlich sahen, dass sie Zwillinge sein mussten.“ (S. 15)
„»Aber ich finde es eigenartig, dass der Einzige, der uns etwas über das Ehepaar Mercurius hätte berichten können, ermordet wird, kurz bevor wir in Aksum auftauchten.« »Das ist allerdings merkwürdig«, pflichtete Rebecca bei. »Und dieselben Leute haben nun vielleicht Alexander gekidnappt«, überlegte Joe laut.“ (S. 32 f)
„»Radek arbeitet für den Geheimdienst, ich hab’s immer schon gewusst!« »Was denn für ein Geheimdienst?«, fragte ich. »Das weiß man nicht. Sonst wäre er ja nicht geheim«, schnappte Leo. »Radek sieht aber nicht gerade so aus, als ob er für einen Geheimdienst arbeiten würde. Ich meine, denk doch mal an die Gummistiefel.«“ (S. 17)
„Ich bin ein Schaf, und wenn du zufällig ein Mensch bist, weiß ich, was du denkst: Du denkst, ich bin auch einer und sag das nur so, weil ich irgendwas verpeilt habe. Falsch! Ich bin ein richtiges Schaf.“ (5)
„Das Verteidigungsministerium arbeitet momentan am Bruce-Parington-Programm, einem Raketenabwehrsystem. Die Pläne dafür waren auf einem USB-Stick. Es gibt noch mehr Kopien, aber das ist geheim. Du musst die Pläne finden, Sherlock!“ (26)
„Stella fühlte, wie sich die Härchen in ihrem Nacken aufstellten. Das musste die Ruhmeshand sein, von der die Einbrecher gesprochen hatten. Schon allein der Name hatte gruselig geklungen; die Hand selbst sah furchtbar aus. Offenbar bewirkte sie, dass alles schliefen und nicht aufwachten.“ (38)