Stephanie Schneider, Platz da, ihr Hirsche!
„Die Hirsche machen heute einen Ausflug. In ihrem extraschnellen Cabrio brausen sie durch Felder und Wiesen. Bis zum See geht die Fahrt. Dort stellen sie den Motor aus und schauen sich um. Ganz still ist es hier. Und irgendwie besonders.“
Drei Hirsche unternehmen in ihrem Cabrio einen Ausflug durch Wiesen und Felder. Dabei führt sie der große Hirsch an einen wunderschönen Geheimplatz zwischen einer grünen Wiese und einem herrlichen See. Die Drei genießen ihr Glück, bis plötzlich ein Schwein aus dem Wald auftaucht und es sich mit einem Picknickkorb am See gemütlich macht. Damit nimmt die Freude der Hirsche schlagartig ein Ende.
„»Ich habe das Gefühl, du hast das Tier gesehen, das wir suchen«, sagte Reynard. »Und ich glaube, du wirst uns helfen.« Silas antwortete nicht. Er war ein wenig überrascht, dass der Fuchs sprach, aber nicht so sehr, wie ihr vielleicht denkt. Ein sprechender Fuchs wirkte gar nicht so seltsam, wenn er direkt vor einem saß und einen aus freundlichen goldenen Augen anschaute.
„Die Rezepte sind für 4 Personen, wenn nicht anders vermerkt. Bevor das kleine Känguru zu kochen beginnt, liest es mit Papa, Mama oder Onkel Igel das Rezept. Dann wäscht es sich die Hände. Die Großen sind immer dabei, wenn das kleine Känguru am Herd oder mit dem Messer arbeitet.“ (S. 4)
„Das Dunkel hat Angst vorm Licht. Deswegen versteckt es sich in der Schublade zwischen deiner Unterwäsche. Manchmal mustert es dich, wenn du dir eine frische Unterhose rausfischst. Das Dunkel findet dich zum Fürchten.“
„Als Olive in die Küche kam, saß ein Elefant neben ihrem Vater an dem kleinen Holztisch. Beide hatten sie denselben müden Gesichtsausdruck und starrten aus dem Fenster, als wäre es ein Bild, das sie noch nie gesehen hatten. Der Elefant hatte einen kleinen schwarzen Hut auf dem Kopf und sein Schatten machte die ganze Küche dunkel.“ (S. 7)
„»Ist zehn viel?«, fragte der kleine Wolf seinen Papa, als sie gemeinsam im Wald spazieren gingen. »Kommt ganz darauf an«, meinte daraufhin Papawolf. »Worauf denn?«, fragte der Kleine neugierig und spitzte seine Ohren. Papawolf überlegte ein Weilchen.“
Was gibt es schöneres als mit seinem Papa einen abenteuerlichen Tag in den Bergen zu verbringen, die Stadt zu verlassen und die Ruhe der Wälder und Berge zu genießen. Da ist bereits die Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer der halbe Spaß.
„»Sind wir bald da, Papa Elefant?«, fragte der kleine Elefant den großen Elefanten. »Leider noch nicht. Wir müssen noch über diesen Hügel«, antwortete der große Elefant. Also stapften sie über diesen Hügel.“
„Ich fühlte mich sehr vorweihnachtlich. »Vom Himmel hoch, o Englein kommt«, sang ich. Mama setzte die Blockflöte ab und krähte fröhlich: »Eia, eia, susani, susani, susani!« Es waren nicht die Englein, die vom Himmel kamen, es war Mr Moose. Ein ohrenbetäubendes Krachen ertönte und im nächsten Augenblick stürzte er auch schon durch die Zimmerdecke.“ (S. 5 f)
„Schon seit einiger Weile liegt Toni im Bett und wälzt sich von der einen zur anderen Seite. Er hat Bauchschmerzen und die wollen nicht und nicht aufhören. Dabei hat er heute nichts Falsches gegessen, da ist er sich sehr sicher.“