Antje Szillat, Darius Dreizack - Angriff der Grünstrumpfhosen
„Der kleine Lindwurm Darius Dreizack lag friedlich schlummernd unter seiner kuscheligen Bettdecke und träumte von seiner Lieblingswiese mit den vielen bunten Blumen und Schmetterlingen. Es war ein knallschöner Traum, in dem Darius liebend gern noch eine Ewigkeit bleiben wollte … Doch da rissen ihn plötzlich ein durchdringender Schrei und lautes Gepolter aus dem Schlaf.“ (S. 11)
Darius Dreizack hat gerade mit Erfolg an den 1. Ritterspielen der Jungritter teilgenommen und sich damit das Recht erworben, seine Ausbildung zum Ritter in der Ritterschule Burg Waghalsig weiterzuführen, als ganz überraschend die Burg von den Grünstrumpfhosen, eine Gruppe gefürchteter Krawallbrüder, angegriffen wird.
„»Ich habe keine Lust auf die Lesenacht«, meint Moritz. Die Kinder der Grundschule übernachten heute in der Sporthalle. Jeder hat ein Buch dabei. Paul lacht. »Du hast wohl Angst vor dem Schulgespenst!« Paul ist Moritz‘ älterer Bruder. Er ist schon neun. Besonders gern haben sich die Brüder nicht. (S. 8 f)
„Seit ein paar Wochen treibt ein Geist sein Unwesen. Einmal hat er die Speicherkarte mit den Pressefotos gelöscht. Für das neuerliche Fotoshooting hat die Theatergruppe einen ganzen Probentag verloren. Dann verschwand der Schlüssel für den Probenraum oder eben Freddies Theatertext. Kleine Zwischenfälle nur, aber dem Regisseur rauben sie den letzten Nerv.“ (S. 12)
„Es gibt viele Omas auf dieser Welt. Sehr viel. Große und kleine, riesige und winzige. Und natürlich eine Menge dazwischen. Solche, die auf dem Land leben. Solche, die in der Stadt leben, und solche, die ab und zu am Land und ab und zu in der Stadt leben.“ (S. 5)
„Ist das aufregend! Der junge Wikinger Leif und sein älterer Bruder Aki lauschen ihrem Papa Erik. Papa Erik erzählt die besten Geschichten. Von wunderschönen Elfen, von Drachen und Trollen. Sie sitzen zu Hause am Feuer. Mama Inga hört zu. Dabei webt sie einen Teppich.“
„»Wo warst du denn die ganze Zeit?« »Bist du wirklich nach Paris gekommen?« »Und wo hast du dich die ganze Zeit im Zug versteckt?« So werde ich immer wieder gefragt und muss jedes Mal meine Abenteuer erzählen. […] Um nicht alles jedes Mal wieder neu erzählen zu müssen, habe ich mich entschlossen, meine Geschichte aufzuschreiben.“ (S. 5)
„Ulli steht mit einem mulmigen Gefühl im Bauch vor dem großen Wohnblock, in dem sie in Zukunft wohnen werden. Ein graues Ungetüm von sieben Stockwerken. Daneben ein Parkplatz, an den ein Fußballplatz anschließt, das von einem fünf Meter hohen Zaun umgeben ist. »Ein Käfig«, murmelt sie. »Sie sperren die Kinder in Käfige«“ (S. 5)
„Später möchte ich mal einen Obst- und Gemüsegarten haben und nur essen, was dort wächst … / und ich nie selber kochen, sondern immer mit Freunden ins Restaurant essen gehen.
„Normalerweise kochte sich Snöfrid jeden Morgen ein schönes Schüsselchen Haferbrei. Allerdings kam bisweilen etwas Unvorhergesehenes dazwischen. Und das sollte auch an diesem speziellen und übrigens recht angenehmen Morgen so sein. Nur ahnte Snöfrid noch nichts davon.“ (S. 14)
„Milla hat schlechte Laune. sie sitzt am Frühstückstisch und matscht mit dem Löffel durch ihr Müsli. Sie ist sechs Jahre alt und erst vor Kurzem eingeschult worden. Warum hat sie schlechte Laune? Sie will nicht zur Schule gehen.“ (S. 6f)