Literatur

Das Innsbrucker Zeitungsarchiv - ein Tiroler Aushängeschild Teil 1

andreas.markt-huter - 17.06.2006

Die größte universitäre Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum befindet sich in Tirol, genauer gesagt im Innsbrucker Zeitungsarchiv. Diese Forschungs- und Servicestelle der Universität Innsbruck versteht sich nicht nur als Informationsquelle für Angehörige der Universität, sondern für alle Literaturinteressierten.

In Innsbruck befindet sich ein Zeitungsarchiv, das zwar weltweit geschätzt wird, dessen Angebote bisher aber vorwiegend Personen aus dem universitären Bereich nutzen und nur zu einem geringen Teil Schulen, andere Dokumentationsstellen, Verlage, Theaterhäuser, Zeitungen und Privatpersonen. Ein Umstand, der sich in Zukunft ändern soll, wenn es nach dem Leiter des Innsbrucker Zeitungsarchivs, Prof. Dr. Stefan Neuhaus, geht. Er misst der Aufgabe, die Universität nach außen hin zu öffnen und die Öffentlichkeit zu informieren, einen besonders großen Stellenwert bei.

Tiroler Jugendliteratur-Wettbewerb 2006

andreas.markt-huter - 02.06.2006

Im Rahmen eines großen Festakts ging am Dienstag 30. Mai der Jugendliteratur-Wettbewerb 2006 zum Thema "Hörspiel" mit einer Preisverleihung im großen Hörsaal der Universitätsbibliothek Innsbruck zu Ende. Die Kulturreferenten Tirols und Südtirols, Landesrat Erwin Koler und Landesrätin Sabina Kasslatter Mur, gratulierten den SiegerInnen des Jugendliteratur-Wettbewerbs und überreichten die Siegerprämien den Gewinnerinnen und Gewinnern.

Im Brennpunkt: Die IG-Autorinnen/Autoren Tirol

andreas.markt-huter - 29.05.2006

An wen können sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Tirol eigentlich wenden, wenn sie zu rechtlichen oder sozialen Fragen Auskünfte benötigen? Erste Anlaufstelle ist die Interessengemeinschaft der Autorinnen Autoren Tirol, die seit 25 Jahren die Interessen der Tiroler Autorinnen und Autoren vertritt.

Begonnen hat alles 1971, als die Interessengemeinschaft Autorinnen Autoren (IG AutorInnen) als gemeinsame Verhandlungsdelegation österreichischer Schriftstellerverbände gegründet wurde.

IZA: Literatur im Spiegel öffentlicher Medien

andreas.markt-huter - 12.05.2006

Wer Buchbesprechungen, Theaterkritiken, Essays von SchriftstellerInnen, Porträts von AutorInnen, Informationen zu Literaturpreisverleihungen und andere Nachrichten aus dem literarischen Leben sucht, kann im Innsbrucker-Zeitungsarchiv auf die größte universitäre Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum zurückgreifen.

Das Innsbrucker Zeitungsarchiv (IZA) umfasst mehr als eine Million Zeitungsartikel zu allen Bereichen der Literatur und des literarischen Lebens und wächst jährlich um ca. 25.000 Zeitungsausschnitte. Das Innsbrucker Zeitungsarchiv ist somit die größte Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum und bietet den freien Zugang auf eine Fülle an Materialien und Informationen für Schüler, Lehrer, Studierende und Wissenschaftler, aber auch Journalisten, Kulturschaffende und alle literatur- und kulturinteressierten Menschen.

Köchbücher auf Austrian Literature Online

andreas.markt-huter - 05.05.2006

Mehr als 10.000 Bücher stellt das Projekt Austrian Literature Online Besucherinnen und Besuchern der Homepage bereit. Die meisten Bücher, die in digitalisierter Form vorliegen, sind im Buchhandel längst nicht mehr erhältlich. Sie sind vor allem ein Zeugnis für den Geschmack und die Ess- und Kochgewohnheiten in früheren Zeiten.

Das Projekt Austrian Literature Online - kurz ALO - hat Grund zur Freude: mehr als 10.000 Bücher und Dokumente können auf ALO abgerufen werden, wobei Werke aus Tirol einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Um auf die überaus interessanten Inhalte aufmerksam zu machen, werden auf Lesen in Tirol in regelmäßigen Abständen verschiedene Bereiche der Sammlung näher vorgestellt werden. Den Anfang machen die „Kochbücher“, wo in umfangreichen Rezeptsammlungen, manche davon sind älter als 150 Jahre, über die Kochkünste in früheren Zeiten nachgelesen werden kann.

Das Literaturhaus am Inn. Teil 2

andreas.markt-huter - 06.03.2006

Das Literaturhaus am Inn feiert heuer seinen 10. Geburtstag. 1997 öffnete das Literaturhaus am Inn erstmals seine Pforten und seither veranstaltet die Einrichtung des Forschungsinstituts Brenner-Archiv zahlreiche Lesungen, Buchpräsentationen und Diskussionen zu den verschiedensten Bereichen der Literatur und ist als fixer Ansprechpartner für den Bereich Literatur nicht mehr weg zu denken.

Das Literaturhaus am Inn öffnete vor 10 Jahren erstmals seine Pforten und konnte sich mittlerweile zu einem fixen Bestandteil als Literaturveranstalter etablieren. Grund genug, den Beitrag über die Kultureinrichtung und das Interview mit der derzeitigen Leitung des Literaturhauses neuerlich zu präsentieren.

Das Literaturhaus am Inn. Teil 1

andreas.markt-huter - 27.02.2006

Das Literaturhaus am Inn feierte heuer seinen 10. Geburtstag. 1997 öffnete das Literaturhaus am Inn erstmals seine Pforten und seither veranstaltet die Einrichtung des Forschungsinstituts Brenner-Archiv? zahlreiche Lesungen, Buchpräsentationen und Diskussionen zur Literatur und ist als Ansprechpartner aus Bereich der Literatur nicht mehr weg zu denken.

Es ist zehn Jahre her seit das Literaturhaus am Inn erstmals seine Pforten öffnete. Mittlerweile konnte es sich als als fixer Bestandteil des Tiroler Literaturbetriebes etablieren. Grund genug, den Beitrag über die Kultureinrichtung und das Interview mit der derzeitigen Leitung des Literaturhauses neuerlich zu präsentieren.

Ausstellung: Musen an die Front

andreas.markt-huter - 08.06.2005

Mit den Grausamkeiten und Gräueln des Krieges verroht der Mensch in seinem  Denken und Urteilen, was sich in der Sprache niederschlägt. Markige Kriegssprüche wie Serbien muss sterbien!, Jeder Schuss ein Russ! oder Jeder Franzos ein Stoß! sind nur die geläufigsten Beispiele dafür, wie sich die Gewalt des Krieges in der Sprache wieder findet. Die Ausstellung des Adalbert-Stifter-Vereins "Musen an die Front" zeigt im speziellen den bewussten oder unbewussten Anteil der Literatur und Kunst am 1. Weltkrieg. Zu sehen ist die Ausstellung bis 30. Juni 2005, von Montag bis Freitag jeweils von 8-18 Uhr, im 1. Stock der Theologischen Fakultät, Karl-Rahner-Platz 1, Innsbruck.

Bereits der griechische Historiker Thukydides weist in seiner Schilderung des Peloponnesischen Krieges darauf hin, wie sehr sich der Krieg auf das Denken und Urteil der Menschen auswirkt: Denn im Frieden und Wohlstand ist die Denkart der Menschen und der ganzen Völker besser, weil keine aufgezwungenen Notwendigkeiten sie bedrängen; aber der Krieg, der das leichte Leben des Alltags aufhebt, ist ein gewalttätiger Lehrer und stimmt die Leidenschaften der Menge nach dem Augenblick.?