Literatur

Universitätsprojekt: Literaturlandkarte Tirols

andreas.markt-huter - 20.04.2007

Einen interessanten Weg, wissenschaftliche Forschung einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, geht das Forschungsinstitut Brennerarchiv mit seinem Projekt "Literatur-Land-Karte-Tirol". Die Ergebnisse des Projekts sollen sowohl im Internet als auch in Form von literarischen Stadtführungen für Touristen, Einheimische aber auch für Schulklassen präsentiert werden.

Die zugrunde liegende Idee ist so einfach wie nahe liegend: Tirol als wichtiger Verkehrsknoten zwischen Nord und Süd wurde im Laufe der Jahrhunderte von zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftstellern bereist. Ihre literarische Auseinandersetzung mit Tirol, soll möglichst vollständig gesammelt und in Form einer literarischen Landkarte präsentiert werden.

Moderne Literaturzeitschriften im Deutschunterricht

andreas.markt-huter - 22.03.2007

Obwohl Österreich über einen reichen Fundus an Literaturzeitschriften verfügt, wird im Deutschunterricht sowohl  der Unter- als auch der Oberstufe dieser verborgene Schatz so gut wie gar nicht gehoben. Wenn jede Deutschlehrerin/jeder Deutschlehrer wenigstens eine dieser Zeitschriften abonnieren würde, kämen deren Macher wohl aus dem Staunen über die unerwartetete Vervielfachung ihrer Miniauflagen nicht mehr heraus.

Schenkung für das Innsbrucker Zeitungsarchiv

andreas.markt-huter - 11.11.2006

35 Ordner mit mehr als zehntausend Zeitungsartikeln hat ein Koblenzer Antiquar jetzt dem Innsbrucker Zeitungsarchiv geschenkt. Franz Caspers sammelte seit den 1950er Jahren Artikel zu Literatur und literarischem Leben, die er aus deutschsprachigen Tageszeitungen ausschnitt und aufbewahrte. Die Sammlung ist alphabetisch nach Autoren gegliedert.

Im Innsbrucker Zeitungsarchiv wird man die Sammlung zunächst gesondert aufstellen und dann damit beginnen, vor allem ältere, bisher im eigenen Bestand nicht vorhandene Artikel in die eigene Sammlung zu integrieren, um so ihre optimale Nutzung zu gewährleisten. "Die freundliche Schenkung ist eine willkommene Ergänzung unseres Bestands", so der Leiter des IZA, Prof. Stefan Neuhaus, der die acht großen Umzugskartons vor wenigen Tagen aus Koblenz holte.

Im Brennpunkt: Das Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung, Teil 1

andreas.markt-huter - 21.08.2006

Seit 1992 macht es sich das Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung zur Aufgabe, die Volkskultur des Alpenraums im gesellschaftlichen Bewusstsein verstärkt zu verankern. Dies geschieht durch  zahlreiche Veröffentlichungen, Veranstaltungen und eine Bibliothek, die neben Büchern und Zeitschriften auch zahlreiche Video- und Tonaufzeichnungen zur Volkskultur umfasst.

 

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Das Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung verfolgt in seiner Selbstdarstellung das Ziel:

Die Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum – Wählen aus einer Vielzahl von Zeitungen und Zeitschriften

andreas.markt-huter - 27.07.2006

Nichts ist so alt wie die Zeitung des heutigen Tages. Diese Weisheit hat in Bibliotheken nur begrenzten Wahrheitswert. Vielmehr lässt sich beobachten, wie fasziniert Jung und Alt von dem vor vielen Jahren bedruckten Papier bis heute sind.

Tiroler Verlage stellen sich vor: Der Suria-Verlag

andreas.markt-huter - 21.07.2006

Was bin ich eigentlich? Ein Verlag oder ein Eigenverlag? Ein Verlag - würde ich sagen, da ich ja nichts von mir verlege, sondern die Bücher meiner Frau. Ein Eigenverlag - meinen zumindest diverse Literaturwettbewerbsverantwortliche, die die Autorin nicht teilnehmen lassen, weil sie ja noch nichts in einem „richtigen“(? ) Verlag veröffentlicht hat.

Wie auch immer, begonnen hat alles so:

Etwa um 1996/97 gingen Manuskripte der Autorin auf die Reise zu diversen Verlagen und kamen wieder unverrichteter Dinge zurück. Ein Verlag zeigte dann doch Interesse, sowohl an den Gedichten als auch an einem Romanmanuskript.

Das Innsbrucker Zeitungsarchiv - ein Tiroler Aushängeschild Teil 3

andreas.markt-huter - 30.06.2006

Die größte universitäre Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum befindet sich in Tirol, genauer gesagt im Innsbrucker Zeitungsarchiv. Diese Forschungs- und Servicestelle der Universität Innsbruck versteht sich nicht nur als Informationsquelle für Angehörige der Universität, sondern für alle Literaturinteressierten.

Journalistische Literaturkritik in den verschiedenen Medien gibt einen Einblick in den Stellenwert und die Rolle von Literatur in der Vergangenheit und Gegenwart. Im Innsbrucker Zeitungsarchiv können beispielsweise Quellen zu allen Literaturskandalen seit den 60-iger Jahren des 20. Jahrhunderts gefunden werden.

Das Innsbrucker Zeitungsarchiv - ein Tiroler Aushängeschild Teil 2

andreas.markt-huter - 24.06.2006

Die größte universitäre Dokumentationsstelle für journalistische Literaturkritik im deutschen Sprachraum befindet sich in Tirol, genauer gesagt im Innsbrucker Zeitungsarchiv. Diese Forschungs- und Servicestelle der Universität Innsbruck versteht sich nicht nur als Informationsquelle für Angehörige der Universität, sondern für alle Literaturinteressierten.

Das Innsbrucker Zeitungsarchiv gilt weltweit als die Anlaufstelle bei der Suche nach Literaturkritik im deutschen Sprachraum. Die meisten Rechercheure kommen zwar aus dem deutschsprachigen Raum, daneben gibt es aber auch Anfragen aus dem übrigen Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und dem asiatischen Raum.