Sagen, Geschichten und Geschichte rund um Kaiser Maximilian I.
Vor knapp 500 Jahren, am 12. Januar 1519 starb Kaiser Maximilian I., mit dem der Aufstieg des Habsburgerreichs zur Weltmacht seinen Anfang nahm. Bis heute gilt er in Österreich und ganz besonders in Tirol als einer der populärsten Kaiser, mit dem die Stadt Innsbruck für eine Zeit in das Zentrum der Weltpolitik gerückt war.
Maximilians Landlibell aus dem Jahr 1511, in dem er gemeinsam mit den Tiroler Landständen den Kriegsdienst zur Verteidigung des Landes schriftlich festgehalten hatte, entfaltete Jahrzehnte nach seinem Tod eine eigene Bedeutung. Er trägt mit den zahlreichen Sagen und Geschichten rund um das Leben des „letzten Ritters“ zu seiner großen Nachwirkung bis in die Gegenwart bei.
Der Tiroler Volkskundler und Dialekt-Dichter Prof. Dr. Hans Haid war einer der ganz großen der österreichischen Dialektliteratur. Mit seinen kraftvollen und natur- und kulturbezogenen Gedichten und Romanen stellte er die Oberflächlichkeit und Flüchtigkeit eines zerstörerischen Tourismus und Raubbaus an der Natur die alte Kultur und die Schönheit der Alpenwelt gegenüber.
Wir suchen die Kinder- und JugendbuchkünstlerInnen von morgen!
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Literarische Werke gibt es viele, manche werden Bestseller, manche bleiben Nischenprodukte. Das gilt für Werke aus fernen Ländern genauso wie für heimische. Aber gerade heimische Werke sind in ihrer Heimat oft nicht wirklich bekannt. Vielleicht gilt der Prophet im eigenen Land wirklich weniger. Das muss nicht so sein und deshalb hat das Brenner-Archiv das Portal LiteraturTirol ins Leben gerufen.