Gerhard Schneider, Gelungene Einstiege

Wie lassen sich gleich zu Unterrichtsbeginn Interesse und die Neugier von Schülerinnen und Schüler wecken? Mit dem Sachbuch Gelungene Einstiege liegt für den Geschichtsunterricht eine praktische und hilfreiche Auseinandersetzung mit dem Thema "Unterrichtseinstieg" vor.
Gerhard Schneiders auf die Unterrichtspraxis ausgelegtes Sachbuch Gelungene Einstiege - Voraussetzung für erfolgreiche Geschichtsstunden setzt sich in einem kurz gehaltenen theoretischen Teil zunächst mit der "Funktion der Einstiege in der geschichtsdidaktischen Diskussion" auseinander. In einem historischen Rückblick werden die Ursachen für die heute noch gängige Lehrmeinung aufgezeigt, wonach in der Einstiegsphase vor allem an das in der vorangegangenen Stunde Gelehrte angeschlossen werden soll.


Schelmisch verkürzt könnte man sagen, die Alpen bestehen aus einem Gebirge, das in die Höhe ragt, und einem Mythos, der in die Tiefe geht. Hans und Barbara Haid kümmern sich vor allem um den Mythos mit seinem Drum und Dran.
Selten wird ein Autor dafür in der Literaturgeschichte berühmt, wofür er sich hält. Meistens wird ein scheinbar unbedeutendes Werk als das wichtigste eingestuft, oft geht auch ein unbewusster Sager in die Unsterblichkeit ein, manchmal auch ein biographisches Detail.
Wohl selten wird eine Unterrichtsform in der Theorie so gelobt, wie in der Praxis vernachlässigt wie die Gruppenarbeit im Schulunterricht.
Es gibt diese unauffälligen Berufe, die niemand wahrnimmt, deren Dienste aber ganze Generationen in Anspruch nehmen. Das Übersetzen ist so ein Beruf.
Meistens denkt man gar nicht daran, dass Bilderbücher ja auch ein Stück Fiktion sind, so kräftig und realistisch sind die Bilder.
Die Erstellung einer historischen Karte erfordert nicht nur geographische Kenntnisse, sondern vor allem ein umfassendes geschichtliches Hintergrundwissen. Am Beginn steht aber die schwierige Entscheidung, welche Schwerpunkte die Darstellung setzen soll, die dem Werk die entsprechende Note verleiht.
Wehrmachtserinnerungen lösen bei den Nach-Nachfahren immer ein recht unbeholfenes Gefühl aus, einerseits ist das Genre durch allzu beschönigende Literatur in der Political Correctness ziemlich geächtet, andererseits stellt sich die Frage, warum man sich nach siebzig Jahren diese Erlebnis-Literatur der makaberen Art antun soll.