Caroline Alexander, Der Krieg des Achill
"Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus, / Ihn, der entbrannt, den Achaiern unnennbaren Jammer erregte ..." Seit Jahrtausenden gelten diese Anfangszeilen als Synonym für den Beginn der europäischen Literatur aber auch für die Schrecken des Krieges zu allen Zeiten.
Die amerikanische Autorin Caroline Alexander hat es sich zur Aufgabe gemacht, das griechische Epos neu zu hinterfragen. "Es geht in diesem Buch vielmehr um das, was Thema der Ilias ist, um das, was sie über den Krieg sagt." (10) Damit ist ein Thema eröffnet, das die Menschen zu allen Zeiten etwas angeht, die heutige Gegenwart, mit ihren zahlreichen Kriegen und militärischen Auseinandersetzung weltweit nicht ausgenommen.
Kein Strich von einer sogenannten Zeichnung! - Aber dafür dafür Geschichten, die auf den Strich gehen.
Es gibt Romane, die halten den Erzähl-Atem zuerst lange breit und flach, damit dann die Spannungskurve umso heftiger nach oben schnellen kann.
Eine Aufgabe der Wissenschaft besteht darin, alles, und sei es noch so verrückt, zu erforschen. Und umgekehrt erhalten die trivialsten Angelegenheiten einen fundamentalen Sinn, wenn sich die Wissenschaft damit beschäftigt hat.
Seit der Krieg-vom-Zaun-Brecher Bush in der Präsidenten-Pension verschwunden ist, ist der Weltgeschichte ein großes Ärgernis abhanden gekommen, dementsprechend ruhig ist es auch um den Kriegsschauplatz Iran geworden.
Haben Zeugungsversuche im Weltraum Auswirkungen auf die Erde? - Bei Alek Popov gewiss! Je absurder nämlich die Geschichten angelegt sind, umso mehr erfahren wir über die sogenannte logische, rechtwinklige Realität.
Wer kennt nicht das Gefühl, am Morgen mit einer verrückten Geschichte im Kopf aufzuwachen und zu überlegen: Spinn ich oder ist da etwas dran?
Wenn alles gelungen und das Leben sozusagen im Kasten ist, entsteht meist der unbändige Wunsch, alles wieder umzustoßen und zu verändern.
Kaum stehen ein paar Erwachsene zusammen, beginnen sie auch schon über die heutige Jugend zu diskutieren und sind sich einig: Diese Kids sind allesamt ein schwieriger Fall für Eltern, Lehrer und Sozialarbeiter.
Die Polizei sieht zwar alles, aber das gelingt ihr nur, weil sie in Spezialisten-Trupps unterteilt ist. So wie es eine Autobahn-, Staats- oder Vereinspolizei gibt, gibt es auch eine Arbeitslosenpolizei. Die nennt sich vielleicht offiziell nicht so, aber es kommt auf das gleiche hinaus.