Können wir jetzt endlich lesen? Ein Erfahrungsbericht aus dem Alltag im „Kindergarten Himmbärgarten“
„Kannst du mir das Buch vorlesen“ diesen Satz hören wir im „Himmbärgarten“ täglich mehrmals und kommen dem Wunsch sehr gerne nach. In unserem Kindergarten sind Bilderbücher hoch im Kurs und die Kinder lieben es, gemütlich zusammenzusitzen und den Geschichten zu lauschen.
Bei uns herrscht die Regel: wer das Buch aussucht, darf am Schoß sitzen. So kommt es allzu oft zu der Situation, dass wir PädagogInnen mit einem Kind am Schoß und umringt von den restlichen Kindern auf der Bank sitzen. Unermüdlich werden Bücher ausgesucht und manchmal können die Kinder den Text schon auswendig und beschweren sich, wenn nicht wortgenau vorgelesen wird.

Jedes Kind besucht einmal im Monat die Bücherei und darf sich ein Buch ausleihen. Es nimmt das Buch in der dafür vorgesehenen Lese-Raupen-Tasche mit nach Hause. Wir bitten die Eltern dem Kind dieses vorzulesen. Die Kinder dürfen das Buch 5 Tage zu Hause behalten.
Wir sind ein privater, elternorganisierter Kindergarten, der nach den Vorbildern von Maria Montessori und Rebeca und Mauricio Wild arbeitet.
Vorlesen, Malen und Genießen – das war das Motto des dritten Tiroler Vorlesetags an der NMS 2 Schwaz. Diesmal vertraten die Viertklässler unsere Schule bei der landesweiten Leseaktion. Sie luden drei Volksschulklassen aus Pill und Schwaz in die NMS ein und boten ein abwechslungsreiches Programm.