Literatur und Lesen im Unterricht
Bildung ist ein wesentlicher Teil der menschlichen Entwicklung und in modernen Gesellschaften spielen Literatur und verbindende kulturelle Gemeinsamkeiten eine wichtige Rolle sowohl für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, als auch für die Ausbildung gemeinsamer Werte und den sozialen Zusammenhalt in einer Gesellschaft.
Damit stellt sich auch die Frage nach einer literarischen Bildung im schulischen Unterricht, in dem nicht nur Literatur vermittelt, sondern vor allem der Zugang zur Literatur selbst eröffnet werden soll und zwar in all seinen Formen, sei es als Buch, Hörbuch, Film, u.a.
Sinnvoll verwendet, können Apps zum Lesen, Erzählen, Entdecken, Rätseln, Spielen und Zuhören bei der Sprach- und Leseförderung gute Dienste erweisen und den Kindern helfen, sich mit der Welt der Wörter vertraut zu machen.
Die neue Ausgabe von Erziehung und Unterricht 5 - 6 2026 widmet sich dem Thema „guter Unterricht“. Im Editorial zum Schwerpunkthema heißt es: "Es kann hier kein Rezept geben, welcher Unterricht für alle Schülerinnen und Schuler passend ist. Ebenso ist die Frage, was generell „guter Unterricht“ sei, nicht pauschal zu beantworten. Lehrpersonen müssen ihre Lernenden kennen, ihre Persönlichkeit und ihren Kompetenzstand, um darauf aufbauend Unterricht zu planen und durchzuführen. Je nach Ausgangslage und Kompetenzstand wird Unterricht unterschiedlich ausschauen, verschiedene Unterrichtsmethoden werden zum Einsatz kommen. Es müssen aber auch Rahmenbedingungen wie der Klassenraum sowie die zur Verfügung stehenden Medien und Materialien Berücksichtigung finden. Die Persönlichkeit der Lehrperson spielt ebenso eine Rolle wie die Schulgemeinschaft.
Bereits zum dritten Mal findet das Projekt „Tipps und Methoden zur Leseförderung“ an Volksschulen und in der Sekundarstufe 1 statt. Ziel ist es, einen gezielten Austausch an Erfahrungen und Fachwissen zur praktischen Leseförderung im Unterricht an den Volksschulen sowie in der Sekundartstufe 1 zu eröffnen, von dem am Ende alle Lehrerinnen und Lehrer profitieren sollen.
Ab diesem Jahr erscheint Erziehung & Unterricht, die älteste pädagogische Zeitschrift im deutschen Sprachraum (seit 1850) als frei zugängliches Online-Periodikum. Die inhaltliche Ausrichtung der Zeitschrift bleibt unverändert:
Das Bundesministerium für Bildung setzt mit der Initiative „Lesepatenschaften“ ein bundesweites Zeichen der Leseförderung an Schulen. Mit der Aktion sollen systematisch ehrenamtliche Lesepatenschaften ins Leben gerufen und gefördert werden. Dabei soll durch eine zweckmäßige Fortbildung, die pädagogische Qualität der Lesepatenschaft gesichert sein.
Wer sich auf die Suche nach Materialien zur Sprach- und Leseförderung begibt, wird auf der Seite des
Auch beim Tiroler Vorlesetag 2026 stehen Lesen und Vorlesen wieder im Mittelpunkt. Dazu werden alle Schülerinnen und Schüler der vierten Volksschulklassen eingeladen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Ganz gleich ob fesselndes Abenteuer, herzliche Familiengeschichte oder Geschichten von mutigen Heldinnen und Helden, bei dieser landesweiten Aktion werden die besten Erzählungen der Schülerinnen und Schüler in Tirol gesucht.
„Mit dem bundesweiten Lesegütesiegel „Lesen. Deine Superkraft“ werden Volksschulen ausgezeichnet, die evidenzbasiert und mit einer Vielfalt von Maßnahmen die Lesekompetenz und Lesemotivation ihrer Schülerinnen und Schüler fördern. Das Lesegütesiegel unterstützt Schulen dabei, ihre Stärken im Bereich Lesen anhand von fünf Schwerpunkten zu erkennen und sichtbar zu machen.“
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