Leseförderung fächerübergreifend praktizieren
Damit Leseförderung funktionieren kann, muss diese in allen Fächern praktiziert werden. Wichtig dabei ist, dass diverse Projekte sich unkompliziert umsetzen lassen, damit hier auch ein gewisses Maß an Scheu verloren geht.
An der Mittelschule Egger-Lienz stellt der Bereich Lesen einen wichtigen Aspekt im Bereich Schulqualität dar. Im Zuge dieses Schwerpunktes haben bereits zahlreiche, auf das Lesen fokussierte Projekte stattgefunden. (A.M.-H.)
Das Leseprojekt der Volksschule Münster hat zum Ziel, Leseförderung gezielt an den individuellen Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler auszurichten. Die Einteilung der Gruppen richtet sich dabei nicht nach der jeweiligen Schulstufe, sondern nach der Entwicklungsstufe beim Lesen.
Für Prof. Mag. Angelika Pichler vom BRG Schwaz setzt Leseförderung an unterschiedlichen Lebensbereichen von Kindern an. Während in der Schule die gemeinsame Klassenlektüre im Deutschunterricht im Mittelpunkt steht, ist es auch wichtig Lese-Anreize zu schaffen. Beim Lesen sollte auch auf die Vorbildwirkung der Eltern nicht vergessen werden. (AM-H)
Die Buchstabenproben sind einfach durchführbare pädagogische Diagnoseinstrumente, die Aussagen über den aktuellen Lernstand einzelner Schülerinnen und Schüler beim Schriftspracherwerb bieten und aus denen sich die nächsten Lern- bzw. Förderschritte ableiten lassen. Je nach Lerntempo der einzelnen Schüler:innen kann der Durchführungszeitpunkt durch die Lehrperson individuell festgelegt werden. Die Buchstabenproben sind keinesfalls als Bewertungsinstrument zu sehen, sondern ausschließlich im Rahmen einer gezielten Förderdiagnostik anzulegen.
"Nikolaus dreht sich um, legt einen Finger auf seine Lippen und lächelt. Dann verschwindet er in der Dunkelheit, den prallgefüllten Beutel auf dem Rücken. Er hat noch was zu erledigen..."