reVorlesen, Malen und Genießen – das war das Motto des dritten Tiroler Vorlesetags an der NMS 2 Schwaz. Diesmal vertraten die Viertklässler unsere Schule bei der landesweiten Leseaktion. Sie luden drei Volksschulklassen aus Pill und Schwaz in die NMS ein und boten ein abwechslungsreiches Programm.

Zunächst lasen sie ein Bilderbuch vor, in dem der hilfsbereite Rudi allerhand erledigen muss, bevor er sein Lieblingsessen, fette, schwarze Mohnnudeln, genießen darf. Die Kinder der Volksschulen malten anschließend die Gechichte und ordneten die Bilder an einer Wäscheleine. Danach wechselten sie vom Auditorium der Schule in die Schulküche, wo die Schüler der 4A, 4B und 4S selbstgemachte Mohnnudeln servierten.

-Am 12. November 1918 feiert die Republik ihren 100. Geburtstag. Der Buchklub gibt anlässlich dieses historischen Ereignisses einen CROSSOVER-Band mit dem Titel „100 Jahre jung“ heraus. Er enthält österreichische Literatur aus den letzten 100 Jahren, die junge Menschen in ihrer Zeit und ihre Lebensumstände in den Mittelpunkt stellt.

Buchklub-BücherDie neuen Buchklub-Bücher sind da! Die Volksschul-Mitgliedschaft umfasst heuer zwei Buchklub-Bücher im Jahr für jedes Kind zum leistbaren Preis von € 10,–. Der beliebte Geschichtendrache begleitet die Kinder mit Lesepass und Klassenplakat durch das Schuljahr.

zeitzeugen-intro.PNGNachdem im Rahmen des Geschichte-Unterrichts der 4. Klassen die Themen „NAZI-Zeit und 2. Weltkrieg“ behandelt worden waren, wurde Herr VD iR Heinrich Gritsch eingeladen, an der NMS aus seinem Buch"Letzte Zeugen erinnern"  vorzulesen.

Am 11.04.2018 war es soweit: In Anwesenheit von drei Zeitzeugen wurde das Buch vorgestellt. Die Veranstaltung wurde von den Musiklehrerinnen und den SchülerInnen der NMS Oetz sehr gefühlvoll musikalisch umrahmt.

Seit Jahren ist er in der Szene bekannt und geschätzt. Der Poetry Slammer und Autor Stefan Abermann weiß um seine Bühnenpräsenz. In der Woche vor Weihnachten begeisterte er sein Publikum in der NMS 2 Schwaz. Die dritten Klassen hörten im Auditorium der Schule abenteuerliche Geschichten von kernigen Tirolern, gestressten Eltern oder gnadenlosen Verkehrserziehern.

Ein Wal wohnt mitten im Ozean, in dem er endlos viel Platz hat und sich jede Nacht im Wasser treiben lässt. Es fehlt ihm an nichts, aber einen kleinen Wunsch hat der Wal doch: Er hätte gerne einen Garten mit einer Bank, auf der man sich am Ende des Tages behaglich zurücklehnen kann. Immerhin hat er ja schon einen Springbrunnen.

Auf der Suche nach einer Neuerscheinung bin ich auf das Buch „Der magische Blumenladen“ gestoßen. Das bunt gestaltete, etwas glitzernde Titelbild hat mich sofort angesprochen. Ein sehr freundlich dreinblickendes Mädchen in einem bunten Blumenladen lächelt dem Betrachter fröhlich entgegen.

Auf dem höchsten Berg im Simmelgebirge, dem Dogglspitz, wohnen die fünf Tiere - das scheue Huhn, der bockige Hirsch, die garstige Gams, das maulige Murmeltier und der Party-Hase. Eines Tages herrscht unter den Bewohnern große Aufregung, als sie erfahren, dass ein neuer Nachbar zu ihnen auf die Bergspitze zieht. Obwohl sie ihn noch nie gesehen haben, sind sich alle Tiere einig: So einer wie der Schusch gehört nicht hierher! Es wird viel über ihn erzählt. So soll er riesengroß, muffig, zottelig - ja einfach schaurig - sein. Als die Tiere eine Einladung zu seiner Einweihungsparty erhalten, will keiner hingehen. Nur der Party-Hase ist mutig genug und lässt sich auf das Abenteuer ein.

Der Österreichische Rahmenleseplan, kurz ÖRLP, ist ein überinstitutioneller Vernetzungs- und Entwicklungsplan, welcher Ziele und Wege einer adäquaten Leseförderung sämtlicher Altersklassen und Bildungsschichten in Österreich aufzeigt. 

An der Erstellung des ÖRLP waren insgesamt 123 Expertinnen und Experten beteiligt, 52 davon in den thematisch strukturierten Arbeitsgruppen. Der Österreichische Rahmenleseplan will ein bedeutsamer Baustein für die Entwicklung der Leseförderung in Österreich sein. Unabhängig von den vielfältigen Zuständigkeiten richtet sich das Expert/innen-Papier erstmals an die Gesamtheit der österreichischen Vertreterinnen und Vertreter im Bildungsbereich Lesen, da ein gemeinsamer und verbindlicher „nationaler Plan“ allen Akteuren helfen soll, zu erkennen, wo anzusetzen und worauf abzuzielen ist. Die Erstellung dieses Leseplanes möchte den bisher nicht durchgehend strukturierten Umgang mit dem Thema Lesen zugunsten einer der Komplexität des Themas angemessenen Sichtweise überwinden.

Karin Kaci, 1976 in Deutschland geboren, schrieb den Jugendroman „Homevideo“ nach dem gleichnamigen Drehbuch zum Fernsehfilm  von Jan Braren.

Der Roman beginnt damit, dass der Vater der Hauptperson, des 15-jährigen Jakobs, das letzte Video anschaut, auf dem sein Sohn zu sehen ist. Jakob, ein sensibler, schüchterner Jugendlicher, hat nicht nur mit den Problemen der Pubertät zu kämpfen, sondern leidet vor allem unter der Ehekrise seiner Eltern, dem chaotischen Alltag in der Familie, den Problemen in der Schule und der fortschreitenden Alzheimer-Krankheit seiner geliebten Oma. Jakob versucht die Situation für sich erträglich zu machen, indem er mit seinem Rad durch die Gegend fährt und alles fotografiert oder mit seiner Videokamera filmt, was ihn bewegt.