Vorlesen – Frühe Impulse für das Lesen
Seit 2007 untersuchen Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung jährlich im Rahmen der etablierten Vorlesestudie das bundesweite Leseverhalten und die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern.
Um beobachten zu können, wie sich die Situation des Vorlesens verändert und wie Ereignisse und Entwicklungen kurz- und längerfristig darauf Einfluss nehmen, werden die Vorlesestudien mit neuem Design und unter dem Namen Vorlesemonitor fortgeführt. Während sich die bisherigen Vorlesestudien in jedem Jahr einem speziellen Thema widmeten, werden nun zentrale Basiswerte über das (Vor-)Leseverhalten bei Kindern im Alter von ein bis acht Jahren mit einem jährlich vergleichbaren Fragenkatalog erhoben.
Die Buchklub-Reihe LESEFIT ist ein neu konzipiertes Programm für das Lesetraining an der Volksschule. Mit Beginn des neuen Schuljahres werden zwei Übungshefte die Reihe eröffnen. Dabei handelt es sich um Hefte mit Farbdruck, in denen die Kinder direkt arbeiten. Das reduziert das Kopieren von Arbeitsblättern und spart damit Zeit und Ressourcen.
„Die Thematisierung von Ausreißertexten im Deutschunterricht bietet sich schon deshalb an, weil im Zentrum die Reise steht, die oftmals mit abenteuerlichen Ausgestaltungen erfolgt. […] Die Abenteuertexte weisen Spannung auf und bieten die Möglichkeit, die literarische Verarbeitung mit den Schüler*innen zu thematisieren.“ (S. 19)
Die Leseförderung nimmt an der Volksschule Götzens einen zentralen Stellenwert ein, wobei die Leseförderung sowohl im Klassen und Schulverband als auch, wenn nötig in Form der Einzelbetreuung erfolgt.
Als eine der beiden QM-Koordinatorinnen unterrichte ich Deutsch und Englisch. Schon seit Jahren zeigen Überprüfungen und externe Evaluierungen in unterschiedlichen Jahrgangsstufen (Salzburger Lesescreening, IKM-Testungen der 3. und 5. Klassen, BIST), dass die Schüler*innen im Schnitt im Bereich Lesen hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Modellannahme zum Lesen und Rechtschreiben: Der Ausgangszustand beim Lesen ist die Schrift und der Endzustand im Generellen die richtige Wort- und Satzerkennung bzw. beim lauten Erlesen deren Aussprache. Beim Rechtschreiben kann die Ausgangssituation sehr vielfältig sein (z.B. Schreiben von Ansagen, Abschreiben, …) und der Endzustand ist die richtige Niederschrift von Wörtern und Sätzen.
Acht Wochen vor den Weihnachtsferien hatte ich als Leiterin der Schulbücherei den Eindruck, dass die Lesefreude bei den SchülerInnen etwas abzunehmen schien. Einige KlassenlehrerInnen konnten mir diesen Eindruck bestätigen. Aus diesem Grund startete ich folgende Aktion:
Einige Deutsch-Lehrpersonen an unserer Schule haben in den letzten Jahren zusammengearbeitet, um die Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und ganz besonders das sinnerfassende Lesen zu fördern.